Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

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Berlino10
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

klaupe hat geschrieben:Primär baut er auf eine Veranstaltung in Sankt Petersburg aus, die ohne jeden Zweifel stattgefunden hat und deren Teilnehmer alle nicht anonym sind.
Shit, das Dir das nicht in den Kram passt, aber es ändert sich auch nicht, wenn man vom Kern des Themas abschweift, um wieder einmal krudes Gedankengut an den Mann zu bringen.
Wir haben jedes Jahr auch bei uns Internationale Nazi-Treffen, die ohne jeden Zweifel stattgefunden haben und deren Teilnehmer alle nicht anonym waren.

Kern des Themas: Deine Lügen und Verfälschungen bleiben bestehen:
klaupe hat geschrieben:Die Liste der Teilnehmer ist ein Who-is-Who der illusteren Köpfe der neonazistischen/faschistischen Szene in Europa.
Wladimir Wladimirowitsch hat sie alle als potentielle, gleichgesinnte Partner Willkommen geheißen.
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Wladimir30
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Wladimir30 »

Zejtnot und Saboteur haben meiner Meinung nach beide in die richtige Richtung gewiesen.

Ich möchte einen Schritt weiter gehen. Ich unterstelle den Hauptaktueren in diesem (wie auch in anderen) Streitigkeiten mal, dass jeder an der Findung der Wahrheit interessiert ist, und dass jeder "nur" eine andere Einschätzung der Geschehnisse hat. Gerade diese Einschätzung wird ja sehr kontrovers vertreten. Das ist an und für sich richtig und soll auch so sein.

Leider ist der hier zuweilen gepflegte Stil meiner Meinung nicht dazu angetan, den Diskurs inhaltlich voranzutreiben.

Mein Vorschlag: Wenn jeder mal beim Verfassen seiner Beiträge 100%ig auf entsprechende Kraftsausdrücke verzichtet, so der Art

- dreiste Lügen
- übliche Verfälschung
- plumpe Lügenmärchen
- mordende Nazibanden
- Propaganda-Lügengeschichten
(um nur mal die jüngsten Beispiele zu nennen),
oder ganz allgemein persönliche Anschuldigungen, Verumglimpfungen,

dann wird sich jeder Beitrag ganz anders lesen. Wir sind, denke ich mal, alle erwachsene Leute, die eine Ausbildung und eine gewisse Lebenserfahrung haben, wir unterscheiden uns von vielen sicher dadurch, dass wir durch unsere intensive und langjährige Beschäftigung mit (mindestens) einer anderen Kultur einen anderen Horizont haben müssten, um auf BILD-Niveau zu diskutieren. Die Anonymität eines Forums sollte nicht dazu verleiten zu glauben, dass Verhaltensregeln, die sich im Ausfechten kontroverser Diskussionen bewährt haben, nun plötzlich nicht mehr gelten.

Es soll ja nicht darum gehen, dem anderen zu zeigen, wie unwissend oder gar unfähig (um mal vorsichtige Ausdrücke zu verwenden) der andere ist, sondern - um es zu wiederholen - der Wahrheit möglichst nahe zu kommen. Mit einem derartigen Diskussionsstil mache ich mich nicht nur unglaubwürdig, sondern schade auch dem Fortgang der Diskussion, da es nicht mehr um die Sache geht und um der Findung der Wahrheit willen gestritten wird, sondern primär darum, um den/die anderen zu diskreditieren. Die inhaltliche Seite der Diskussion ist damit zum Scheitern verurteilt.

Ich weiß, das ist nicht immer einfach, jedem rutscht mal ein Ausdruck raus, für den man sich anschließend schämt. Das ist mir vor kurzem auch mal wieder passiert. Schließlich sind wir alle Menschen, und derartige Diskussionen können ohne Emotionen wohl kaum geführt werden. Das sollte aber doch keinen Systemcharakter annehmen. Die Diskussion wird dadurch nicht interessanter, dass sie mit - ich möchte es mal so nennen - pubertären Kraftausdrücken gespickt wird. Im Gegenteil, sie gleitet schlicht ab.

Ich vermute mal, dass einige dem jetzt zustimmen werden, aber sich im Ton wenig ändern wird.

