Alles nur die "Halskrankheit Basler Ditsch" (gelle @GIN) sollten Sie vermeiden.klaupe hat geschrieben:Ich lerne lieber etwas Sinnvolles.GIN hat geschrieben:Lern doch Russisch, Zeit hast Du ja sehr viel.
Wirkung der bisherigen Sanktionen
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kamensky
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
Eine sehr gute Idee! Kann ich sogar etwas von den Reisen und es ist auch dem Tschechisch und Kroatisch etwas ähnlicher.Alex KA hat geschrieben:ukrainisch?
Auch das ist nicht so abwegig, denn 20 Jahre wohnte ich im Südwesten und war oft beruflich in der Schweiz, meist St. Gallen. Da konnte ich alle gut verstehen und auch einigermaßen mitreden -- nicht perfekt, denn die "Eingeborenen" merkten es natürlich, aber Deutsche hielten es für perfektkamensky hat geschrieben:Alles nur die "Halskrankheit Basler Ditsch" (gelle @GIN) sollten Sie vermeiden.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
- klaupe
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
Nachdem nun um 10:00 Moskauer Zeit der Gashahn in die Ukraine abgedreht wurde, ist ja mit dem nächsten Schritt der Sanktionen zu rechnen.
Bulgarien hat die Arbeiten an der South-Stream-Pipeline ja schon gestoppt, obwohl gerade die und Rumänien russisches Gas dringend brauchen.
Beim G-7-Gipfel (früher G-8, aber jetzt ohne Russland) wurde bereits beschlossen, die Abhängigkeit von russischem Gas radikal zu drosseln, ein Vorhaben, das etwa bis Jahresende realisiert werden kann.
Selbst bei einem russischen Lieferstopp für Deutschland reichen die hier gespeicherten Vorräte bis weit in den Herbst -- theoretisch -- denn andere Lieferanten gibt es ja auch noch, selbst wenn das Gas dann teuer wird. Bei einem Anteil von ca. 13 % am heimischen Energiebedarf/-Verbrauch muss man nicht mit dramatischen Preissteigerungen bei der Energieversorgung rechnen. Die Margen der Energiekonzerne sind da deutlich höher am Verbraucherpreis beteiligt.
Was kann passieren?
Wie schon oben unterstrichen: es kann passieren (muss aber nicht genau so sein) und im gemeinsamen Interesse sollte auch schnellstmöglich etwas passieren, um die Abhängigkeiten so weit zu reduzieren, dass man auf die launenhaften Schachzüge des Herrn Putin so reagieren kann, dass er bald matt ist.
Das riesige Problem dabei: Das russische Volk wird die Rechnung komplett bezahlen müssen, während die Kleptokraten ihr Vermögen notfalls auf einer Palmeninsel mit Südseeschönheiten verbraten können.
Bulgarien hat die Arbeiten an der South-Stream-Pipeline ja schon gestoppt, obwohl gerade die und Rumänien russisches Gas dringend brauchen.
Beim G-7-Gipfel (früher G-8, aber jetzt ohne Russland) wurde bereits beschlossen, die Abhängigkeit von russischem Gas radikal zu drosseln, ein Vorhaben, das etwa bis Jahresende realisiert werden kann.
Selbst bei einem russischen Lieferstopp für Deutschland reichen die hier gespeicherten Vorräte bis weit in den Herbst -- theoretisch -- denn andere Lieferanten gibt es ja auch noch, selbst wenn das Gas dann teuer wird. Bei einem Anteil von ca. 13 % am heimischen Energiebedarf/-Verbrauch muss man nicht mit dramatischen Preissteigerungen bei der Energieversorgung rechnen. Die Margen der Energiekonzerne sind da deutlich höher am Verbraucherpreis beteiligt.
Was kann passieren?
- Der Europäische Energieverbund wird vielleicht schneller realisiert werden, als erwartet. Ein sinnvoller Schritt in die Zukunft und vereinfachte Möglichkeiten, Energie auszutauschen und als "Großabnehmer" günstiger zu beschaffen.
