Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

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Berlino10
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Berlino10 »

Ich habe auch Verständnis für Völker, die gerne in die NATO wollten .. gerade wenn sie wie Polen, Ungarn, die baltischen Staaten von RUS/SU überfallen und jahrzehntelang imperialistisch bestimmt wurden.

Aber es gibt eben auch (wenige) Staaten/Völker, die sind gespalten, oder ohne solche Wünsche wie UKR, Moldawien, Abchasien, Georgien, ...

Die NATO ist kein Verteidigungsbündnis mehr ... wie schon Helmut Schmidt anmerkte:
Objektiv gesehen handele es sich bei dem westlichen Bündnis letztlich um ein reines Instrument der amerikanischen Weltstrategie.

Willy Wimmer, Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium der Regierung Kohl und langjähriger Vizepräsident der OSZE :
„Zunächst haben die USA die Vereinten Nationen genötigt, gleichsam die Nato als militärischen Dienstleister für ihre sicherheitspolitischen Maßnahmen zu akzeptieren. Das darüber verfolgte amerikanische Ziel ging und geht in eine völlig andere Richtung. Die Vereinten Nationen sollen soweit marginalisiert werden, dass sich baldmöglichst die von den USA dominierte Nato an die globale Stelle der Vereinten Nationen setzen kann.“

Bitte stoppe deine lächerlichen Verfälschungen eines angeblichen Strelkow-Geständnis.
westliche Freiheit notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen
schon wieder so eine gelaberte Null-Nummer ...
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fugen
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von fugen »

Schon paradox :-)
Polen wurde auch von Deutschland angegriffen :-))
Berlino10
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Berlino10 »

Da gibt es kaum noch Überlebende ...
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Haya
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Lieber Gunnar,
sollest Du es nicht längst getan haben, dann solltest Du unbedingt sofort nach Russland auswandern, wenn Du Dich dort sicherer fühlst als in D.
Gilt dann auch der Umkehrschluss:
solltest Du es nicht längst getan haben, dann solltest Du unbedingt sofort in Europa bleiben, wenn Du Dich dort sicherer fühlst als in Ru.???
Dass Du behauptest, in Russland gäbe es keinen Verfassungsschutz,
Hab Ich nirgens behauptet. Lese die Nebensätze und erkenne, dass Du am lügen bist.
"da gibt es keinen Verfassungsschutz, der die Meinung vertritt, dass..."
Meine Meinung ist, der Westen müssten nun nachziehen und endlich russlandweit einen russischsprachigen Fernsehkanal mit der westeuropäischen Sichtweise und der Art der Darstellung etablieren.
Deine Meinung! Meine Meinung, dass es reicht, wenn die zahlreichen Lügen in Europa bleiben sollten.
Dann wollen wir mal sehen, wie lange sich die Bürger allein die reißerisch verhetzten Berichte ihrer Staatskanäle angucken oder nicht doch ab und zu die Westmedien konsultieren, um sich ein abgerundetes Bild zu machen.
Dieses abgerundete Bild haben die westlichen Medien all zu deutlich gezeigt, als MH17 abgeschossen wurde.
Genauso, wie es mit dem Maidan und den friedlichen Demonstranten gewesen ist.
Deine Erfahrungen mit Hausdurchsuchungen wegen des Besuchs illegaler Internetseiten kann ich, so fürchte ich, nicht teilen. Ist aber interessant. Gabs eine Gerichtsverhandlung? Bist Du verurteilt worden? Hast Du Dich dagegen gewehrt?
Welchem Wortlaut aus meinem Beispiel entnimmst Du, dass meine Person damit involviert war oder willst Du mir nur was in den Mund legen?
Kann mich auch nicht erinnern, dass Ich von irgendwelchen Urteile gesprochen habe, sondern lediglich, dass ein Indiz vorhanden war, dem nachgegangen wird. Zur Anklage kann es nur kommen, wenn der Besitz den Tatbestand erfüllt. Aber wem sag Ich das? Du bist doch "Rechtsexperte" :)
Wollte Dir eigentlich nur deutlich machen, dass Deine Behauptung ebenfalls in Deutschland präsent ist.
Der Donbass zeigt übrigens genau das Gegenteil von dem was Du behauptest, nämlich dass Russland auch auf der Krim nicht vor militärischen Aktionen zurückgeschreckt wäre.
Eben! Russland hätte sicherlich die Interessen der Krimbewohner, im Gegensatz zu Donbass, militärisch verteidigt und das finde Ich, im Gegensatz zu Dir, gut, weil der Donbass gezeigt hat, was mit den Menschen passiert. Es kommen dann die Einheiten von Pornoshenko und bombadieren unschuldige Menschen.
Hast Du schon vergessen, das Strelkow inzwischen selbst eingeräumt hat wie's gelaufen ist? Bekanntlich war er vor dem Donbass auf der Krim, um dort "nach dem Rechten zu schauen". Girkin ist der lebende Beweis dafür, dass Russland das Süppchen gekocht hat und sich beim Zündeln im Donbass verkalkulierte.
Quatsch nicht rum! Dazu hab Ich mich schon hier geäußert.
Solltest du da Einwände haben, können Wir uns gerne über Deine Quelle unterhalten und Ich belege dann, im Gegensatz zu Dir, meine Standpunkte.
Was meine Ausführungen zu den Amis angeht so sagte ich dass ich froh bin, dass die Amerikaner in der Lage sind, westliche Freiheit notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen, denn in Europa kann das selber keiner.
Natürlich kann man es in Europa nicht, wenn fast die ganze deutsche Luftwaffe nur Schrott ist.
Welche westl. Freiheiten meinst du eigentlich genau?
Das Töten von unschuldigen Menschen und Destabilisierung der Länder im nahen Osten und neuerdings auch in der Ukraine?
Tolle Freiheit und dann noch ohne UN-Mandat!!!


