Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

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klaupe
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Berlino10 hat geschrieben:Oder wo gibt es diese Einladung von Putin oder den Willkommensgruß für Faschisten?
Sonst wirst Du doch nicht müde, durchs Internet zu yandexen und googeln, um "Beweismaterial" zu finden.
Also los, die örtliche, russische Presse hat das Ereignis gebührend gewürdigt und die aktuelle Berichterstattung darüber läuft auf vollen Touren.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

Demnach gibst du zu, dass dein Eingangebeitrag verfälscht und gelogen war.
Die Liste der Teilnehmer ist ein Who-is-Who der illusteren Köpfe der neonazistischen/faschistischen Szene in Europa.
Wladimir Wladimirowitsch hat sie alle als potentielle, gleichgesinnte Partner Willkommen geheißen.
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klaupe
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Berlino10 hat geschrieben:Demnach gibst du zu, dass dein Eingangebeitrag verfälscht und gelogen war.
Keinesfalls, aber ich habe keine Lust hier eine Doktorarbeit abzuliefern mir dem Linkverweis auf alle Zitate.
Ich habe auch nicht die Webseite dieses Faschistentreffens verfasst. Ich weiß, ist etwas viel Info, aber wenn man lesen kann, findet man fast alles, was man zu dem Thema wissen muss.

Mir ist, ehrlich gesagt, auch Wurscht, was bezahlte Propagandisten glauben oder nicht. Also troll Dich weiter!
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

getroffene Hunde bellen ...

Also ist es offensichtlich, dass du bewusst gelogen und verfälschst hast ...

Internationale Faschistentreffen gibt es leider auch in Österreich und Deutschland, sie sind leider nicht zu unterbinden.
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Dietrich
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Dietrich »

Berlino10 hat geschrieben:"beide Seiten Schuld"? Mittels Zusammenstößen gegnerischer Demonstranten das menschenverachtende Massaker von Odessa zu verharmlosen ..
Ekelerregend. Pfui ... 50:0 Tote sprechen eine eindeutige Sprache. Und selbst die haben sie vielerorten noch gefeiert.
Es haben sich Tausende proukrainischer Aktivisten und Hooligans per Sonderzug nach Odessa aufgemacht.
Und selbst den eindeutig überführten Rädelsführer und Pistolenschützen Mikola Volkov haben sie wieder ungestraft frei gelassen.
Soso... 50:0 Tote....

Liest sich hier z.B. ganz anders...
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... ation.html
Beide Seiten bekommen Verstärkung, plötzlich wird geschossen. Auf mehreren Bildern und Videos taucht ein dicker Mann mit Maske und Helm auf. Er schießt mit einen Jagdkarabiner mehrmals auf die Fußballfans. Andere Sequenzen zeigen ihn, wie er Polizisten in den Rücken schießt. Festgenommen wird er im Chaos nicht. Der Journalist Sergej Dibrow filmt den Mann. "Das ist ein Einwohner von Odessa", sagt er. "Er wurde schon oft im prorussischen Lager mit seinem Karabiner gesehen."
Der Kampf dauert Stunden. Vier Fußballfans werden getötet. Tschernomorez-Fan Andrej Gruschezki sieht, wie einer seiner Freunde nach einem Lungenschuss tot auf den Asphalt sinkt. Die Wut kocht hoch. Ein paar Tausend Fans wollen das prorussische Zeltlager zerstören, das seit Wochen auf dem Platz Kulikowo Polje steht.
Also das einzige, was hier "Ekelerregend und Pfui" ist, ist der Versuch, diese Tragödie für eine Seite auszuschlachten und dies als "den Beweis" für den geplanten Genozid durch ukrainische Nazis zu werten. Beiden Seiten sind in Odessa die Sicherungen durchgegangen. Sowohl den pro-russischen, als auch den pro-ukrainische. Eine Tragödie auf die niemand stolz sein kann, die aber trotzdem von einer Seite auf das widerlichste benutzt wird, um ihre eigenen nationalistisch-faschistischen Handlungen zu rechtfertigen.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Zejtnot »

