Die Aussagen/Meinungen werden nicht besser und glaubwürdiger, wenn man ständig Unfug lesen muss.Sibirier hat geschrieben:Das Problem ist, das die jetzigen Kiever Politiker nicht gewaehlt wurden und diese auch noch die ostukrainischen Abgeordneten dort unterdruecken.
Waere es ein gewaehltes Parlament mit Stimmrechte fuer die ganze Ukraine, ware das wahrscheinlich nicht so gekommen...
Das Parlament (Werchowna Rada/Верховна Рада) wurde 2012 gewählt. Beim Umsturz 2014 traten einige Abgeordnete zurück (vorwiegend von bisherigen Regierungspartei "Partei der Regionen") oder wechselten die Fraktion. Auch das ist absolut verfassungskonform. Nichtsdestotrotz verfügt das Parlament nach wie vor über die Mindestzahl von zwei Dritteln seiner gesetzlichen Mitglieder, sodass dieses weiterhin legitimiert und arbeitsfähig ist.
Im Februar 2014 wurde das Kabinett Jazenjuk durch zwei der bisherigen Oppositionsparteien (Vaterland und Swoboda) als Übergangsregierung bestimmt. Da entspricht die Zusammensetzung der Minister nicht mehr den Mehrheiten in der Bevölkerung.
Das gewählte Parlament tagt mitunter nach etwas eigenartigen Regeln, das aber nicht erst seit dem Umsturz.
Bereits 2003, dann Januar und Dezember 2010, Mai 2012, März 2013 und im Januar 2014 hat man mit den Fäusten debattiert. Schlägereien im Deutschen Bundestag sind unüblich!

