Zejtnot hat geschrieben:paramecium hat geschrieben:Grundsätzlich stehen viele Wikidata sehr kritisch gegenüber.
Die Spenden wie vieler Jahre sind da reingeflossen?
Im Grunde ist die Idee ja gut, aber in der Praxis stolpert man bei solchen zentral verwalteten Dingen extrem schnell an Hürden ... siehe nun Dinge wie diese Landesgröße.
Ja, das betrifft teilweise auch Geburtsjahre, biologische Systematik. Sicherlich wird sich Wikidata aber in vielen unkritischen Bereichen durchsetzen.
Allgemein ist an Wikipedia und ähnlichen Projekten positiv, dass eine große Gemeinschaft die Kontrolle ausübt, die Fehler korrigiert, mitunter heftig diskutiert.
Das wäre der Idealfall. Ich schreibe zu Themen, zu denen außer mir und selten einer weiteren Person, niemand etwas beiträgt. Die Community ist viel zu klein. Im Bereich Russland/Ukraine haben wir vielleicht eine handvoll Autoren, die regelmäßig etwas beitragen. Wenn man bedenkt, dass wir hier allein von mehr als 10.000 Ortsartikeln reden (von Personenartikeln und anderen Themen ganz zu schweigen), wird schnell klar, dass man das weder aktuell halten kann noch groß diskutiert wird.
Prinzipiell wehre ich mich gegen solche Auffassungen wie "Das steht in Wikipedia (... also ist es richtig)". Ein Link auf eine Wiki-Seite ist kein Beweis, allenfalls der Hinweis auf die verwendete Informationsquelle.
Und bei letzterem liegen die Vorteile im Vergleich zum Brockhaus oder der Encyclopedia Britannica, die auch reichlich Fehler enthielten, aber keine Quellenangabe zum Nachprüfen.