Der Kessel von Debalzewo

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Jenenser
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Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von Jenenser »

Uwe Niemeier, ein ehemaliger deutscher Militär, der in der Sowjetunion, höchstwahrscheinlich auch mit ukrainischen und russischen Militärs gemeinsam, studiert hat, äußert sich zum Kessel von Debalzewo. Seit dem vergangenen Wochenende ist er als „Domizil“ wieder hier im Forum aktiv. Es ergibt sich somit hoffentlich die Gelegenheit, mit ihm direkt in eine Diskussion zu treten.
http://kaliningrad-domizil.ru/portal/in ... talingrad/
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CSB_Wolf
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von CSB_Wolf »

Danke für den Artikel von Uwe, das ist sehr interessant was und vor allem auch wie er es schreibt, daran sollten sich die Journaslisten der westlichen Probaganda Presse ein Beispiel nehmen. Ich habe mich auch gewundert warum die Mutti plötzlich so hektisch zusammen mit Hollande nun auf dem Diplomatischem Weg reagierte. Bei mir lag/liegt allerdings die Vermutung nahe, das in dem besagtem Kessel auch jede Menge Aussländischer Söldner dabei währen und eine Aufdeckung derer für die Amis/EU zimlich peinlich währe. Naja lassen wir uns mal überraschen wie es ausgeht.

Gruss
wolf
Gunnar
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von Gunnar »

CSB_Wolf hat geschrieben:..., daran sollten sich die Journaslisten der westlichen Probaganda Presse ein Beispiel nehmen. ...f
wie jetzt, Du meinst, einfach mal so ins blaue irgendwas dahinzubehaupten, als sei es wahr und längst erwiesen? Ne, das überlässt die westliche Systempresse lieber der östlichen.

Nur mal gleich Vorbeugend: Auch wenn die Ukrainer amerikanische Waffen verwenden, wer sagt Dir dann, dass die gerade eben zum Konflikt geliefert wurden und nicht zu Friedenszeiten? Nach Deiner Logik hätten dann wohl auch die Russen den Ukrainern gerade mit Waffen beliefert, denn die Ukraine kämpft ja vor allem mit russischen Waffen. Also wäre Russland in einem Doppelspiel, bei dem es die Ukraine UND die Separatisten beliefert?

Im Übrigen hat die Westukraine alles Recht der Welt, sich Waffen zu kaufen wo und von wem sie wollen und damit ihr Staatsgebiet zu beschützen oder freizukämpfen. Ob man sie ihnen liefert, das ist doch hier die Frage. Die Waffenlieferungen sind ja deshalb so umstritten, weil jeder weiß dass Putin gerade darauf wartet, um endlich in die nächste Eskalationsstufe wechseln zu können. Im Grunde muss man die Hybride Kriegsführung annehmen und heimlich liefern, so wie es Vlad schon seit Monaten macht.
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Dietrich
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von Dietrich »

Anstatt sich über den eklatanten Bruch des Abkommens von Minsk von Seiten der pro-russischen Terroristen aufzuregen, wird hier (und auch von Uwe) lieber über amerikanische Söldner und Phosphorbomben spekuliert ohne das es dafür irgendwelche Hinweise gäbe.

Jaja, ich weiß, im Flughafen von Donetzk lagen doch angeblich tatsächlich eine handvoll Waffen amerikanischen Ursprungs rum. Weil es ja auch sooo viel Sinn macht, zusätzlich zu den AK's noch ein paar Waffen mit gänzlich anderer Munition zu verwenden. Außerdem hatten diese "gefundenen" Waffen große Ähnlichkeit mit welchen, die von den Russen 2008 in Georgien erbeutet wurden. Aber was solls....

Und was diese Abhandlung über den Kessel von Stalingrad an der Stelle verloren hatte.... achja. Ich vergaß: Auch da waren Nazis in der Mitte und außen rum russische Sol.... ähh.... russischsprechende Antifaschisten.
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CSB_Wolf
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von CSB_Wolf »

Lieber Gunnar

Du glaubst doch nicht wirklich das ich mit dir, der hier als Russlandhasser bekannt ist, über den einen oder anderen Vorgang in der Ukraine diskutiere :lol: Da könnte ich genauso auch mit Dietrich darüber diskutieren, was ich auch nicht mache :D

Gruss
wolf
Gunnar
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von Gunnar »

von einer Diskussion kann ich ehrlich gesagt auch gar nix erkennen und hab dazu meinen Bedarf mit Euch Systemhassern auch irgendwie gedeckt.

Es werden daher nur die gequirlten Statements mal ins richtige Licht gerückt.
_RGP_
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von _RGP_ »

Dietrich hat geschrieben:Anstatt sich über den eklatanten Bruch des Abkommens von Minsk von Seiten der pro-russischen
Aber da hast du irgendwie auch nicht alles mitbekommen, oder?

