m1009 hat geschrieben:Du hast nichts verstanden, oder?
Nur noch dieses zum Thema: Du solltest keine Unwahrheiten/Halbwahrheiten verbreiten....
Wie soll ich nun Deine Auflistung der verschwundenen/zerstörten Denkmale verstehen? Auch Irrtum macht keine Wahrheit.
... oder Dich einfach nur zu Themen melden, in denen Du kompetent bist.
Wenn sich mal alle daran halten würden, wäre es hier deutlich leerer.
Und noch ein kleines PS: Ich schrieb "systematisch" von den "jeweiligen Machthabern".
Das Denkmal der CA in Gruenefeld wurde bereits vor der Wende auf Anweisung der Kreisleitung in Nauen entfernt. Das hat mir gestern der Initiator des Projekt (ein enger Verwandter

) berichtet.
Auch die "Macht des Volkes" oder kleinerer Gruppen davon, die sich für mächtig halten, haben schon etliche Denkmäler auf dem Gewissen, sei es durch Vandalismus oder Schmierereien.
Bei dem Gedenken an Kriegsopfer, egal welcher Herkunft, hört für mich eindeutig das Verständnis für "Bereinigung" der Mahnmale auf.
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach wurden die überwiegende Mehrheit schon zu Opfern, als sie den Marschbefehl erhielten. Die "Helden" hatten meist nur die Auswahl, den Befehlen blind zu folgen, dem Standgericht zum Opfer zu fallen oder unheldenhaft zu desertieren. Dabei halte ich es für absolut irrelevant, unter welcher Flagge die Menschen ihre Mitmenschen umbringen mussten. Wer nicht tapfer nach vorne schoss, bekam leicht eine Kugel von hinten ab.
Wer mehr oder minder gesund und heil wieder nach Hause kam, hatte oft nur Glück gehabt oder sicher in der Etappe gesessen.
Ich trenne auch ganz deutlich zwischen würdevollen Gedenk-/Trauerfeiern und Kraftprotz-Demonstrationen der Angriffsstärke oder sogenannter Verteidigungsbereitschaft. Damit werden die Opfer auf perverse Art für politische Muskelspiele missbraucht.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.