Wladimir30 hat geschrieben:Wenn ich also als Fußgänger sehe, daß da a.) eine große Pfütze auf der Straße ist und b.) ein Auto in Richtung dieser Pfütze kommt, dann gehe ich lieber selber ein paar Schritte zur Seite anstatt danach lauthals nach Schadensersatz zu schreien. Muß man halt seine Augen selber aufmachen.
Genau. Sehe ich auch so.
Für Schadenersatz müsste in so einem Fall schon wirklich Absicht des Autofahrers vorliegen. Wenn er also extra auf die Gegenspur rüberzieht, damit er die Pfütze auch ordentlich erwischt und auf der Seite dann die Leute nassmacht.....
Ansonsten ist die Straße nunmal zu Fahren da und da hat man als Autofahrer meist andere Dinge zu beachten, als noch Pfützen zu umkurven. Was natürlich nicht heißt, dass man nicht Rücksicht nehmen soll, wenn es vorraussehbar und auch machbar ist.
Ich bin letztens im Dunkeln durch den Wald gefahren und da kam mir auf der gerade so für 2 ausreichend breiten Straße noch jemand entgegen. Während wir uns also gerade begegneten huschte plötzlich ein Schatten rechts neben meinem Spiegel her. Ein Fußgänger,schwarz gekleidet, unbeleuchtet und auf der falschen Seite unterwegs. Da fehlten nur ganz wenige Zentimeter.....
Am liebsten wäre ich angehalten, ausgestiegen und hätte dem was erzählt.
Plötzlich hast du so einen vor dem Auto und kriegst noch Mitschuld, obwohl du keine Chance hattest.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)