Gruß
Haya
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Haya
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Haya »

Bzgl. Amerika:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/c ... 07024.html#
Der US-Senat wollte umfassende Informationen über geheime Foltermethoden der CIA publizieren. Nun blockiert die Regierung in Washington in letzter Sekunde die Veröffentlichung - und begründet dies mit Sorge vor neuer Gewalt im Nahen Osten.
Klasse oder, diese "Freiheit"?
Da scheint man die "Freiheit" so sehr "verteidigt" zu haben, so dass man glaubt, dass bei der Veröffentlichung der US-Verhör-Methoden es Menschen geben wird, die für solche grausamen Taten kein Verständnis haben werden.
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Axel Henrich
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Axel Henrich »

Gunnar hat geschrieben:so sagte ich dass ich froh bin, dass die Amerikaner in der Lage sind, westliche Freiheit notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen
Na schaun mer mal wes Geistes Kind unser Gunnar ist ...

US-Gefangenenlager: Was wurde eigentlich aus Guantanamo?
Häftlinge in Käfigen unter freiem Himmel, Waterboarding, Hungerstreiks: 2002 für den "Krieg gegen den Terror" eingerichtet, mutierte Guantanamo schnell zum Synonym für das paranoide, selbstgerechte Amerika nach 9/11. Insgesamt fast 800 Häftlinge haben das Lager durchlaufen, bar aller Menschen- und Verfassungsrechte, meist ohne Anklage, viele unschuldig.
inzwischen kostet er alles in allem rund 443 Millionen Dollar im Jahr. Die Schließung gestaltet sich dennoch schwierig - auch, weil keiner weiß wohin mit den noch 136 verbliebenen Insassen.
Mehr Klarheit auch über die Zustände in Guantanamo sollte eigentlich ein bislang geheimer "Folterbericht" bringen. Das mehr als 6000 Seiten umfassende Dossier wurde vom Geheimdienstausschuss des US-Senats erstellt. Doch das Weiße Haus und die CIA blockieren seine Veröffentlichung - und begründeten dies mit Sorge vor neuer Gewalt im Nahen Osten. Die scheidende Ausschusschefin, die Demokratin Dianne Feinstein, bezeichnete den Report als "erschreckend": Folter sei "viel systematischer und weiter verbreitetet" gewesen als gedacht.
Schaut man sich heuer den Irak an, oder gar Libyen kommt man zu dem Schluss, dass unser Gunnar hier wahrlich nicht der hellste sein kann. Wessen Meinung verbreitet der hier?

-ah-
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Sachse007 »

Was meine Ausführungen zu den Amis angeht so sagte ich dass ich froh bin, dass die Amerikaner in der Lage sind, westliche Freiheit notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen, denn in Europa kann das selber keiner.
Also, Gunnar, ich bin gerade in Chile, einem Land, wo die Amerikaner sehr unbeliebt sind und ich mich in Bergbaustädten gelegentlich als Deutscher ausweisen muß, um nicht für einen Amerikaner gehalten zu werden. Ich sage nur: 1973, Moneda, Dr. Salvador Allende. Da haben die USA auch mit Waffengewalt die "westliche Freiheit durchgesetzt bzw. durchsetzen lassen", was mittelbar zum Tod des Präsidenten führte. (wovon man im Westen wohl auch nichts weiß). Übrigens kenne ich Leute aus der ehemaligen DDR, welche zu der Zeit hier unten waren und es gerade so geschafft hatten, zu fliehen (aber ihre Wohnung wurde durchwühlt und es gab reichlich Einschußlöcher). Und es waren keine Stasiagenten oder Ähnliches, wie es gleich wieder heißen wird (das waren wir in der DDR ja alle), sondern lediglich Wissenschaftler. Hauptgrund für diese CIA-Intervention war jedoch, dass Chile es gewagt hat, das amerikanische Kupfer, welches hier lagert, auf einmal selbst verkaufen zu wollen (also so ähnlich wie das amerikanische Öl im Irak). Auch das Muster, mit welchem die USA hier vorgingen, erinnert mich verdammt genau an die Ukraine heute. Ich schlage einfach vor, Gunnar, du kommst hierher und versuchst den Leuten diesen Deinen Standpunkt zu vermitteln..., gerade Chile hat Gründe, sich in der BRICS zu engagieren...
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Kultgrieche
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Kultgrieche »

