CSB_Wolf hat geschrieben:Das wird sich nicht vermeiden lassen, wenn sich aber jemand der Crew psychisch belastet oder gar überfordert fühlt, dann stellt sich aber automatisch die Frage ob diese Person überhaupt etwas in einem Flugzeug zu suchen hat, bzw. geeignet ist so einen Posten auszuführen.
Wenn jemand psychisch nicht mehr in der Lage ist, den Beruf als Pilot auszuführen, dann ist er arbeitsunfähig und wird krankheitsbedingt in den Ruhestand entlassen oder ggf. an den Boden versetzt.
Auch die LH-Frührentner werden noch ordentlich besoldet, trotz der Abschläge. Zudem haben sie meist eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Damit kann man noch üppig über die Runden kommen.
Berlino10 hat geschrieben:
Natürlich betrifft die Erhöhung des Renteneintrittsalters die jetzigen Piloten!
... und die Neuverträge.
BESONDERS wenn die Lufthansa-Geschäftsleitung die Übergangsversorgung einsackt und an ihre Aktionäre ausschüttet!
Hoffentlich macht sie das bald, damit meine LH-Aktien (Kleinaktionär) wenigstens etwas mehr wert sind, als mein Klopapier. Bis vor einigen Jahren war das Taschengeld noch halbwegs interessant. Zur aktuellen Rendite habe ich mich ja schon unten geäußert. Das ist also totaler Schmarrn!
Viele sind dann GEZWUNGEN bis zu ihrem 65 Lebensjahr zu arbeiten
Deswegen soll ja auch das Rentenalter (vorzeitiger Ausstieg mit 60% Gehalt) von 55 auf
60 (in Worten SECHZIG) erhöht werden. Arbeiten
dürfen sie sogar bis 65, wenn sie sich fit fühlen, da fragt keiner nach zu hoher Belastung und dem Risiko mit den Flugopas. Das durchschnittliche Austrittsalter liegt bei 59.
...und wenn es gesundheitlich nicht mehr geht,
... dann können die sogar schon mit 40 in den bezahlten Ruhestand, der Unglückspilot hätte es vielleicht schon mit 30 geschafft.
Einen ruhigen und eleganten Weg des frühen Ausscheidens muss gewahrt bleiben, allein der Flugsicherheit zu liebe.
Eleganter kann ich es mir kaum vorstellen.
Wie kann man sich eigentlich erklären, dass ausgeschiedene LH-Piloten nach der Pensionierung noch fleißig arbeiten? Da soll es sogar einige geben, die ihre mageren LH-Bezüge (nur ca. 160.000 €/Jahr) durch einen Job bei anderen Airlines aufbessern. Werden die im Rollstuhl ins Cockpit getragen?
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.