Der Vormarsch der Ostukrainer begann nachdem Poroschenko seine neue Offensive verkündet hat. Die hielt so ziemlich genau 24 Stunden, und als der Osten gegen die Kiewer Truppen vorrückte, rief die DietrichGunnarKlaupePoroschenko-Fraktion plötzlich wieder was von "Minsker Abkommen".

Für jemanden, der hier ständig was von unabhängigen Medien und eigener Meinung palavert, kommst du dann aber doch ziemlich häufig mit so einem Blödsinn und vergißt die Hälfte. Und Tschüß! :roll:



Edit: Ach Mist, blockieren klappt nicht
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Dietrich
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von Dietrich »

_RGP_ hat geschrieben:
Dietrich hat geschrieben:Der Vormarsch der Ostukrainer begann nachdem Poroschenko seine neue Offensive verkündet hat. Die hielt so ziemlich genau 24 Stunden, und als der Osten gegen die Kiewer Truppen vorrückte, rief die DietrichGunnarKlaupePoroschenko-Fraktion plötzlich wieder was von "Minsker Abkommen".
Du meinst wahrscheinlich den Zeitpunkt kurz vor dem endgültigen Fall des Donetzker Flughafens als Poroschenko sagte, man werde nicht nur zurückschießen, sondern selbst aktiv werden? Mehrere Wochen nachdem die DNR/LNR schon öffentlich erklärt hatte, das Abkommen von Minsk hätte für sie keine Bedeutung? Lange nachdem die pro-russischen Terroristen sich bereits etliche Kilometer an Mariopol herangekämpf hatten?
Hast du mal ein Datum für diese Kriegserklärung durch Poroschenko? Und möglichst noch zwei Karten des Frontverlaufs: Eine zu dem Zeitpunkt und eine zum Zeitpunkt des Abkommens von Minsk. Wäre dann quasi selbsterklärend.
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von _RGP_ »

Ach Dietrich, jetzt komm doch nicht wieder mit Uraltgeschichte, und stell dich immer blöder als du bist!
Monatelang hat man hin- und hergeballert, und vor Kurzem kündigte Poroschenko die neue Großoffensive an (trotz des heiligen Minsker Abkommens), und löste erst das massive Vorrücken der Rebellen aus. Ab da hat sich der Fontverlauf massiv verschoben (aber eben nicht zugunsten Kiews) und der (drohende) Kessel entstand.
3 Tage nach Beginn der Kiewer(!) Offensive fordert er Waffenruhe in den Grenzen des Minsker Abkommens (und freien Abzug aller eingekesselten Soldaten samt Material). Da kam dann diese Worthülse plötzlich wieder auf.
Daß die Rebellen (du kannst sie noch so genüßlich mit anderen Begriffen bezeichnen) dann keine Lust mehr haben, sich zurückzuziehen, ist natürlich eine absolut überraschende Ungeheuerlichkeit. Sapperlot, wie können sie nur!
Zuletzt geändert von _RGP_ am 10 Feb 2015, 21:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Haya
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Re: Der Kessel von Debalzewo

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Lieber Gunnar,
Auch wenn die Ukrainer amerikanische Waffen verwenden, wer sagt Dir dann, dass die gerade eben zum Konflikt geliefert wurden und nicht zu Friedenszeiten?
Dann müsste es diese aber sicherlich auch in den Lagern des Donbass zu finden sein.
Haben denn die Milizen US-Waffen?
Nach Deiner Logik hätten dann wohl auch die Russen den Ukrainern gerade mit Waffen beliefert
Nein, denn nach dieser Logik gab es russische Waffen in der Ukraine min. seit der Sowjetunion.
Sie waren schon immer da gewesen.
Im Übrigen hat die Westukraine alles Recht der Welt, sich Waffen zu kaufen wo und von wem sie wollen und damit ihr Staatsgebiet zu beschützen oder freizukämpfen.
Schön, dann bist Du auch sicherlich dafür, dass auch Russland ihre Kriegsschiffchen endlich bekommt.
Schließlich soll ihnen ja das Gleiche Recht eingeräumt werden oder bist Du nur ne falsche Schlange und misst mit zweierlei Maß?
Die Waffenlieferungen sind ja deshalb so umstritten, weil jeder weiß dass Putin gerade darauf wartet, um endlich in die nächste Eskalationsstufe wechseln zu können.
Und die wäre? Einen weiteren Hilfskonvoi organisieren? Sich um weitere diplomatische Lösungen bemühen?
Oder vielleicht Ostdeutschland einverleiben, da ein Verstoß gegen Artikel 2 des 2+4 Vertrages dann vorlege? :D

Gruß
Haya
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