- Die Rolle von Gazprom auf dem heimischen Speichermarkt dürfte deutlich reduziert werden. Damit verringert sich der Einfluss Russlands deutlich. Ich halte es ohnehin für sinnvoller, wenn der Staat die Kontrolle über die Speicher hat.
- Russland könnte einen wichtigen und einträglichen Absatzmarkt verlieren. Wenn dann die Ukraine auch noch als Kunde ausfällt, reißt das ein gewaltiges Loch in die Bilanz. So schnell kann nach China oder in andere Regionen gar nicht geliefert werden, um den Verlust auszugleichen.
- Das Thema "Alternative Energie" wird jetzt hoffentlich etwas sinnvoller, konstruktiver und eiliger angegangen, um den Anteil an fossiler Energie noch viel weiter zu senken. Sicherlich muss man zwischenzeitlich mehr stinkige Kohle verheizen und möglicherweise wird der Atomaussteig um ein paar Jahre verschleppt.
- Auf lange Sicht ist der Gasstreit ein echter Startschuss in eine vernünftigere Energiepolitik zu unserem Vorteil für die Zukunft.
- Wird das Alternativprogramm schnell realisiert, muss Russland enorme Verluste verkraften und wird vielleicht Gas zum Schleuderpreis anbieten müssen, was ja auch für uns kein Schade wäre.
Wie schon oben unterstrichen: es kann passieren (muss aber nicht genau so sein) und im gemeinsamen Interesse sollte auch schnellstmöglich etwas passieren, um die Abhängigkeiten so weit zu reduzieren, dass man auf die launenhaften Schachzüge des Herrn Putin so reagieren kann, dass er bald matt ist.
Das riesige Problem dabei: Das russische Volk wird die Rechnung komplett bezahlen müssen, während die Kleptokraten ihr Vermögen notfalls auf einer Palmeninsel mit Südseeschönheiten verbraten können.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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andersdenker
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
Na, da hat unser zusammengelogener Volkswirt ja wieder was verzapft.
Vielleicht nochmal durchlesen und überarbeiten.
Als Arbeit ist das eine 5- . Oh ich hatte vergessen, Sie haben ja gar nicht Volkswirtschaft studiert. Dann ist das schon ok. Passt auf die Stammtische.
Vielleicht nochmal durchlesen und überarbeiten.
Als Arbeit ist das eine 5- . Oh ich hatte vergessen, Sie haben ja gar nicht Volkswirtschaft studiert. Dann ist das schon ok. Passt auf die Stammtische.
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
Was wäre wenn?
Die Frage stellt sich auch für den BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) und in seinem jüngsten Statement unterstützt er schärfere Sanktionen gegen Russland "....wenngleich mit schwerem Herzen", sagte Hauptgeschäftsführer Markus Kerber im neuesten Außenwirtschaftsreport.
Betroffen wäre vor allen Dingen die Schwerindustrie, die Sonderanfertigungen für Russland nicht ausliefern könnte, weil es keine Exportgenehmigung gibt oder weil die vereinbarte Zahlung von Russland vorerst nicht mehr garantiert werden kann.
Einige Hersteller, die auf das Russlandgeschäft mit rosigen Gewinnaussichten gehofft haben, sind in ihrer Existenz gefährdet.
Produzenten von Massengütern, auch Fahrzeugen müssen mit Einbußen rechnen, können aber die Waren auf dem Weltmarkt absetzen.
Auch wenn es einige Branchen und Firmen hart treffen kann, man darf es für die allgemeine Wirtschaft nicht überbewerten. Nur 3 % des deutschen Exports gehen nach Russland. Selbst bei einem Totalausfall kann daran die deutsche Wirtschaft nicht zusammenbrechen. Auch große Energiekrisen hat Deutschland schon mehrere bewältigt und man bereitet sich ja schon auf die Möglichkeit vor, dass die Lieferungen aus Russland ausfallen.
