Und warum lässt man sie nicht eingekesselt, ohne die Stadt anzugreifen und einzunehmen?CSB_Wolf hat geschrieben: Es wurde ihnen angeboten den Kessel zu verlassen aber sämtliche Waffen müssen abgegeben werden, dann könnten sie sofort gehen.
Kriegstreiber auf Separatistenseite
Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
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Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Keine Ahnung was dort alles abgehtBerlino10 hat geschrieben: Und warum lässt man sie nicht eingekesselt, ohne die Stadt anzugreifen und einzunehmen?
Gruss
wolf
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Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Der Nachschub ist abgeschnitten und das nicht erst seit dieser Woche. Überlegt mal, wann das erste Mal oeffentlich von Debalzewo die Rede war, oder warum Kiev ueberhaupt erstmal wieder bereit war zu verhandeln ... es sind ja bis dahin mehrere bewaffnete Ausbruchsversuche unternommen worden.
Konflikt ist in diesem Zusammenhang schon lange das flasche Vokabular ...
-ah-
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-ah-
Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Was gibt es da überhaupt zu diskutieren und rumzulavieren?
Wenn ich einen Waffenstillstand beschließe, dann schließt das weitere Landgewinne auf Kosten des Gegners aus. Punkt.
Alleine die Terminierung dieses Waffenstillstands erst 3 Tage nach Unterzeichnung zeigt doch schon, dass es einer Partei gar nicht daran gelegen ist, das Töten zu stoppen. Die Kiewer Seite hätte auf jeden Fall auch einen sofortigen Waffenstillstand unterschrieben.
Aber so schlecht so gut. Putin und seine Terroristen waren auf jeden Fall der Meinung, sie müssten erst noch Debatseve einnehmen und hätten gerne dafür den Waffenstillstand erst am 21.02. in Kraft treten lassen. Sie haben sich dann aber doch auf den 15. "geeinigt".
Am 15.01. um 0:00 Uhr war Debaltseve aber noch nicht eingenommen und auch die Strasse nach Debaltseve war wohl von den russischen Mörsern/Artillerie einseh- und beschießbar, aber eben nicht durch russische Truppen besetzt. So zumindest legen es diverse Videos und Berichte im Internet dar.
Wäre also zu diesem Zeitpunkt ein echter Waffenstillstand eingetreten, so hätten die Ukrainer wahrscheinlich die Straße (es gab da wohl noch eine andere, schlechtere die ebenfalls benutzt werden konnte) nutzen können, um ihre Truppen und Debaltseve zu versorgen. Einen Grund aus Debaltseve abzuziehen besteht bei einem Waffenstillstand nämlich nicht mehr.
Und selbst wenn die Straße von den Russen besetzt gewesen wäre, so hätte man das Feuer einstellen und in Verhandlungen mit den Ukrainern treten müssen.
Was gibt es also zu diskutieren, WER den Waffenstillstand ignoriert hat? Oder "warum"? Es mag tausend Gründe für die Terroristen gegeben haben, weiter zu schießen. Das ändert trotzdem nicht daran, dass sie mal wieder etwas unterschrieben haben und sich dann nicht daran halten.
Und was tut Eurpopa? Nix. "Wir hoffen...bla bla bla... das uns Putin nach dem 100. Mal nicht auch das 101. Mal wieder restlos verarscht".
Sehr gut zusammengefasst hier: http://philippika.blogspot.de/2015/02/a ... jetzt.html
Wenn ich einen Waffenstillstand beschließe, dann schließt das weitere Landgewinne auf Kosten des Gegners aus. Punkt.
Alleine die Terminierung dieses Waffenstillstands erst 3 Tage nach Unterzeichnung zeigt doch schon, dass es einer Partei gar nicht daran gelegen ist, das Töten zu stoppen. Die Kiewer Seite hätte auf jeden Fall auch einen sofortigen Waffenstillstand unterschrieben.
Aber so schlecht so gut. Putin und seine Terroristen waren auf jeden Fall der Meinung, sie müssten erst noch Debatseve einnehmen und hätten gerne dafür den Waffenstillstand erst am 21.02. in Kraft treten lassen. Sie haben sich dann aber doch auf den 15. "geeinigt".
Am 15.01. um 0:00 Uhr war Debaltseve aber noch nicht eingenommen und auch die Strasse nach Debaltseve war wohl von den russischen Mörsern/Artillerie einseh- und beschießbar, aber eben nicht durch russische Truppen besetzt. So zumindest legen es diverse Videos und Berichte im Internet dar.
