Deine eigene Fundstelle von der Bundeszentral verweist darauf:
Und für dieses Klima ist in der Demokratur nun mal der Alleinherrscher verantwortlich, so einfach ist das. Wäre es sein Steckenpferd, für eine unabhängige starke Presse zu sorgen (und das hat Russland bitter nötig), dann wäre da auch ein ganz anderer Zug drin, mit allen psycholgischen Folgen für die Berichterstatter und die über die berichtet wird. Es steht für mich fest, dass Putin die Beseitigung von zu neugierigen Journalisten wenigstens faktisch toleriert. Mit seinen Medaillien und krassen Pensionsgeschenken an seine Journalisten-Lemminge die die Kreml Line reportiert haben, hat er ja auch eine klare Sprache in Sachen unabhängige Medien gesprochen. Da können die Putinisten noch so lange über die deutsche Presse hetzen, wenn die einen Schnupfen hat dann leidet die russische Presse an Krebs im Endstadium.Der ehemalige Oberstleutnant der Moskauer Polizei, Pawljutschenko, wird beschuldigt, den Mord organisiert und dafür eine Belohnung eines bisher unbekannten Auftraggebers erhalten zu haben. Nach Angaben der Ermittler soll er zuvor eine Bande beauftragt haben, die täglichen Wege von Politkowskaja auszuspionieren, um sie dann in ihrem Wohnhaus abzupassen. Der Tschetschene Machmudow gilt als der mutmaßliche Todesschütze. Ob das Verfahren auch offen legt, wer den Auftrag zu diesem Mord erteilte, bleibt bislang zweifelhaft.
Längst ist ein Klima der Straflosigkeit entstanden. Es führt dazu, dass viele Journalisten vor schwierigen Recherchen zurückschrecken.
