Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

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klaupe
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Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

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Beim “Russischen Konservativen Forum” in Sankt Petersburg haben heute (22.3.15) rund 200 Rechtsextremisten aus fast allen europäischen Ländern Unterstützung für Präsident Putin demonstriert.

Deutschland wurde durch den Neonazi und früheren Vorsitzende der NPD, Udo Voigt vertreten. Der hatte Glück, dass er kommen konnte, denn seine Haftstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Die Liste der Teilnehmer ist ein Who-is-Who der illusteren Köpfe der neonazistischen/faschistischen Szene in Europa.
Wladimir Wladimirowitsch hat sie alle als potentielle, gleichgesinnte Partner Willkommen geheißen. Für die "Verteidigung russischer Interessen" scheinen es wertvolle Komplizen zu sein.

Die Mitglieder hier, die gerne die Kritiker/Gegner der Politik Putins in EU/USA oder Ukraine als Faschisten bezeichnen, sollten vorsichtiger sein, denn das kann schnell zum Eigentor werden.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

Man kann sich ja berechtigt kritisch mit Russischem Nationalismus befassen,
da aber Putin weder Rodina weghört, noch eingeladen, noch willkommen geheißen hat,
ist das hier mal wieder nur die Verbreitung einer weiteren, dämlichen Propaganda-Lügengeschichte,
die endgültig zum Eigentor, entlarvend und widerlich wird, wenn man die mordenden Nazihorden in der Ukraine verharmlost.
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Zejtnot
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Zejtnot »

Berlino10 hat geschrieben:... die mordenden Nazihorden in der Ukraine verharmlost.
Ach Berlino, wirst Du dieser Formulierungen denn nicht müde?

Ich gebe Dir ja im Inhalt vollkommen Recht, aber ist für Euch der Sinn des Forums, sich gegenseitig möglichst krasse Begriffe an die Stirn zu werfen, um wieder eine Gunnar-Kampfhandlung mit anschließendem Haya-Wortschwall loszutreten?

Wenn wir es nicht einmal hier im Kleinen hinkriegen, zivilisiert miteinander zu kommunizieren, wie soll es dann in der Realität funktionieren.

Es sei doch wohl erlaubt, dass Russland einerseits mit NPD und AfD sympatisiert und andererseits die Verrückten in Kiew als Nazis bezeichnet - das ist doch zugegeben absurd!
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

Zejtnot hat geschrieben: Es sei doch wohl erlaubt, dass Russland einerseits mit NPD und AfD sympatisiert und andererseits die Verrückten in Kiew als Nazis bezeichnet - das ist doch zugegeben absurd!
Ja, es ist eiskalte Machtpolitik, verurteilenswert und deshalb habe ich geschrieben:
Man kann sich ja berechtigt kritisch mit Russischem Nationalismus befassen..
Das rechtfertigt aber nicht die ewige Wiederholung plumper Lügenmärchen oder die Gleichsetzung RUS mit den mordenden Nazibanden - nein, nicht in Kiew, aber in Odessa, dort, wo Asow & Co. ihr Unwesen treiben.
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Dietrich
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Dietrich »

Berlino10 hat geschrieben:Man kann sich ja berechtigt kritisch mit Russischem Nationalismus befassen,
da aber [...irgendeine Ablenkung, Verharmlosung oder whataboutism..]
Berlino, geht es denn selbst gegen echte Nazis nicht mal ohne ein "aber"?

Und das die Nazis in Kiew zu 99% eine Erfindung der russischen Nazis (Girkin) ist, sollte doch mittlerweile (ich sage es mal wie du es sagen würdest) jedem der auch nur irgendwie in der Lage ist selbsständig zu denken und zu atmen glasklar sein.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
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Dietrich
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Dietrich »

Berlino10 hat geschrieben:Das rechtfertigt aber nicht die ewige Wiederholung plumper Lügenmärchen oder die Gleichsetzung RUS mit den mordenden Nazibanden - nein, nicht in Kiew, aber in Odessa, dort, wo Asow & Co. ihr Unwesen treiben.
Es setzt niemand RUS mit Nazibanden gleich, sondern nur die Kräfte die im Osten der Ukraine von Novorussia träumen und dafür einen Krieg gegen den rechtmäßigen Staat Ukraine begonnen haben.
Und deine Asow-Unwesen in Odessa..... wenn Odessa ein Pferd wäre, dann wäre das schon hundertmal todgeritten.
Alleine der Fakt, dass immer und immer wieder auf dieser Eskalation der Gewalt in Odessa rumgeritten wird, die ihren Anfang durch einen Angriff von russischen (Nazis?) auf pro-ukrainische Demonstranten nahm, zeigt doch wie dünn dieses Naziargument eigentlich ist.
Jaja, jetzt flippst du wieder aus, aber ich bleibe dabei, ohne diesen Angriff (mit Schusswaffen und auch Toten) hätte es den Brand im Gewerkschaftshaus nicht gegeben. Das entschuldigt nicht, was urkainische Nationalisten dort gemacht haben, bedeutet aber trotzdem, dass sich da niemand aufgemacht hatte, um möglichst viele pro-russische Anhänger zu töten. Diese Eskalation der Gewalt ist nicht entschuldbar, aber daran sind trotzdem beide Seiten Schuld.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Saboteur »

Ich glaube in diesem Forum nichts mehr ohne 80% abgedroschene hohle Kampfbegriffe und dann ein angehängtes Youtubevideo als Beweis...

