Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

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klaupe
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von klaupe »

Sachse007 hat geschrieben:Na ja, zum gegenwärtigen Zeitpunkt fällt es selbst der EU bzw. Deutschland schwer, über die Ukraine etwas positives zu schreiben. Kann das daran liegen, dass es da sehr wenig positives gibt?
Es ist auf Dauer zu ermüdend, immer krampfhaft nach etwas Positivem zu suchen.
Euromaidan ist der Schnee von gestern und die Rolle des Buhmanns hat exklusiv Russland besetzt.

"Ja, von Russland lernen, heißt siegen lernen! " -- Wenigstes da nimmt sich die Ukraine ein gutes Beispiel am großen Bruder und sperrt auch Sender wie Euronews. Aber selbst da war Russland schon einen Schritt voraus.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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lausi
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von lausi »

klaupe hat geschrieben:
Ein Sender, der sich offen gegen tragende Prinzipien unserer Gesellschaft ausspricht und möglicherweise zur Revolution ausruft, wird auch in Deutschland ganz schnell aus dem Äther gezogen.
Dafür gibt es sicherlich prägnante Beispiele. Ich bin auf die Vorschläge gespannt! Aber bitte nach 1945 bzw. nach 1989 für das ex-DDR-Gebiet.
In den Demokratien westlicher Prägung ist das eleganter gelöst: https://de.wikipedia.org/wiki/Propagandamodell
Und sollten sich trotzdem ernsthafte Gegenbewegungen bilden, werden sie eben verboten: https://de.wikipedia.org/wiki/FDJ#Die_. ... ihr_Verbot
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von Sachse007 »

...gab es da nicht auch einmal ein KPD-Verbot?
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klaupe
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von klaupe »

lausi hat geschrieben:Und sollten sich trotzdem ernsthafte Gegenbewegungen bilden, werden sie eben verboten: https://de.wikipedia.org/wiki/FDJ#Die_. ... ihr_Verbot
Verboten wurde die FDJ 1951. Nach der Wende hat sie sich selbst zerpflückt und sogar die SED-Nachfolgerin PDS hat sich von ihrer Jugend getrennt.

Ohne jegliches Verbot existiert die FDJ immer noch mit stolzen 150 Mitgliedern (2012, aktueller Stand unbekannt)

Wie auf der FDJ-Seite veröffentlicht, kann man sie noch besuchen und sich mit den Weltfriedensfreunden treffen
Freie Deutsche Jugend, Zentralrat, Karl-Liebknecht-Haus
Weydingerstr. 14-16, 10178 Berlin,Tel./Fax 030/24 00 92 11
und wer vergnügungssüchtig ist, kann das Zentralorgan der existierenden FDJ, die "Fanfare" abonnieren.

Die Frage ist allerdings, ob diese FDJ eine ernsthafte Gegenbewegung ist oder eher ein lächerlicher Nostalgie-Verein.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von lausi »

klaupe hat geschrieben:Verboten wurde die FDJ 1951.
Die Frage ist allerdings, ob diese FDJ eine ernsthafte Gegenbewegung ist oder eher ein lächerlicher Nostalgie-Verein.
1951 war sie eine ernstzunehmende Gegenbewegung zur Adenauer-Politik. Deshalb ja auch das damalige Verbot.
Jetzt ist die Luft raus, da gebe ich dir Recht.
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von klaupe »

lausi hat geschrieben:
klaupe hat geschrieben:Verboten wurde die FDJ 1951.
Die Frage ist allerdings, ob diese FDJ eine ernsthafte Gegenbewegung ist oder eher ein lächerlicher Nostalgie-Verein.
1951 war sie eine ernstzunehmende Gegenbewegung zur Adenauer-Politik. Deshalb ja auch das damalige Verbot.
Jetzt ist die Luft raus, da gebe ich dir Recht.
Mit 30.000 Mitgliedern gehörte sie zu den kleinen Jugendorganisationen, aber sie hatte den Makel, kommunistisch zu sein und damals reichte das der Adenauer-Chunta schon aus. Auch die KPD mit ca. 1/4 Mio. Mitgliedern wurde ja später eliminiert, wie schon mehrfach in der Geschichte der Partei.
Wenn man heutzutage der Merkel USA-Hörigkeit nachsagt, dann ist das nahezu lächerlich gegen die widerliche Adenauer-Speichelleckerei.