Der Ausfall von Lieferungen aus Deutschland wird Russland deutlich härter treffen. Werkzeugmaschinen, wichtige Komponenten für den Ausbau und Modernisierung der Industrie, wichtige Bauteile für die laufende Produktion können Fertigungsprozesse stark ausbremsen oder zum Stillstand bringen. Das sind auch viele Teile, die man nicht einfach woanders auf dem Weltmarkt ersatzweise bekommen oder kurzfristig selbst produzieren kann.
Wie lange laufen die Bänder bei AvtoVAZ in Togliatti, wenn Renault/Nissan die Zulieferung strategisch wichtiger Bauteile unterbricht? Produktionsstop, Arbeitslose, fehlende Steuereinnahmen, evtl. Exportausfälle usw. -- keine sonnige Perspektive! Nur ein Beispiel von vielen Abhängigkeiten zu Ungunsten Russlands. Nissan/Renault werden daran kaum zusammenbrechen, nur die Aktionäre werden es an den Dividenden spüren.
Die hochtrabenden Sprüche der russischen Regierung, die das Sanktionsproblem möglichst kleinreden, gehen schon über Selbstbetrug weit hinaus.
Auf jeden Fall wird es spannend!
Die Frage stellt sich auch für den BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) und in seinem jüngsten Statement unterstützt er schärfere Sanktionen gegen Russland "....wenngleich mit schwerem Herzen", sagte Hauptgeschäftsführer Markus Kerber im neuesten Außenwirtschaftsreport.
Betroffen wäre vor allen Dingen die Schwerindustrie, die Sonderanfertigungen für Russland nicht ausliefern könnte, weil es keine Exportgenehmigung gibt oder weil die vereinbarte Zahlung von Russland vorerst nicht mehr garantiert werden kann.
Einige Hersteller, die auf das Russlandgeschäft mit rosigen Gewinnaussichten gehofft haben, sind in ihrer Existenz gefährdet.
Produzenten von Massengütern, auch Fahrzeugen müssen mit Einbußen rechnen, können aber die Waren auf dem Weltmarkt absetzen.
Auch wenn es einige Branchen und Firmen hart treffen kann, man darf es für die allgemeine Wirtschaft nicht überbewerten. Nur 3 % des deutschen Exports gehen nach Russland. Selbst bei einem Totalausfall kann daran die deutsche Wirtschaft nicht zusammenbrechen. Auch große Energiekrisen hat Deutschland schon mehrere bewältigt und man bereitet sich ja schon auf die Möglichkeit vor, dass die Lieferungen aus Russland ausfallen.
Der Ausfall von Lieferungen aus Deutschland wird Russland deutlich härter treffen. Werkzeugmaschinen, wichtige Komponenten für den Ausbau und Modernisierung der Industrie, wichtige Bauteile für die laufende Produktion können Fertigungsprozesse stark ausbremsen oder zum Stillstand bringen. Das sind auch viele Teile, die man nicht einfach woanders auf dem Weltmarkt ersatzweise bekommen oder kurzfristig selbst produzieren kann.
Wie lange laufen die Bänder bei AvtoVAZ in Togliatti, wenn Renault/Nissan die Zulieferung strategisch wichtiger Bauteile unterbricht? Produktionsstop, Arbeitslose, fehlende Steuereinnahmen, evtl. Exportausfälle usw. -- keine sonnige Perspektive! Nur ein Beispiel von vielen Abhängigkeiten zu Ungunsten Russlands. Nissan/Renault werden daran kaum zusammenbrechen, nur die Aktionäre werden es an den Dividenden spüren.
Die hochtrabenden Sprüche der russischen Regierung, die das Sanktionsproblem möglichst kleinreden, gehen schon über Selbstbetrug weit hinaus.
Auf jeden Fall wird es spannend!
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kamensky
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
Ob dies möglich mit verhängten Sanktionen in Verbindung zu bringen ist?
http://de.ria.ru/politics/20140711/268988463.html
http://de.ria.ru/politics/20140711/268988463.html
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
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Die Frage stellt sich auch für den BDI (Bundesverband der deutschen Industrie) und in seinem jüngsten Statement unterstützt er schärfere Sanktionen gegen Russland "....wenngleich mit schwerem Herzen", sagte Hauptgeschäftsführer Markus Kerber im neuesten Außenwirtschaftsreport.