Wäre also zu diesem Zeitpunkt ein echter Waffenstillstand eingetreten, so hätten die Ukrainer wahrscheinlich die Straße (es gab da wohl noch eine andere, schlechtere die ebenfalls benutzt werden konnte) nutzen können, um ihre Truppen und Debaltseve zu versorgen. Einen Grund aus Debaltseve abzuziehen besteht bei einem Waffenstillstand nämlich nicht mehr.
Und selbst wenn die Straße von den Russen besetzt gewesen wäre, so hätte man das Feuer einstellen und in Verhandlungen mit den Ukrainern treten müssen.
Was gibt es also zu diskutieren, WER den Waffenstillstand ignoriert hat? Oder "warum"? Es mag tausend Gründe für die Terroristen gegeben haben, weiter zu schießen. Das ändert trotzdem nicht daran, dass sie mal wieder etwas unterschrieben haben und sich dann nicht daran halten.
Und was tut Eurpopa? Nix. "Wir hoffen...bla bla bla... das uns Putin nach dem 100. Mal nicht auch das 101. Mal wieder restlos verarscht".
Sehr gut zusammengefasst hier: http://philippika.blogspot.de/2015/02/a ... jetzt.html
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Da stimme ich noch zu, und das ist auch meine Meinung.Dietrich hat geschrieben:Was gibt es da überhaupt zu diskutieren und rumzulavieren?
Wenn ich einen Waffenstillstand beschließe, dann schließt das weitere Landgewinne auf Kosten des Gegners aus. Punkt.
danach wird es leider wieder nur noch dumm und propagandistisch ...Dietrich hat geschrieben:....Putin und seine Terroristen waren auf jeden Fall ...
Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
So kann man die Abwesenheit eigener Argumente auch ausdrücken.Berlino10 hat geschrieben:danach wird es leider wieder nur noch dumm und propagandistisch ...
Vielleicht eine einfach Frage: Wer hat in deinen Augen den Waffenstillstand gebrochen?
Und bitte keine Konstruktionen wie "Kiew hätte sich ja aus Debaltseve zurückziehen können". Die Lage am 15.02. um 0:00 Uhr war wie sie war.
Beide Seiten hätten das Feuer einstellen und weiteres Vorrücken stoppen müssen. Einverstanden?
Was ist in deinen Augen anschließend passiert?
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Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Das ist leider immer so, wenn man denke es kommt mal wirklich was objektives geht es wieder von vorne losBerlino10 hat geschrieben:Da stimme ich noch zu, und das ist auch meine Meinung.Dietrich hat geschrieben:Was gibt es da überhaupt zu diskutieren und rumzulavieren?
Wenn ich einen Waffenstillstand beschließe, dann schließt das weitere Landgewinne auf Kosten des Gegners aus. Punkt.
danach wird es leider wieder nur noch dumm und propagandistisch ...Dietrich hat geschrieben:....Putin und seine Terroristen waren auf jeden Fall ...
Gruss
wolf
Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Ich habe keine glaubhaften Informationen, was passiert ist, wer angefangen hat.Dietrich hat geschrieben:So kann man die Abwesenheit eigener Argumente auch ausdrücken.
Vielleicht eine einfach Frage: Wer hat in deinen Augen den Waffenstillstand gebrochen?
Und bitte keine Konstruktionen wie "Kiew hätte sich ja aus Debaltseve zurückziehen können". Die Lage am 15.02. um 0:00 Uhr war wie sie war.
Beide Seiten hätten das Feuer einstellen und weiteres Vorrücken stoppen müssen. Einverstanden?
Was ist in deinen Augen anschließend passiert?
Aber dass die Separatisten Landgewinne jenseits der Minsker Vereinbarung erzielt haben, setzt sie ins Unrecht.
Nur, dass du wieder von "Russischen Truppen" sprichst ... Terroristen .. usw ... das ist schlicht aufgehetzte Dumm-Propaganda.
-
kamensky
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Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Ob nun wahr oder auch nicht bleibt jedem selbst überlassen.
