klaupe hat geschrieben:Wer will da noch glaubhaft behaupten, dass hier die Medien alle transatlantisch oder von Banken und Großkapital gesteuert, kontrolliert und redigiert werden?
Es ist schon erstaunlich, wie viele Schlupflöcher die Wahrheit findet, um ans Licht zu kommen.
Im Prinzip belegt Daniela Dahn selbst, dass deutsche Medien nicht einseitig über Russland und die Ukraine-Krise berichten und sogar sie als Journalistin ihre Wahrheit äußern kann.
Ich behaupte das und das Propagandamodell*.
Und es ist keine zentrale Stelle menschlicher Zensur, sondern eine systemische Steuerung.
Immer mehr Medien sind Eigentum weniger transatlantischer Medienkonzerne - über 90% gehören Springer, Bertelsmann (Random House), Holtzbrink, ....
Besitzer und transatlantische Anzeigenkunden bestimmen die Leitlinien und Inhalte der Medien.
Journalisten haben ausserhalb der dieser Leitlinien keine Chance auf Anstellung, Karriere und Platzierung ihrer Artikel.
Abweichende Politiker sei es AfD, Die LINKE oder auch Mißfelder werden medial gebasht und abgestraft.
Transatlantische, neoliberale Eliten koordinieren und verfestigen sich zusehens. Das Kapital steurt die öffentliche Meinung.
Private Rentenversicherungen werden durchgepeitscht - zu Lasten der Menschen, mit Mrd. Gewinnen jährlich für Banken und die Versicherungsbranche.
Bankenregulierungen, Transaktionssteuern, Eindämmung der Steuerflucht, ein Ende der asozialen Einkommens- und Vermögensverschiebungen an die Reichen - alles wird verhindert
Pressefreiheit gibt es nur noch theoretisch und in 10% Nischen. Wahrheiten kann man äussern, sie erreichen aber den Mainstream nicht mehr.
Selbst in RUS dürfen Medien kritisch berichten, so lange sie nicht in den 80-90% Mainstream vordringen.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Propagandamodell