Immerhin haben das die Amerikaner mit großzügigen Hilfen, Krediten und Investitionen belohnt, was schnell Wohlstand in der Bevölkerung brachte. Damit hatte Adenauer die Stimmen der Mehrheit hinter sich.

Auch in Kiew hofft man auf den Geld- und Warensegen aus dem Westen und noch kann man sich damit Meinungen und Stimmen kaufen, während eine Befreiung á la Novorossija scheinbar als nicht so erstrebenswert angesehen wird.
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von Berlino10 »

BBC: Почему Порошенко стал богаче за год на посту президента?
http://www.bbc.com/russian/internationa ... n_business
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Haya
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

unter der Friedens-Nobel-Preis geht an....
Bild

Was für Idioten

Gruß
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lausi
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von lausi »

Meinungsfreiheit à la Brüssel – EU plant medialen und juristischen Kampf gegen russische Medienunternehmen RT und Sputniknews
Das unabhängige Nachrichtenmagazin EUObserver, das sich auf die Berichterstattung über die Europäische Union und ihre Institutionen spezialisiert hat, deckt Pläne aus Brüssel auf, wonach die EU russisch-stämmige Medien künftig mit juristischen Mitteln und „Öffentlichkeitsarbeit“ bekämpfen will. Der Europäische Auswärtige Dienst hat dazu einen neun-seitigen Plan erstellt, der auf dem heute und morgen stattfindenden EU-Gipfel beschlossen werden soll. Neben der Instrumentalisierung der nationalen Regulierungsbehörden und einem entsprechenden Gesetzesvorhaben, soll dabei auch auf eine breit angelegte PR-Kampagne gesetzt werden.
https://euobserver.com/foreign/129247

Auf wikileaks.org wurde ein Papier veröffentlicht, in dem die CIA bereits 2010 analysierte, dass jene »öffentliche Apathie« in Deutschland Voraussetzung für den Krieg war – dass sich jenes Desinteresse bei »blutigen« Nachrichten aber schnell in »aktive Opposition« wandeln könnte. Um das zu verhindern, sollte die deutsche Gesellschaft »auf die Tolerierung ziviler Opfer« vorbereitet werden – mit »zugeschnittenen Nachrichten«: »Ein konsistentes und sich wiederholendes, strategisches Programm in allen NATO-Ländern, das die Schlüssel-Bedenken eines bestimmten westeuropäischen Publikums aufgreift, könnte einen Puffer herstellen, sollte die Apathie in Opposition umschlagen.« Der Wunsch, die öffentliche Meinung zu manipulieren, kann kaum unverblümter formuliert werden.
http://www.neues-deutschland.de/artikel ... edien.html
“Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!”
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Re: Demokratie und Meinungsfreiheit a la EU-Kiew

Beitrag von Sachse007 »

... und das ZDF hat jetzt endlich eine ordentliche "russsiche Expertin" gefunden

"Während die Ukraine heute ihren Unabhängigkeitstag feiert, treffen sich Angela Merkel, François Hollande und Petro Poroschenko in Berlin, um über die Lage im Donbass zu beraten. Die russische Politikexpertin Lilia Schewzowa erklärt im heute.de-Interview, warum der Konflikt so schwer zu lösen ist."

http://www.heute.de/krisentreffen-im-uk ... 99968.html

"Die renommierte Russland-Expertin und Kreml-Kritikerin Lilia Schewzowa arbeitet als Politikwissenschaftlerin und Autorin. Von 1995 bis 2014 war sie beim Carnegie-Institut, einem US-finanzierten Expertenzentrum, in Moskau und Washington. Jetzt ist arbeitet sie an der Brookings Institution in Washington."

Endlich eine unabhängige weltoffene und von Vorurteilen freie Expertin! Na, wenn es jetzt nicht wird. Die Rolle der US-finanzierten Expertenzentren in Moskau kennen wir schon...
P.S. Man hätte ja auch mal jemand aus Russland fragen können...
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