"Auch für den russischen Präsidenten Wladimir Putin habe schon in Minsk festgestanden, dass die von ihm unterstützten Separatisten in diesen Tagen zumindest noch diese Stadt einnehmen sollten."
http://www.srf.ch/news/international/ki ... -debalzewe
Und irgend Etwas kam mir gestern, oder vorgestern im Radio noch zu Ohren, was die von RU eingebrachte UNO-Resolution anbelangt. Angeblich wurde an dieser noch Änderungen vorgenommen, welche auf die Souveränität der gesamten Ukraine, das Garantieren und Einhalten von Grenzen und noch ein paar Dinge, was Putin angeblich Nicht so wirklich zusagte. Ich war leider am Telefon und konnte dem Gespräch nicht wirklich genügend Aufmerksamkeit schenken.
So in Etwa wie vorgenannt, bringt es nun der "Tagi"
"Letzteres wurde in den russischen Entwurf eingefügt, und die USAund Grossbritannien machten deutlich, dass sie Moskau bei der Umsetzung ebenfalls in der Pflicht sehen."
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eur ... y/12287167
"Auch für den russischen Präsidenten Wladimir Putin habe schon in Minsk festgestanden, dass die von ihm unterstützten Separatisten in diesen Tagen zumindest noch diese Stadt einnehmen sollten."
http://www.srf.ch/news/international/ki ... -debalzewe
Und irgend Etwas kam mir gestern, oder vorgestern im Radio noch zu Ohren, was die von RU eingebrachte UNO-Resolution anbelangt. Angeblich wurde an dieser noch Änderungen vorgenommen, welche auf die Souveränität der gesamten Ukraine, das Garantieren und Einhalten von Grenzen und noch ein paar Dinge, was Putin angeblich Nicht so wirklich zusagte. Ich war leider am Telefon und konnte dem Gespräch nicht wirklich genügend Aufmerksamkeit schenken.
So in Etwa wie vorgenannt, bringt es nun der "Tagi"
"Letzteres wurde in den russischen Entwurf eingefügt, und die USAund Grossbritannien machten deutlich, dass sie Moskau bei der Umsetzung ebenfalls in der Pflicht sehen."
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eur ... y/12287167
Zuletzt geändert von kamensky am 18 Feb 2015, 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
Re: Kriegstreiber auf Separatistenseite
Ich teile Dietrichs Auffassung und die des schleswigholsteinischen Pastors (nicht gerade der Inbegriff eines Kriegstreibers) in seinem Philippika-Bloggs.
Putin versteht nur die Sprache und das Recht des Stärkeren. Daran sind mir inzwischen die letzten Zweifel gewichen. Er hat ja oft genug gesagt, wie sehr er den verweichlichten Westen verachtet. Dazu gehört auch, wie der Westen sich am pazifistischen Nasenring von Verhandlungsrunde zu Verhandlungsrunde führen lässt.
Ich war schon vor MInsk II der Meinung, dass man eine klare Ansage hätte formulieren müssen was geschieht, wenn das Abkommen nicht eingehalten wird. Zum Beispiel Waffenlieferungen. Ein Vertrag ohne klare Sanktionierung für den Fall des Vertragsbruches ist ein Witz. Es ist faktisch kein Vertrag sondern eine Absichtserklärung. Geopolitik ist für Putin nix wo man Hemmungen haben muss, sondern eine Vertrags- und Verhandlungsmasse wie jede andere auch. Und wer sich mit einem schlechten Vertrag und mit hingesäuselte Versprechen abspeisen lässt der ist eben selbst schuld ...
Putin versteht nur die Sprache und das Recht des Stärkeren. Daran sind mir inzwischen die letzten Zweifel gewichen. Er hat ja oft genug gesagt, wie sehr er den verweichlichten Westen verachtet. Dazu gehört auch, wie der Westen sich am pazifistischen Nasenring von Verhandlungsrunde zu Verhandlungsrunde führen lässt.
Ich war schon vor MInsk II der Meinung, dass man eine klare Ansage hätte formulieren müssen was geschieht, wenn das Abkommen nicht eingehalten wird. Zum Beispiel Waffenlieferungen. Ein Vertrag ohne klare Sanktionierung für den Fall des Vertragsbruches ist ein Witz. Es ist faktisch kein Vertrag sondern eine Absichtserklärung. Geopolitik ist für Putin nix wo man Hemmungen haben muss, sondern eine Vertrags- und Verhandlungsmasse wie jede andere auch. Und wer sich mit einem schlechten Vertrag und mit hingesäuselte Versprechen abspeisen lässt der ist eben selbst schuld ...