Also wenn ich den ersten Link anklicke, sehe ich keinerlei Grußwort von Putin, sondern einzig ein Zitat von ihm - was aber in der Tat keinerlei direkten Zusammenhang mit dieser Konferenz hat. Da gebe ich nun Berlino wiederum vollkommen Recht.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben: Also das einzige, was hier "Ekelerregend und Pfui" ist, ist der Versuch, diese Tragödie für eine Seite auszuschlachten und dies als "den Beweis" für den geplanten Genozid durch ukrainische Nazis zu werten.
Wenn das (was ich nicht behauptet habe) für Dich das einzig Ekelerregende am Massaker von Odessa ist, möchte ich nicht mehr mit dir darüber sprechen, .. aber das gehört eh nicht hierhin. Fakt ist, dass der Thread auf Lügen und Verfälschungen aufbaut. Eine wirklich angemessen kritische Auseinandersetzung - RUS und die Europäische Rechte - ist so nicht möglich, obwohl es relevant und interessant wäre, zumal ich Putin selbst für mindestens rechtskonservativ halte.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Zejtnot hat geschrieben:Also wenn ich den ersten Link anklicke...
An dem Link hängt noch ein ganzer Schwanz dran, Beschäftigung für eine halbe Nacht.
Irgendwo da wird auch die Verbindung des Organisators Alexej Schurawljow, Duma-Abgeordneter der Fraktion in der Putin-Partei " Единая Россия" und Vorsitzender der Partei "Родина" aufgezeigt und da war auch von einer Großbotschaft des obersten Herrn die Rede.

Das Putin die Teilnehmern persönlich die Hand geschüttelt hat oder selbst Teilnehmer war, habe ich nie behauptet.

Letztendlich halte ich es aber auch für völlig irrelevant, wer da wem auf die Schulter klopft.
Die Tatsache der offiziellen Kontaktpflege zu diesen Kreisen und einer sich anbahnenden Allianz ist schon erstaunlich.
Das dieses Spektrum in die offizielle Strategie passt, daran kann nach einigen eindeutigen Reden und Äußerungen Putins kaum ein Zweifel bestehen.
Berlino10 hat geschrieben:... Massaker von Odessa .... aber das gehört eh nicht hierhin. Fakt ist, dass...
.... ja, dass mal wieder versucht wird, total themenfremde Gedankensplitter da hineinzubringen. 'aber das gehört eh nicht hierhin' Total richtig erkannt, wenn auch mit Verspätung.

Ich hoffe doch sehr, dass die illustere Petersburger Nazigesellschaft mit Odessa nichts zu tun hat ... oder vielleicht doch?
der Thread auf Lügen und Verfälschungen aufbaut.
Primär baut er auf eine Veranstaltung in Sankt Petersburg aus, die ohne jeden Zweifel stattgefunden hat und deren Teilnehmer alle nicht anonym sind.
Shit, das Dir das nicht in den Kram passt, aber es ändert sich auch nicht, wenn man vom Kern des Themas abschweift, um wieder einmal krudes Gedankengut an den Mann zu bringen.
Zuletzt geändert von klaupe am 23 Mär 2015, 15:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Zejtnot »

OK, dann musst Du aber auch Merkel für Nähe zum Rechtsextremismus sowie nationalistisches und revisionistisches Denken verurteilen. Denn sie ist ja in einer Partei, deren Bundestagsabgeordnete jahrelang Frau Steinbach war. Die sich mit ihren Aussagen nie zurückgehalten hat.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Zejtnot hat geschrieben:OK, dann musst Du aber auch Merkel für Nähe zum Rechtsextremismus sowie nationalistisches und revisionistisches Denken verurteilen. Denn sie ist ja in einer Partei, deren Bundestagsabgeordnete jahrelang Frau Steinbach war. Die sich mit ihren Aussagen nie zurückgehalten hat.
Dass Erika Steinbach auf der rechten Schulter trägt, ist in einer rechten, bürgerlichen Partei doch kein absoluter Makel. Da ist sie in der CDU doch in bester Gesellschaft. Rechtsextremismus sieht wohl etwas anders aus und Nationalismus muss per se kein Nachteil sein. Als Vertriebenenbeauftragte (oder so was in der Art) wird sie auch die Sprache dieser Klasse sprechen.

Merkels Mitte-Links-Kurs ist ja nicht die typische CDU-Marschrichtung, wenn auch strategisch nicht unklug. Da fallen natürlich Typen auf, die das traditionelle CDU-Spektrum immer noch bedienen.

Vielleicht könnte man die CSU-Verbindung der CDU eher mit "Rechtsradikal" in Verbindung bringen?
Immerhin ist selbst die CSU in Petersburg nicht geladen gewesen, also offensichtlich noch viel zu zahm.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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