Vielleicht könnte man den ersten, der hier rückfällig wird oder sich als änderungsrenitent erweist, eine Woche mit einem Zwangsavatar belegen?
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Dietrich
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Dietrich »

Berlino10 hat geschrieben:Wenn das (was ich nicht behauptet habe) für Dich das einzig Ekelerregende am Massaker von Odessa ist, möchte ich nicht mehr mit dir darüber sprechen, ..
Och Berlino.... jetzt nicht dumm stellen.
Was ich von dem Vorfall halte habe ich doch wohl klar genug ausgedrückt. Weder die eine noch die andere Seite hat sich dort irgendwie so verhalten, dass man es nicht mit "Pfui" oder ekelerregend bezeichnen könnte.
Mir hier an der Stelle jetzt Verharmlosung vorzuwerfen, nur weil ich mich gegen die Instrumentalisierung dieser Tragödie wende... das ist - um es harmlos auszudrücken - unfair.

Ich habe kein Verständnis für irgendeine der beiden Seiten der Kontrahenten bei dem Vorfall in Odessa. Ich bin aber eben nicht einverstanden, das ganze nur einer Seite in die Schuhe zu schieben. Denn das ist genau das, was du tust.

Also bitte weniger geheuchelte Show ("dann will ich nicht mehr mit dir reden") und ein wenig mehr Textverständnis bitte.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Okonjima »

@Wladimir
Du sprichst mir aus der Seele - sehr gut geschrieben. Meine volle Zustimmung. [Danke]
Ich überlege mir teilweise schon auf gewisse Sachen zu antworten, wenn ich merke das meine Meinung zum Thema eine
völlig andere ist als die des Verfassers. Man könnte ja wieder als "Aluhut" oder ein "Gottwasweißichversteher" bezeichnet werden.
Natürlich muß ich auch zugeben, daas ich selber gern mal bei sowas anspringe wie ein Bosch-Kerze... ;)
Also alle einen Gang zurückschalten [genau]
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

Dietrich hat geschrieben: Also bitte weniger geheuchelte Show ("dann will ich nicht mehr mit dir reden") und ein wenig mehr Textverständnis bitte.
"nicht mehr darüber reden" - Ich muss Abscheu nicht erst heucheln, wenn du die mordenden Nazi- und Hooligan-Horden in Odessa verharmlost, die menschen bewusst abfackelten, auf fliehende Brand-Opfer einprügelten und schossen (und dafür ungestraft blieben) - und du den Opfern die gleiche Schuld an ihrem Tod gibst.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Berlino10 hat geschrieben:Wir haben jedes Jahr auch bei uns Internationale Nazi-Treffen, die ohne jeden Zweifel stattgefunden haben und deren Teilnehmer alle nicht anonym waren.
Ach ja?

Wann und wo denn und welche Mitglieder der etablierten Parteien in Deutschland haben denn teilgenommen? Die Gästeliste wird sicherlich genau so prominent sein, wie in Petersburg.

Sicherlich hat das auch ein etabliertes Mitglied der Regierungsfraktion (CDU) und politischer Weggefährte von Frau Merkel oder Herrn Gauck organisiert.

Schade, mir ist gerade der Vorfall entfallen. Da kannst Du mir aber sicherlich weiterhelfen mit Datum, Ort, Namen. Mein Dankeschön im Voraus.
Wladimir30 hat geschrieben:...dass jeder an der Findung der Wahrheit interessiert ist, und dass jeder "nur" eine andere Einschätzung der Geschehnisse hat....
Über Ereignisse, die stattfanden, kann man schlecht diskutieren. Das Treffen fand nun mal gestern statt und die Veranstalter haben auch mit den prominenten Teilnehmern geworben. Inzwischen gibt es da auch etliche "Beweis"-Fotos, die wohl von den Veranstalter kaum gefakt worden sind.

Die Thematik und Zielsetzung wurde von den Veranstaltern vorgegeben und auch im Stundenplan veröffentlicht. Vielleicht erscheinen bald die Protokolle, dann sind wir auch über die dargestellten und verhandelten Inhalte im Detail informiert.

Die Parteien der Teilnehmer weisen eindeutig und unmissverständlich deren geistige und politische Heimat in ihren Parteiprogrammen und in ihrer öffentlichen Darstellung aus. Also da ist auch kein Spielraum für Diskussionen.
Über die Etikettierung als Faschisten und Neonazis kann man sich natürlich streiten --- aber bitte nicht ausgerechnet HIER, wo mit diesen Begriffen extrem großzügig umgegangen wird, wenn man politisch Andersdenkende diffamieren will, die nicht in das eigene, bevorzugte, insbesondere in das moskauorientierte Denkmuster passen. Merkel, Obama, die NATO-Häuptlinge und die EU-Pfeffersäcke und Schokofabrikanten mit ihrem Tross waren in Petersburg nicht geladen.

