An den Ergebnissen sollte man ihn messen und die sind sehr unterschiedlich. Als Außenminister vertritt er die Regierung perfekt mit allen Meinungen Putins und mit genau der gleichen Zuverlässigkeit.GIN hat geschrieben:Der Lawrow hat in vielen Jahren bewiesen das er ein guter Diplomat ist und die russische Position oft verdeutlichen kann. Er ist somit geeignet.
Auf jeden Fall die Ukraine so destabilisieren, dass es ein bequemes und willfähiges Spielzeug für Russland ist. Man blickt in die Zukunft und hofft vermutlich, sich noch ein paar Stücke vom Kuchen sichern zu können.Mir ist klar was Russland in der Ukraine will, auch wenn ich kein Diplomat bin.
Leider nicht immer erfolgreich!Er vermittelt es seit Jahren ständig.
Sind die westlichen Anstrengungen illegitim? Zählen nur die russischen Interessen?Er versteht auch die Westlichen Anstrengungen, will sie aber nicht weil sie die russischen Anstrengungen tangieren. Auch klar.
Putin hat offensichtlich ein Teil der Geschichte verpasst. Was ist denn los mit der GUS? Das wäre ja ein gleichwertiges Pendant zur EU gewesen. Während Sie der EU schon das Ende als Ordnungspunkt bescheinigen, zerbröckelt die GUS und die EU expandiert immer noch. Offensichtlich finden das etliche Mitgliedsstaaten und Beitrittsinteressenten in Ordnung, während sich die andere Seite zunehmend darüber aufregt. Also das 'Ende' ist wohl eher Wunschdenken.Seit den Zeiten um Jelzin gab es den Begriff "näheres Ausland". Hätte sich der Westen damit auseinandergesetzt würde es jetzt nicht so blamiert dargestellt werden. ....
Was wir gerade erleben ist das Ende der EU und NATO als Ordnungspunkt. Putin ist damit in die Geschichte eingegangen, Lawrow übermittelt dieses Ende sehr gut in den Gesprächen. Mir gefällts nicht, aber es ist halt Fakt.
Auch die NATO steht immer noch fantastisch da, obwohl sie im Moment nicht sehr beschlussfreudig ist. Immerhin gibt es NATO immer noch, der "Warschauer Pakt" hat sich in Wohlgefallen aufgelöst und etliche Mitkämpfer an die NATO verloren.
Ganz nebenbei ist es hochinteressant mal die aktuelle Seite der GUS zu besuchen (gelesen am: 22.4.14), insbesondere die Ukraine-Seite. Auf den ersten Blick fällt mir auf:
- Official language: Ukranian -- von Russisch steht da nichts, nicht mal als Minderheitensprache.
- Area: 603 700 sq km (ziemlich groß nach den letzten Grenzänderungen)
Territorial division: the Crimean autonomy, 24 oblast and 2 cities governed by the national authorities: Kiyev and Sevastopol. Further breakdown into the tier of rayon and townships/communities. Ja was ist denn nun los? Leben die noch in alten Zeiten? Haben die vergessen, das die Krim und Sewastopol schon "befreit" und russisch sind? - Alexander Tourtchinov Speaker of the Verhovna Rada of Ukraine. Da hat man wenigstens den Stand vom 22. Februar 2014 erreicht, obwohl ja nach Moskauer Meinung immer noch Wiktor Janukowytsch der rechtmäßige Boss ist.
- Am 19. März 2014 beschloss die Ukraine den Austritt aus der GUS einzuleiten. Diese Mitteilung habe ich bisher in den News der GUS nicht finden können. Da ist mal RIA Novosti etwas aktueller.

