Homos in der Gesellschaft

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paramecium
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von paramecium »

Haya hat geschrieben: Theorien aufstellen bedeutet nicht, dass es auch wissenschaftlich bewiesen wurde, denn das geben Deine beiden Links nicht her und von daher kann man nicht davon ausgehen, dass Homosexualität veranlagt sei, denn sie ist es nach dem heutigen Stand nicht.
Da kann man nun weiterhin zig Mal das Gegenteil behaupten, aber wahrer wird es nicht.
Nein, der endgültige Beweis ist (noch) nicht erbracht. Davon aber die Gegenthese abzuleiten, dass Homosexualität nicht veranlagt ist, ist natürlich auch falsch. Stand ist, dass man nicht weiß, wodurch Homosexualität verursacht wird. Die bisherigen Erkenntnisse sprechen aber für genetische sowie pränatale Faktoren.
Haya hat geschrieben:
paramecium hat geschrieben:Falls du krankhaftes Verhalten meinst: Über einen möglichen evolutionären Nutzen von Homosexualität wird in der Fachwelt diskutiert. Dies würde erklären, warum sie bei sozialen Tieren relativ weit verbreitet ist.
Welcher Nutzen wäre es denn?
Die meistdiskutierte ist die Verwandtenselektion. Daher die Stärkung der Gruppe durch Kinderlosigkeit, während durch das homosexuelle Individuum dennoch Schutz sowie Ressourcen für in der Gruppe vorhandene Kinder (familiärer Genpool) bereitgestellt werden.
Haya hat geschrieben:In der Fachwelt wird auch über den Nutzen von bspw. Koprophagie nicht nur diskutiert, sondern ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass es einen Nutzen hat.
Wäre es demnach ein vollkommen natürliches Verhalten, wenn Menschen (öffentlich) Exkremente verspeisen würden, denn schließlich tuen Tiere es doch auch?
Es steht jedem frei außerhalb der Öffentlichkeit (dort wird man ja schon wegen Baby-Stillens aus der Bahn geworfen) Koprophagie zu praktizieren, auch wenn sie für den modernen Menschen keinen Nutzen (mehr) hat und eher mit Gefahren verbunden ist. Neben dem nicht vorhandenen Nutzen, wäre aber ein weiterer Grund dies nicht zu tun schlichtweg Ekel, der übrigens nicht angeboren ist, sondern durch Sozialisation erworben wird.
Haya hat geschrieben:Wenn überhaupt hätte Ich gar nicht diesen hinkenden Vergleich von Berlino10 weiter ausführen sollen, denn tierische Verhaltensweisen lassen sich nun mal nicht auf den Menschen übertragen, da die einen instinktiv handeln, während die anderen gedankliches Bewusstsein haben.
Mal abgesehen davon, dass auch andere Primaten ein Bewusstsein haben: Sicherlich stimmt es, dass wir durch Bewusstsein/Sozialisation viele instinktive Verhaltensweisen nicht mehr ausleben. Die Frage bleibt, ob du dich dank deines "gedanklichen Bewusstseins" bewusst dafür entscheiden kannst, welche Form des sexuellen Verlangens du hast. Sprich, ob du heterosexuell, bisexuell, homosexuell oder asexuell sein willst? Ich bezweifele das.
Haya hat geschrieben:Ebenfalls findet man viele dieser Tiere, die Du auflistest in anderen tierischen Verhaltensweisen wieder, so z.B. bzgl. der Infantizid:
Löwen, Bären, Vögeln, Nagetiere, Primaten, Delphine, usw.

Wäre demnach die Kindstötung (in Einzelfällen i.V.m. Kronismus) als eine natürliche Sache auf den Menschen übertragbar?
Wenn nein, warum nicht?
Kindstötung wurde nachgewiesenermaßen von Menschen noch bis in die Jungsteinzeit praktiziert. Danach gab es - wie bei vielen anderen Verhaltensweisen auch die uns heute ekelhaft oder grausam erscheinen - soziale Gründe dies nicht mehr zu tun.
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Alex KA
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Alex KA »

Laut meine Theorie Homosexualität erscheint in eine zu enge Umgebung, in Gefängnissen, in Zoos, in Europa mit vielen Ausländern, die wie Sardinen in der Büchse leben, es ist womöglich eine Abwehr Reaktion der Natur.. Deswegen für Russland, wo genug Raum für alle gibt - Homosexualität ist keine Thema die ernsthaft genommen wird.. Deswegen die Vorwürfe die Europäische Politiker Russland machen sind lächerlich.
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Norbert
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Norbert »

Ich bin weiterhin der Meinung: Alles, was einvernehmlich zwischen zwei Erwachsenen stattfindet, sollte erlaubt sein. Dabei gibt es natürlich gesellschaftlich definierte Grenzen, die jedoch jede Gesellschaft für sich selbst definieren muss. Ein paar Stichworte: Kanibalismus, Polygamie, Prostitution. Wie man hier sieht, gibt es ebenso viele kritische Felder, wo es vorrangig um heterosexuelle Beziehungen geht.

