kamensky hat geschrieben:Wäre sicherlich einen vernünftigen Lösungsansatz, doch leider stehe ich diesem äusserst skeptisch gegenüber und gehe leider von einer Teilung der UA aus.
Nachdem nun mittlerweile die Armee gegen das eigene Volk geschickt wurde, halte ich das auch für möglich.
Allenfalls eine Art "Teilung light" in Form einer sehr starken Föderalisierung wäre eine Alternative, aber nach den Ereignissen der letzten Wochen kann ich mir kaum vorstellen, daß der Osten mit den Herrschaften aus Kiew noch mal in einem Haus leben möchte.
weltenbummler hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass die Ukraine eine realistische Chance hat in die EU aufgenommen zu werden.
Für die nächsten Jahre soll, zumindest nach Aussagen der beiden Spitzenkandidaten für die anstehende Europawahl, überhaupt kein Land aufgenommen werden.
http://www.faz.net/aktuell/politik/eu-e ... 30465.html
(In Anbetracht der bestehenden probleme innerhalb der EU sicher kein dummer Wunsch.)
weltenbummler hat geschrieben:Gleiches gilt für die Nato. Solange das Land so instabil ist, und zudem die Sache mit der Krim nicht geklärt ist, kommt die Ukraine nicht in die Nato. Egal ob sie will oder nicht.
Auch wenn es dieses Kriterum gibt, daß Länder mit 'ungeklärten Territorialstreitigkeiten' nicht aufgenommen werden, wenn es politisch gewollt ist, wird man schon eine Formulierung finden, die das "Krimproblem" beiseite wischt. (Oder Kiew muß in den sauren Apfel beißen, und die Krimabspaltung akzeptieren.)
Und die Instabilität muß man in den nächsten Jahren eh lösen.
Mittelfristig kann ich mir aber vorstellen, daß die Ukraine ganz problemlos irgendeine Form der Partnerschaft mit der NATO eingeht...wie auch immer man das dann nennt.