Betroffen wäre vor allen Dingen die Schwerindustrie, die Sonderanfertigungen für Russland nicht ausliefern könnte, weil es keine Exportgenehmigung gibt oder weil die vereinbarte Zahlung von Russland vorerst nicht mehr garantiert werden kann.
Einige Hersteller, die auf das Russlandgeschäft mit rosigen Gewinnaussichten gehofft haben, sind in ihrer Existenz gefährdet.
Produzenten von Massengütern, auch Fahrzeugen müssen mit Einbußen rechnen, können aber die Waren auf dem Weltmarkt absetzen.
Auch wenn es einige Branchen und Firmen hart treffen kann, man darf es für die allgemeine Wirtschaft nicht überbewerten. Nur 3 % des deutschen Exports gehen nach Russland. Selbst bei einem Totalausfall kann daran die deutsche Wirtschaft nicht zusammenbrechen. Auch große Energiekrisen hat Deutschland schon mehrere bewältigt und man bereitet sich ja schon auf die Möglichkeit vor, dass die Lieferungen aus Russland ausfallen.
Der Ausfall von Lieferungen aus Deutschland wird Russland deutlich härter treffen. Werkzeugmaschinen, wichtige Komponenten für den Ausbau und Modernisierung der Industrie, wichtige Bauteile für die laufende Produktion können Fertigungsprozesse stark ausbremsen oder zum Stillstand bringen. Das sind auch viele Teile, die man nicht einfach woanders auf dem Weltmarkt ersatzweise bekommen oder kurzfristig selbst produzieren kann.
Wie lange laufen die Bänder bei AvtoVAZ in Togliatti, wenn Renault/Nissan die Zulieferung strategisch wichtiger Bauteile unterbricht? Produktionsstop, Arbeitslose, fehlende Steuereinnahmen, evtl. Exportausfälle usw. -- keine sonnige Perspektive! Nur ein Beispiel von vielen Abhängigkeiten zu Ungunsten Russlands. Nissan/Renault werden daran kaum zusammenbrechen, nur die Aktionäre werden es an den Dividenden spüren.
Die hochtrabenden Sprüche der russischen Regierung, die das Sanktionsproblem möglichst kleinreden, gehen schon über Selbstbetrug weit hinaus.
Auf jeden Fall wird es spannend!
Bei Werkzeugmaschinen sind deutsche Lieferanten übrigens bis auf das Biegen zu 100% von Korea, Türkei, Taiwan, Japan und China ersetzbar. Wird nun bei der Rüstungsindustrie auch fleißig umgesetzt. EU raus, Asien rein.
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kamensky
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
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- CSB_Wolf
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- Wohnort: Sued Deutschland - nicht Bayern und nicht mehr in Moskau bei meiner Frau. Das hat sich erledigt.
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Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
Von mir auch nichtkamensky hat geschrieben:Nur zu, von mir kommt keine "Träne"!
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/ve ... y/16539021
Gruss
wolf
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_RGP_
Re: Wirkung der bisherigen Sanktionen
Da ist Rußland doch wirklich mal vorbildlich.
Da bei MCDonalds in Rußland wahrscheinlich nicht sorgsamer gearbeitet wird als hierzulande, muß man diese Anschuldigungen nicht mal erfinden, sondern nur genau hinschauen.
Bei den Importstops für Fleisch aus Österreich, Polen und zuletzt Moldawien wird es nicht anders gewesen sein. Und beim kürzlich verkündeten Einfuhrverbot ukrainischer Milchprodukte sieht es höchstwahrscheinlich genauso aus.
Da bei MCDonalds in Rußland wahrscheinlich nicht sorgsamer gearbeitet wird als hierzulande, muß man diese Anschuldigungen nicht mal erfinden, sondern nur genau hinschauen.
Bei den Importstops für Fleisch aus Österreich, Polen und zuletzt Moldawien wird es nicht anders gewesen sein. Und beim kürzlich verkündeten Einfuhrverbot ukrainischer Milchprodukte sieht es höchstwahrscheinlich genauso aus.