Gunnar hat geschrieben:Was meine Ausführungen zu den Amis angeht so sagte ich dass ich froh bin, dass die Amerikaner in der Lage sind, westliche Freiheit notfalls mit Waffengewalt durchzusetzen.
Haben dir die die Amis mit ihrem "Wert" des Waterboardings gedroht, falls du hier nicht diesen Unsinn verzapfst? Oder hat bei dir die US-wertbehangene Abu Ghuraib-Hirnwäsche Früchte getragen?
Ku-Klux-Gunnar, ich finde auch, die amerikanischen Werte sollen in Ehre gehalten werden. Dann fangen wir mal an, nach Einführung der Todesstrafe bei uns (ist ja eine "wert"volle Strafe) Schwarze einfach so abzuballern, ist echt cool, man kommt straffrei dabei raus... Moment, muss noch meine Hautfarbe prüfen, puuuh, Glück gehabt, bin Weißer, na dann: Heia Safari. [Beipackzettel für potentielle Deppen: Der letzte Absatz war Ironie]
Also echt, deine Allgemeinbildung hängt irgendwo zwischen TG und EG einer Hauptschule - zück doch einfach mal ein Buch und lies nach, wo der Ami seit dem Ende des 19. Jhd. im vemeintlichen Namen seiner Demokratiezwangsbeglückung imperiale und wirtschaftliche Interessen brachial durchgesetzt hat.
Du gehörst zu denjenigen, die gleichsam in Platons Höhlengleichnis die Schatten sehen und weiterhin krampfhaft sehen wollen.
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Berlino10 »

Bush dankt CIA-Mitarbeitern für ihre Folterarbeit
SPIEGEL
Bericht zu US-Verhörmethoden: Bush dankt CIA-Mitarbeitern für ihre Folterarbeit
"Wir können uns glücklich schätzen, Männer und Frauen zu haben, die bei der CIA hart arbeiten."
Ex-Präsident George W. Bush hat sich vor der Veröffentlichung des US-Folterberichts bei den Geheimdienstlern bedankt - und ihre Verhörmethoden verteidigt.
Der müsste eigentlich schon längst im Gefängnis sitzen ...
Gunnar
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Re: Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

Beitrag von Gunnar »

Das Höhlengleichnis, lieber Grieche, war eine philosophische Meisterleistung, allerdings ist's halt fast zweieinhalbtausend Jahre her. Seitdem sind ein paar Liter Wasser den Acheloos runtergeflossen und ich wünsche mir, dass mal wieder so etwas bahnbrechend Neues und Geistreiches wie Platon oder die Demokratie aus Deiner schönen Heimat kommt. Deine Beiträge überzeugen mich bisher noch nicht so richtig...

@Sachse: Chile war sicherlich ein Spielball im Ost-West-Konflikt. Da fallen mir aber gleich ein paar ein, die die Sowjetunion genauso unzimperlich instrumentalisiert hat. Das war eine andere Zeit.

Mir ging es mit meinem Beitrag zu den USA im Übrigen auch gar nicht um deren Rechtfertigung auf ganzer Linie. Ich habe ja an andere Stelle schon wiederholt klargestellt, dass ich vieles dort nicht in Ordnung finde. Daher sind diese Beiträge zu Waterboarding usw. an meine Adresse ja auch ersichtlich nix als fantasielose Polemik. Die aufgezählten Schwachstellen der USA sind in Europa, insbesondere in Deutschland hinlänglich bekannt und wohl nur von den allerwenigsten gerechtfertigt.

Ich sprach von der Verteidigungsfähigkeit des NATO Bündnisses und das die im Grunde alleine von den USA aufrecht erhalten wird und ich dafür Dankbarkeit angebracht finde. Die die die NATO abschaffen und sich anderen Weltanschauungen ergeben/unterwerfen wollen sehen das anders, ist mir schon klar. Ich frage mich halt immer, warum die für ihr eigenes Seelenheil nicht einfach ihre Sachen packen und dorthin auswandern, wo es schon jetzt nach ihrem Geschmack abläuft.
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