Unabhängig von den beweisbaren Tatsachen zu dieser Veranstaltung bleibt natürlich jeder Freiraum, das Ereignis zu kommentieren.
Dabei sollte man aber schon beim Thema bleiben und nicht immer wieder in die Weltgeschichte ausschweifen und mit den eigenen Lieblingstheorien aufwarten. Themen wie Odessa usw. hatten die Veranstalter scheinbar nicht auf der Tagesordnung, passen also absolut nicht hierher.
Es soll ja .... darum gehen, ... der Wahrheit möglichst nahe zu kommen.
Die Wahrheit wird ja erst einmal von den Veranstaltern, der Tagesordnung und ggf. der aktuellen Politik vorgegeben. Da werden sicher die Sitzungsprotokolle helfen.

Interessant wird es erst, wenn wir die "Wahrheit" in unser eigenes Weltbild einordnen und welche Schlüsse wir für Gegenwart und Zukunft daraus ziehen. Da kann eine sachliche Diskussion sicherlich hilfreich sein, die eigene Einschätzung zu korrigieren.
Berlino10 hat geschrieben:"nicht mehr darüber reden"
Darüber kann man ja heftig diskutieren, aber nicht überall und bei jedem Thema. Dafür gibt es schon einige Threads, wo sich die Sach- und Fachkundigen intensiv beteiligen.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Alex KA »

Ich verstehe nicht warum auch NPD Mitglied Udo Voigt ( https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Voigt ) in diese Konferenz teil genommen hatte, sehen die deutsche Neonazis die Russen nun als gleichgestellte? Bei Hitler war es nicht so..
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klaupe
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von klaupe »

Alex KA hat geschrieben:...sehen die deutsche Neonazis die Russen nun als gleichgestellte?
Nazis aller Länder vereinigt euch! Das sind doch jetzt Brüder im Geiste.
Bei Hitler war es nicht so.
Stalin war ja auch kein Nazi.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

klaupe hat geschrieben: Wann und wo denn und welche Mitglieder der etablierten Parteien in Deutschland haben denn teilgenommen? Die Gästeliste wird sicherlich genau so prominent sein, wie in Petersburg.

Sicherlich hat das auch ein etabliertes Mitglied der Regierungsfraktion (CDU) und politischer Weggefährte von Frau Merkel oder Herrn Gauck organisiert.
Immer wieder haltlose Behauptungen ... welche etablierte Partei soll das sein? Welches Mitglied der Russischen Regierung und welcher Weggefährte Putins hat den Kongress denn organisiert?
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Re: Treffen der Neonazis und Faschisten in Sankt Petersburg

Beitrag von Berlino10 »

Ich habe mich mal bei denen informiert, die dabei waren, als Gegen-Demonstranten.
Aktivisten der Russischen Sozialistischen Bewegung, die sich aktiv gegen den Kreml und Nationalistische Russische und Kiewer Politik in der Ukraine stellen. Letztes Jahr habe ich mit zwei aus ihrer Gruppe Meinungen zur Ukraine diskutieren können.

Sie sahen ca. 300 z.T. sehr skurile faschistische Teilnehmer .. Konstantin Krylov, ein aktiver Neo-Nazi, kam raus und diskutierte, anonsten auch Kosaken oder der Männer mit Totenkopf und „Oligarchie oder Tod“

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Es war ein kleiner Gegenprotest, antifastische Aktivisten, ein paar einzelne aufrechte Ältere und wenige von Jabloko. Sie warfen den Behörden vor, die Nazi-Veranstaltung zuzulassen, nur weil diese Putin „den Arsch lecken würden“ ..

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sprich, dass sie sich die Nazis zu Nutze machen .. eigentlich genau das, was man Kiew und dem Westen vorwirft.

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[youtube]O_-lp2QPAVw[/youtube]


Alexey Zhuravlev sei der Kopf der Veranstalter, Chef der vor 2 Jahren wiedergegründeten Rodina, die Rogosin bis Ende 2005 als linksnationalistische Partei führte, die sich danach auflöste und nun wohl rein nationalistisch wiederkehrt. Ob Glasjew und/oder Rogosin etwas mit der neuen Partei zu tun haben, wisse man nicht, es gäbe da nur Gerüchte.


Die Polizei verhaftete 6 Aktivisten kurzzeitig.

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