Also wäre es prinzipiell gut wenn sich janukowitsch von russischen Söldnern hätte helfen lassen? Was anderes lese ich bei dir nicht!Dietrich hat geschrieben:Achim, ich hatte zuerst den Kommentar im anderen Thread gelesen und dann erst Deinen. Die Antwort passte also vielleicht eher zum Anderen, zumal ich mich nicht auf dich persönlich bezog.
Und O.K. das mit Beslan und Nordost war etwas bissig formuliert, aber nun auch nicht soo ganz falsch. Deutschland musste nach dem Debakel bei den Olympischen Spielen in München auch zugeben, dass man nicht über das nötige Know-How verfügte und hat sich dieses auch mit Sicherheit zum Teil im Ausland eingekauft.
In Russland sah das die letzten Male nun mal wirklich nicht immer besonders professionell aus. Und wenn man sich an die Kursk erinnert, dann hätte ein wenig mehr Bereitschaft, auch Hilfe von außen zu akzeptieren die Sache bestimmt nicht schlimmer gemacht.
Aber zurück zu den Söldnern: Das ausländische Söldner auf Separatisten geschossen haben, davon habe ich noch nichts gelesen. Zumal auch noch nichts von ausländischen Opfern zu lesen gewesen ist, die nicht entweder aus Russland, Belarus o.ä. kamen.
Wenn sich Kiew zur Analyse der Lage (und das auch vor Ort) und für taktische Planungen ausländische Hilfe einkauft, bzw. angebotene Hilfe akzeptiert, dann ist das erstmal nicht pauschal schlecht. Professionell durchgeführte Aktionen haben normalerweise immer weniger Opfer - besonders unter der Zivilbevölkerung als kopflos Gestartete.
Oder sind offene "Schlachten" (wie in Odessa) zwischen mehr oder weniger zivilen Gruppen, bei denen man nicht zwischen wirklich friedlich und zivil aber bewaffnet unterscheiden kann, besser?
Das die Separatisten dadurch im Verhältnis zu den ukrainischen Truppen mehr Opfer haben, ist auch erstmal eine genauere Betrachtung wert. Mir sind - wenn es denn schon zu Kämpfen kommen MUSS - 10:1 Opfer lieber als 10:10. Bessser ist natürlich, wenn man sich ohne Opfer einig wird.
Und 10-1 wäre die lieber als 10-10 ist auch interessant. Also findest du "genozid" ist nicht direkt schlecht und eine genauere Betrachtung wert.
Schon interessant, was du so in deiner rechthaberischen Schreibweise so verlauten lässt

