Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

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klaupe
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von klaupe »

Wladimir30 hat geschrieben:Ich weiss nicht, wie man jetzt RUS solch eine Rosskur antun könnte...... Irgendwie sind die Ausgangsbedingungen andere, denke ich mal.
Auf diese Rätselfrage habe ich bisher auch keine praktikable Antwort gefunden. Klar, die Ausgangsbedingungen unterscheiden sich. Man will ja Russland keinen Krieg wünschen, nachdem dann aus den Trümmern wieder ein Neubeginn startet. Zwangsläufig würde so ein Krieg ja auch uns betreffen.
Wie auch immer man sich es vorstellen könnte, aber ein Russland ohne Putin hätte eine Chance, bei weiser Führung wenigstens eine Fohlenkur zu vollziehen.
Zwangsläufig wird und muss es Veränderungen geben. Gorbatschow hat massiv geändert und musste scheitern, weil der totale Umschwung einfach nicht zu schaffen war. Jelzin machte wieder eine Wodka-Republik daraus mit fatalen Folgen und fantastischen Errungenschaften der Neokapitalisten. Putin hat das wieder teilweise repariert, hatte auch Erfolg und international Ansehen gewonnen, aber dann wurde er übermütig. Nun wäre wieder einmal eine kleine Revolution fällig.
Jahrundtealte Denkstrukturen werden nicht so schnell über Bord geschmissen.
Auch woanders, auch in Deutschland gab es diese festgefahrenen Strukturen. Wenn man vergleicht Kaiserzeit - Krieg - Weimarer Republik - Nazizeit/Krieg - Nachkriegszeit bis in die späten 60er - jetzt, da hat sich enorm viel gewandelt, auch in den Köpfen.
Betrachtet man es weltweit, dann sieht es ähnlich aus mit anderen Auslösern und Ergebnissen. Selbst die Chinesen haben sich um 175° gedreht und in USA oder Südafrika haben die "Nigger" einen Präsidenten hervorgebracht.

Sollen da ausgerechnet die Russen eine Sonderstellung haben, die sie von so einer Entwicklung ausschließt?

Ich denke nur mal an die Frauen, die ich noch im Outfit der Sowjetzeit kennenlernte (linientreu aber schrill bemalt, Fliederparfum, dass man sie eher roch als sah, spröde aber fleißige Aktivistinnen, devot bis zur Kante usw.) und mit dem aktuellen Bild vergleiche (ringsherum fast Weltspitze!), dann habe ich eine Revolution vor Augen. Glaub mir, es geht, wenn nur die Umstände einigermaßen in Ordnung sind.
Die erste Regierungschefin Russlands wird den Laden komplett umkrempeln -- ich vermute, zu einem deutlich besseren Russland :blumen:
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Haya
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von Haya »

Moin Moin,
was wäre wenn es in Russland z.B. durch einen Umsturz auf einmal einen Präsidenten wie Nemzow o.ä.
geben würde?
Dann würde die westliche Demokratie und der amerikanische Frieden Einzug erhalten.

Ukraine, Lybien, Syrien, etc. schon vergessen?
klaupe hat geschrieben:Wenn er einen schlechten Tag erwischt, kann ihm sogar Merkelinchen aus pretty Old Germany das Leben schwer machen.
Feuchte Träume?
Aber bisher warte ich immer noch auf den heißen Tipp, wohin ich umziehen soll, damit ich im perfekten Land mit idealen Bedingungen, Frieden und Gerechtigkeit leben kann.
Wie wäre es mit der Antarktis?


Gruß
Haya
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klaupe
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von klaupe »

Haya hat geschrieben:Moin Moin,..
Wie wäre es mit der Antarktis?
Dünn, sehr dünn ... sonst nichts Substantielles zu bieten?
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Dietrich
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von Dietrich »

klaupe hat geschrieben:
Haya hat geschrieben:Moin Moin,..
Wie wäre es mit der Antarktis?
Dünn, sehr dünn ... sonst nichts Substantielles zu bieten?
Und das ist noch eine der "besseren" Antworten des nächtlichen Rundumschlages.
Von der Sauftour nach Hause, zu besoffen um zu schlafen.. noch nen Stündchen an den Rechner. Was soll man da anderes erwarten?
Und DU antwortest auch noch brav auf den ganzen Mist....
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von Sachse007 »

Manchmal jammert die Unsachlichkeit hier 'nen Hund, aber da ich keiner bin, versuche ich hier trotzdem wieder mal was reinzuschreiben. Vielleicht würde es ja für ein besseres Russland schon genügen, wenn es in Russland eine bessere zweite Reihe gäbe bzw. wenn diese mit Sicherheit schon vorhandene zweite Reihe mehr zu sagen hätte. Bei uns benötigt doch ein Minister ebenfalls keinerlei Sachkenntnis (siehe unsere Ursula von der Leyen), die wirklichen fachlichen und zielführenden Arbeiten werden von den Staatssekretären und anderen Leuten geleistet, welche Profis sind (bzw. sich in vielen Fällen dafür halten). Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie bereitet mir die Zeit "nach Putin" mehr als nur geringfügig Sorge. Es wird mit Sicherheit nicht einfacher...
Aber bitte keine USA-Kopie bzw. nichts am Rockzipfel der Weltbank bzw. der EU, etwas "anderes" eben als dieses elende finanzmarktdominierte Einheitsgrau mit lediglich glattgebügelten "systemkonformen Parteien" und bitte, bitte keinen "Euromaidan" in Moskau mit anschließendem US-finanzierten Bürgerkrieg in Russland (Mann, wie das die Finanzmärkte und die Wall-Street freuen würde!).
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klaupe
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von klaupe »

