Jochen, dass wir mal einer Meinung sein würden ....
Neben Scheel gibts ja in jüngerer Zeit noch ein paar Socken, deren Farbe man nicht genau identifizieren kann:
Helmut Schmidt
http://www.focus.de/politik/deutschland ... 26424.html
Genscher, Zimmermann, Ehmke
http://www.sueddeutsche.de/politik/beri ... -1.1242602
Seit der Hirnverseuchung von 1933 bis 1945 sind aber inzwischen 70 Jahre vergangen, so dass viele von denen die das in ihrer Jugend aufgesogen haben und auch nach dem Krieg in sich weitertrugen, inzwischen das Zeitlich gesegnet haben dürften. Das ist bei den Stasis (noch) nicht der Fall. Da müssen nochmal 40 Jahre verstreichen. Insofern sind halt 25 Jahre nicht genug.
Ich denke, das man sich derzeit in einer nicht ganz unkritischen Zwischenphase befindet, wo irgendwie über die ganzen furchtbaren Dinge langsam etwas Gras wächst, die Hirne aber, die das ersonnen und umgesetzt haben, ziehen noch immer aktiv Strippen. Hier in D haben wir mit der Stasiunterlagenbehörde vielleicht ein gewisses Korrektiv, in Russland hingegen sind die alten Kader am Drücker und keiner weiss es oder will es wissen. Ist doch Schnee von gestern ...
Wäre in D, sagen wir mal, in den 70iger Jahren der Nazionalsozialismus irgendwie wieder salonfähig geworden, z.B. in der Form einer unmittelbaren NSDAP Nachfolgepartei (mit übernommenem Partievermögen, Exkadern usw.), dann wäre das - egal ob vom Stimmvieh gewählt oder nicht - eine sehr sehr ungute Entwicklung geworden. Das Verseuchte Gedankengut wäre massiv in die nächsten Generation getragen worden.