Jeder der einigermaßen informiert ist weiß, dass die Neonazis seit vielen Jahren extremen Zulauf haben. Das war ja hier auch ab und zu mal Thema. Aber wie sagte neulich jemand in Russland auf die vermischte Neonazis und Freefightszene angesprochen : "Moment mal, Faschismus ist das was in Kiev ist." So einfach ist das. Und nun her mit den Youtubevideos.
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Zejtnot hat geschrieben:Ach Berlino, wirst Du dieser Formulierungen denn nicht müde?
Mir fällt nur immer wieder auf, dass es Formulierungen sind, die denen, die in der Sawuschkina 55 in St. Petersburg, dem Hauptsitz der "Trollarmee" (nennt sich offiziell „Agentur zur Analyse des Internets“; Street-View 2012 vor Einzug der "Firma" )herausgebracht werden, verdammt ähnlich klingen.
Da findet man manche Produktion Parolen vorab, bevor sie her dann wortwörtlich auftauchen.
Zufall? Auftragsarbeit? ... oder einfach nur williger, kritikloser Mitläufer?

Aus gutem Grund habe ich die Originalseite verlinkt, damit nicht der Verdacht aufkommt, westliche Medien hätten es manipuliert.

Für mich ist es schon sehr erstaunlich, dass ausgerechnet in der Stadt, die wie keine andere lange unter dem Nazi-Terror gelitten hat, fast 2-1/2 Jahre belagert und ausgehungert wurde, sich das Nazi-Nachfolge-Gesindel ungeschoren treffen kann. Da müssen schon "gute Geister" im Hintergrund ihre Hand im Spiel haben.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben:
Berlino10 hat geschrieben:Man kann sich ja berechtigt kritisch mit Russischem Nationalismus befassen,
da aber [...irgendeine Ablenkung, Verharmlosung oder whataboutism..]
Berlino, geht es denn selbst gegen echte Nazis nicht mal ohne ein "aber"?

Und das die Nazis in Kiew zu 99% eine Erfindung der russischen Nazis (Girkin) ist, sollte doch mittlerweile (ich sage es mal wie du es sagen würdest) jedem der auch nur irgendwie in der Lage ist selbsständig zu denken und zu atmen glasklar sein.
Das was du als mein aber, als Ablenkung, Verharmlosung bezeichnest, ist nichts als der Hinweis darauf, dass der Thread hier mit klaupes dreisten Lügen aufgemacht ist. Oder wo gibt es diese Einladung von Putin oder den Willkommensgruß für Faschisten?
Nichts als die üblichen Verfälschungen klaupes

Nazis in Kiew braucht(e) man nicht zu erfinden. Mir ist das nationalistische, faschistische Pack auf beiden Seiten verhasst. Sowohl Ukrainischer als auch Russischer Nationalismus hat den sozialen Ursprung der Maiden-Proteste zerstört und in den Krieg getrieben.
Dietrich hat geschrieben: Und deine Asow-Unwesen in Odessa..... wenn Odessa ein Pferd wäre, dann wäre das schon hundertmal todgeritten.
Alleine der Fakt, dass immer und immer wieder auf dieser Eskalation der Gewalt in Odessa rumgeritten wird, die ihren Anfang durch einen Angriff von russischen (Nazis?) auf pro-ukrainische Demonstranten nahm, zeigt doch wie dünn dieses Naziargument eigentlich ist.
"hundertmal todgeritten" :shock: hundertmal totgeschwiegen wäre treffender ...
Die Maidan-Toten wurden hundertmal instrumentalisiert, sie dienten als Rechtfertigung für den Umsturz im ganzen Land, obwohl klar ist, dass da nichts klar war.
Dietrich hat geschrieben: Jaja, jetzt flippst du wieder aus, aber ich bleibe dabei, ohne diesen Angriff (mit Schusswaffen und auch Toten) hätte es den Brand im Gewerkschaftshaus nicht gegeben. Das entschuldigt nicht, was urkainische Nationalisten dort gemacht haben, bedeutet aber trotzdem, dass sich da niemand aufgemacht hatte, um möglichst viele pro-russische Anhänger zu töten. Diese Eskalation der Gewalt ist nicht entschuldbar, aber daran sind trotzdem beide Seiten Schuld.
"beide Seiten Schuld"? Mittels Zusammenstößen gegnerischer Demonstranten das menschenverachtende Massaker von Odessa zu verharmlosen ..
Ekelerregend. Pfui ... 50:0 Tote sprechen eine eindeutige Sprache. Und selbst die haben sie vielerorten noch gefeiert.
Es haben sich Tausende proukrainischer Aktivisten und Hooligans per Sonderzug nach Odessa aufgemacht.
Und selbst den eindeutig überführten Rädelsführer und Pistolenschützen Mikola Volkov haben sie wieder ungestraft frei gelassen.
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klaupe
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Dietrich hat geschrieben:Es setzt niemand RUS mit Nazibanden gleich, ...
Erstaunlich ist schon die geistige Nähe der russischen Führung zu den rechtsradikalen Gruppierungen.
Gerne wird auf Nazis und Faschisten (beliebtestes Modewort) geschimpft und alle potentiellen Gegner werden so von der Propaganda tituliert.

Andererseits gibt es erstaunlich viele Berührungspunkte, Treffen und "freundschaftliche Gespräche" mit den Halunken dieses Genres.

Da wird Marine Le Pen mal freundlich mit einen Millionenkredit von Moskau unterstützt, zufällig gerade vor der Wahl. Da gibt es freundschaftliche Treffen mit Kollegen des rechten Ufers von Griechenland gerade dann, wenn es darum geht, die EU wegen der geforderten Milliarden-Almosen zu entzweien und überall wo vornehmlich rechte, radikale Kräfte als €uropa-Gegner auftauchen beobachtet man freundschaftliche Gesten aus Moskau.

Nicht zuletzt hat Putin höchstpersönlich in der Rede im Klub "Waldai" unmissverständlich seinen Standpunkt und die Strategie erklärt.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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