Bewiesen und Fakt ist, dass es Nichts besseres gibt als das duale Lernsystem, also "learning by doing"! Die Schweiz ist da ein Paradebeispiel, welchem sogar D folgt und immer mehr folgen wird.Dietrich hat geschrieben:Also doch genau das, was ich als Know-How" bezeichnet hätte. Plus Sorgfalt und Identifikation mit seinem Produkt.Alex143 hat geschrieben:Mit Technologie meine ich das grundlegene Verständis was passiert mit meinem Teig/ Mehl wenn ich dies und das, oder das nicht mache, warum muss ich das machen, warum gerade jetzt, und und und, Warum muss ich den Teig versäuern, warum benötige ich hier besondere Enzyme, warum muss das Wasser bei den Teig kalt sein, warum hier warm, warum muss ich das eine Mehl 12h vorher einweichen, warum kann ich das andere Mehl direkt verarbeiten, und und und ....Dann solltest du dir mal anhören, wie abschätzig hier viele über diese Ausbildung urteilen.Alex143 hat geschrieben:Es fängt halt beim Personal an, die gute bewährte Deutsche Ausbildung (3 Jahre) fehlt hier einfach komplett. Ist ja nicht nur im Bäckerhandwerk so, sondern auch bei vielen anderen Dingen im Ausland. Aber so kann man sich ja gut ergänzen, der Russische Markt bietet halt viel mehr potenzial als der Deutsche, man wird in der Zukunft schon einen weg finden
Wenn ich meine Frau zu dem Thema höre, dann ist der Ausbildungsberuf entweder total unnütz, weil es in Russland eher ein Studium ist - z.B. Krankenschwester. Oder er ist vollkommen überzogen. Warum muss eine Verkäuferin 3 Jahre lernen? Das kann doch jeder.... Und die russischen Handwerker sind auch viel besser... **hust**
Wie ihre Meinung zu Bäckern ist.... keine Ahnung.
Nun zu Etwas anderem, nämlich was die Ansicht deiner Frau anbelant: Meine LP hat Sohn und Tochter. Vor 5 Jahren, die Tochter war 16 und im 9 Schuljahr in RU und hatte schon seit 2 Jahren den Wunsch einen Bankberuf (Bankkaufrau) zu erlernen. So beschlossen wir uns inkl. Tochter, diesen Wunsch einmal exakter zu analysieren und ich konnte ihr meinerseits eine 2 monatige (Schnupperlehre) bei einer Regionalbank in der Schweiz anbieten, was sie dann auch nach längerem Nachdenken annahm und diese Schnupperlehre antritt. Kost und Logie hatte sie bei meiner Mutter. Nach den 8 Wochen, reisten meine LP und ich gemeinsam in die CH um mit der Tochter noch einen Monat Urlaub zu verbringen und ihren älteren Bruder (er ist seit 5 J in Europa und der CH) besuchen. Danach ging es dann zurück nach RU, wo die Tochter dann den Wunsch hegte, schon sobal wie nur möglich in die CH zurückzukehren. Unseres Erachtens wollten wir ihr diese Chance geben, doch zuerst stand 1 Intensivjahr Sprachschule D+E an, welches sie dann auch nach unendlichem Knatsch mit den russischern Behörden antreten konnte. Was wir uns da alles anhören mussten von kommunistisch gesteuerten Vollidioten, von wegen "kein Abschlussdokument" der russischen Schule. Einfach nur lächerlich. Habe diesen einmal kräftig die Levite verlesen und ihnen dann klar gemacht, dass dieser russische Fetzen Papier nicht einmal dazu taugt, den Hintern Reine zu machen. Nach dem mit Erfolg abgeschlossenen Sprachenjahr und einer sehr erfolgreich abgeschlossenen Lehre als international anerkannte Bankkauffrau, besuchte sie uns infolge Klassentreffen in ihrer Heimat, also in Eburg. Angeblich, waren auch ehemalige Lehrer am Klassentreffen, wie auch ehem. Klassenkameradinen und Kameraden, darunter auch einige, welche beim Monopolist Sberbank eine ähnliche Leher, oder besser Studium absolvieren. Angeblich nicht eine dieser Bankstudenten, oder Lehrlinge hat nur Ansatzweise soviel Wissen von internationalen Bankgeschäften, wie die Tochter meiner LP. Nach ihrer Zukunft gefragt, erwiederte sie nur, RU ist für mich nur noch eine Feriendestination. Ende der Sommerferien beginnt sie eine weitere Ausbildung zur Anlageberaterin in bei einer Bank in GB. Nebenbei: Auch ihr älterer Bruder hat in der CH gelernt und lernt nun seinen zweiten beruf als Uhrenmacher in einer namhaften Uhrenmanufactur. Von RU will auch er Nichts mehr wissen, wie auch seine Freundin (auch Russin in D studierend) ebenfalls nicht.