Diese Grenze wird sich immer bewegen - zum Glück wurden beispielsweise Tendenzen in Richtung Kinder, die in den frühen 80er Jahren propagiert wurden, nicht von der Gesellschaft angenommen. Aber im alten Griechenland war dies beispielsweise normal - für uns kaum vorstellbar.

Sehr fatal finde ich die westliche Instrumentalisierung der Homosexuellenbewegung in Russland. Denn diese Unterstützung ist für die Bewegung eher schädlich, denn es liefert Futter für jene homophoben Nationalisten, welche in "Homosexualität" als "Seuche zur Ausrottung des russischen Volkes" sehen, welche vom Westen bewusst nach Russland getragen wird.

Die eigenen sexuellen Vorlieben gehören ins Private, egal ob homo oder hetero. Ich halte weder etwas von sexuell gefärbten CSD-Paraden wie auf den Fotos, noch von heterosexuellen SM-Lautsprechern. Auch nackte Brüste auf der Love-Parade finde ich grenzwertig. (Wobei ich nichts gegen einen FKK-Strand habe, da dort das Sexuelle nicht im Vordergrund steht.) Jene CSD-Paraden, an denen ich teilgenommen habe, hatten aber einen gänzlich anderen Charakter, dort ging es um rechtliche Aspekte und Toleranz. Ohne nackte Schwänze oder Brüste.

Wozu es in Köln Gay-Games geben muss, ist mir bis heute ein Rätsel. Will man nun Integration oder Separation? Machen Schwule anders Sport?

Übrigens, wer Homosexualität im Tierreich sehen möchte, stelle sich mal einen halben Tag neben eine gemischte Kuhherde: Da bespringen sich die Bullen regelmässig gegenseitig, obwohl ausreichend Kühe vorhanden sind und die Verwechslung auch sehr unwahrscheinlich ist.
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Berlino10 »

Haya hat geschrieben:Moin Moin,

Lieber Berlino10,
Ja, wenn dem nur so wäre, aber Du willst oder kannst ja einfach nicht auf meine Fragen eingehen.
Schade! Dabei dachte Ich ausgerechnet bei Dir, dass Du sachlich bleiben kannst.
Tust Du es denn?
Der Tiervergleich zeigt lediglich, dass HS nicht widernatürlich ist, wie HS zu bewerten ist, ist eine andere Frage ...
Öffentliche SM-Exzesse zur Charakterisierung und Verunglimpfung von HS sind bewusst verfälschend ...
Du willst Hetero-SM-Bsp?? google mal Femdom dann bekommst du allein 38.600.000 Ergebnisse
... usw ...

Ich habe schlicht keine Lust, alle Fragen und Facetten des Themas zu beantworten bzw. zu diskutieren.
So wichtig ist es mir nicht ... ich kämpfe bspw. nicht für die Homo-Ehe, durchdenke sie nicht einmal diskussionsreif ...
Ich darf SM-Exzesse in der Öffentlichkeit als sexuellen Exhibitionismus, Belästigung, Kindergefährdung, ... ablehnen ...
muss aber nicht gut finden, wenn ein Parkbank-Kuss oder ein Party-Flyer Homosexueller von Strafe bedroht wird.