Sachse007 hat geschrieben:Vielleicht würde es ja für ein besseres Russland schon genügen, wenn es in Russland eine bessere zweite Reihe gäbe bzw. wenn diese mit Sicherheit schon vorhandene zweite Reihe mehr zu sagen hätte.
Das ist ein interessanter und wichtiger Aspekt. Im Prinzip könnte das ja auch Putin schaffen und sogar die 3. Reihe berücksichtigen.
Auch hier ist das Geld sehr ungleich verteilt, wenngleich die "Armen" noch nicht am Hungertuch nagen müssen. So gesehen geht es in Deutschland der 3. Reihe noch erträglich gut.
Bei uns benötigt doch ein Minister ebenfalls keinerlei Sachkenntnis (siehe unsere Ursula von der Leyen), die wirklichen fachlichen und zielführenden Arbeiten werden von den Staatssekretären und anderen Leuten geleistet, welche Profis sind (bzw. sich in vielen Fällen dafür halten).
Spontan fällt mir kein Minister ein, der vom Fach ist und das wird in anderen Ländern ähnlich sein.
Gute Beziehungen sind da für die Karriere weitaus wichtiger.
Ich weiß nicht, warum, aber irgendwie bereitet mir die Zeit "nach Putin" mehr als nur geringfügig Sorge. Es wird mit Sicherheit nicht einfacher...
Das kann niemand wissen. Bei einem kontrollierbaren demokratischen Wahlsystem, das allen Gruppen eine Chance gibt, könnte es besser werden. Könnte, denn keiner weiß es genau, was der Nachfolger für einen Mist bauen kann. Wenn das Wahlsystem aber funktioniert, kann man nach der Legislaturzeit austauschen und einen neuen Versuch machen.
Aber bitte keine USA-Kopie bzw. nichts am Rockzipfel der Weltbank bzw. der EU, etwas "anderes" eben als dieses elende finanzmarktdominierte Einheitsgrau mit lediglich glattgebügelten "systemkonformen Parteien" und bitte, bitte keinen "Euromaidan" in Moskau mit anschließendem US-finanzierten Bürgerkrieg in Russland (Mann, wie das die Finanzmärkte und die Wall-Street freuen würde!).
Letztendlich kann das nur der Wähler entscheiden. Da lassen sich viele bestimmt vom Glanz täuschen.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von Sachse007 »

klaupe hat geschrieben:Wenn das Wahlsystem aber funktioniert, kann man nach der Legislaturzeit austauschen und einen neuen Versuch machen.
... na, da bin ich aber mal gespannt, wie der Nachfolger von Angela Merkel den ganzen Trödel mit der Ostpolitik, den sie da im Namen der USA verzapft hat, wieder geraderücken will. Manchen Mist kann man nicht mehr korrigieren...
... und das Wahlsystem funktioniert nur dann richtig gut, wenn es Parteien gibt, welche wirkliche grundlegende Alternativen aufzeigen, und da sehe ich auch in Deutschland nicht sehr viel (von der Linkspartei und der AFD mal abgesehen...)
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klaupe
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von klaupe »

Sachse007 hat geschrieben:... na, da bin ich aber mal gespannt, wie der Nachfolger von Angela Merkel den ganzen Trödel mit der Ostpolitik, den sie da im Namen der USA verzapft hat, wieder geraderücken will. Manchen Mist kann man nicht mehr korrigieren...
Dem sehe ich sehr gelassen entgegen
... und das Wahlsystem funktioniert nur dann richtig gut, wenn es Parteien gibt, welche wirkliche grundlegende Alternativen aufzeigen, und da sehe ich auch in Deutschland nicht sehr viel
In Russland sehe ich ein paar, aber die werden schon im Keim erstickt.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Haya
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Re: Russland ohne Putin = ein "besseres" Russland?

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Lieber Dietrich,
Von der Sauftour nach Hause, zu besoffen um zu schlafen.. noch nen Stündchen an den Rechner.
Zuerst dachte Ich in der Tat, dass Du meine Person damit meinst, aber dann hab Ich mir überlegt, dass Du als Mod niemals üble Nachrede und Verleumdungen ggü. anderen Usern posten würdest und solches sicherlich die Administration sonst beanstanden würde.
Von daher interpretiere Ich den Satz eher als ein Monolog Deinerseits und hoffe für Dich, dass Dein Kater sich in Grenzen gehalten hat ;)
Nebenbei: Was hast Du denn eigentlich in der einen Stunde am Rechner noch gemacht?

Lieber klaupe,
sonst nichts Substantielles zu bieten?
Sahara?
Gute Beziehungen sind da für die Karriere weitaus wichtiger.
Also korrupte westl. Politiker?

Gruß
Haya
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