Saboteur hat geschrieben:Also ich bin doch sehr verwundert, dass es Piloten nicht zugestanden wird ....
Das es unmittelbaren Kollegen, die schon zusammengearbeitet haben und nahen Freunden an die Nieren geht, ist verständlich. Das die dann Auszeit nehmen, kann ich nachvollziehen.
Wie ist es mit dem Kabinenpersonal, die schon mit der verunglückten Mannschaft flogen. Auch gute Kollegen und Freunde. Haben die auch sich paar Tage zu Hause vom Schock erholt oder sind die pünktlich angetreten?
4U ist ja nun kein kleines Familienunternehmen und da ist schon verwunderlich, dass die halbe Firma stillgelegt wird.
Der Rahmen erscheint mir etwas groß.
Andererseits gibt/gab es auch gute Beziehungen zur LH und deren Piloten, die sicher während des Pilotenstreiks noch intensiviert wurden. Offenbar geht es aber den LH-Piloten und Eurowings-Piloten oder Kollegen anderer Airlines nicht so nahe, dass sie mal aussetzen müssen.
Ich kenne keine Berichte von anderen Unglücken, wo die Schockwelle so ausgeprägt war, aber vielleicht ist das bei mir nicht angekommen.
Haben die Kollegen des MH17-Fluges auch Sonderurlaub genommen? Keine Ahnung, aber vielleicht weiß da jemand etwas mehr.
Bisher hatte ich immer den Eindruck, dass nach solchen dramatischen Vorfällen der Dienst besonders ernst genommen wurde, teils um sich abzulenken, teils den Folgeschaden für die Airline zu minimieren und nicht noch den eigenen Arbeitsplatz zu gefährden.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.