Im übrigen teile ich Norberts Unbehagen bzgl. "westliche Instrumentalisierung" zur Propaganda-Hetze.
Sie verschlimmert die Lage Homosexueller und Oppositioneller in RUS ... zielt sie doch für jeden sichtbar und äusserst plump auf Schaden für RUS ab und nicht auf das Wohl der Minderheiten.
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Haya
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Lieber paramecium,
Nein, der endgültige Beweis ist (noch) nicht erbracht.
Eben! Die Wissenschaft hat absolut keine Erkenntnisse, dass Homosexualität veranlagt sei und demnach erübrigen sich alle Behauptungen diesbzgl., denn etwas, was nicht gegeben (es gibt keine genetischen und/oder anatomischen Merkmale einer homosexuellen Veranlagung) ist, kann nicht als sichere Erkenntnis herangeführt werden, wie es im Diskussionsverlauf als Argumentation herangeführt wird.
Stand ist, dass man nicht weiß, wodurch Homosexualität verursacht wird. Die bisherigen Erkenntnisse sprechen aber für genetische sowie pränatale Faktoren.
Die bisherigen Erkenntnisse sprechen eher dafür, dass das soziale Umfeld dafür verantwortlich ist.
http://familieslg.org/_comun/bibliograf ... y_2001.pdf
Irgendwelche Erkenntnisse, dass vorgeburtliche Merkmale vorliegen gibt es nicht (Ich dachte, dass Wir schon so weit waren!?)
Die meistdiskutierte ist die Verwandtenselektion. Daher die Stärkung der Gruppe durch Kinderlosigkeit, während durch das homosexuelle Individuum dennoch Schutz sowie Ressourcen für in der Gruppe vorhandene Kinder (familiärer Genpool) bereitgestellt werden.
Quelle?
Ansonsten sehe Ich wirklich absolut keinen Nutzen von Homosexuellen.
Für die Existenz sind sie absolut nicht vonnöten (eher das Gegenteil).
Wäre es demnach ein vollkommen natürliches Verhalten, wenn Menschen (öffentlich) Exkremente verspeisen würden, denn schließlich tuen Tiere es doch auch?
Es steht jedem frei außerhalb der Öffentlichkeit ...Koprophagie zu praktizieren
Warum außerhalb der Öffentlichkeit?
Wenn eine solche sexuelle Hinneigung ebenfalls nach den Maßstab von Berlino10 eine "natürliche" Veranlagung ist, so gibt es dann keinen Grund dessen Ausübung zu verbieten. Gleiches Recht für alle oder?
und eher mit Gefahren verbunden ist.
Ist Homosexualität auch (erhöhte Infektionsrate von HIV, Hepatitis...psychische Erkrankungen, wie Suizid, Depressionen, usw.)
wäre aber ein weiterer Grund dies nicht zu tun schlichtweg Ekel, der übrigens nicht angeboren ist, sondern durch Sozialisation erworben wird.
Eben! Ekel ist etwas, was subjektiv zu bewerten ist. Der eine findet Homosexualität als ekelig, der andere eben nicht.
Selbstverständlich teile Ich mit Dir die Ansicht bzgl. Koprophagie. Das tut aber nichts zu Sache, weil es eben unsere individuellen und nicht objektive Ansichten sind. Menschen, die diese sexuelle Neigungen haben sollten, werden sicherlich eine andere Auffassung von Ekel haben.
Auch bin Ich sicherlich nicht der einzige, bei dem Ekel i.V.m. Homosexualität hervorgerufen wird. Wäre das dann nicht derselbe berechtigte Grund, den Du auch nennst?
tierische Verhaltensweisen lassen sich nun mal nicht auf den Menschen übertragen, da die einen instinktiv handeln, während die anderen gedankliches Bewusstsein haben.
Mal abgesehen davon, dass auch andere Primaten ein Bewusstsein haben
Ich habe mal kenntlich gemacht von welcher Art des Bewusstseins Ich sprach, denn gedankliches Bewusstsein ist ein hohes Gut, das Ich keinem Menschen absprechen möchte.
Primaten haben ein solches hohes Bewusstsein nicht.
Das gedankliche Bewusstsein ist eines der elementaren Dinge überhaupt, dass uns von den Tieren unterscheidet.
Ich bezweifele das.
Das ist Dein persönliches Bier!
Werde Ich Dir zwar nicht aussprechen. Impliziert aber nicht, dass es eine Tatsache ist.
Kindstötung wurde nachgewiesenermaßen von Menschen noch bis in die Jungsteinzeit praktiziert. Danach gab es - wie bei vielen anderen Verhaltensweisen auch die uns heute ekelhaft oder grausam erscheinen - soziale Gründe dies nicht mehr zu tun.
Also auch wieder eine vollkommen natürliche Sache, die genauso, wie Homosexualität auf den Menschen übertragbar sei?
Ekelhaft, grausam, etc. bleibt immer noch subjektiv.
Analverkehr ist auch ekelhaft (ja, ja, Ich weiss...subjektiv). Ein sozialer Grund, um Homosexualität zu verurteilen?


Lieber berlino10,
Tust Du es denn?
Subjektiv betrachtet, JA, denn Ich versuche, im Gegensatz zu Dir, auf jede Deine Argumentation einzugehen und Dich selbst mit den eigenen Argumenten zu konfrontieren, indem Ich Dir dazu Fragen stelle, wie bspw. ob dieselben Argumente dann woanders ebenfalls Anwendung finden.
Leider ignorierst Du entweder diese oder Du magst einfach nicht auf meine Beiträge eingehen, wo Ich Stellungnahme zu Deinen Argumenten liefere.
Wenn es etwas an meinen Argumenten auszusetzen gab oder Ich fälschlicher Weise doch nicht mit demselben Maßstab gemessen habe, wie Du es getan hast, so bleibt es Dir natürlich, wie Ich es bei Dir getan habe, frei sich dazu zu äußern.
Der Tiervergleich zeigt lediglich, dass HS nicht widernatürlich ist
ergänze: "bei Tieren", dann passt's, denn sonst kannst Du tierische Verhaltensweisen, wie schon zig Mal gesagt wurde, nicht auf den Menschen übertragen, weil du es sonst bei anderen Verhaltensweisen ebenfalls tun musst.
Öffentliche SM-Exzesse zur Charakterisierung und Verunglimpfung von HS sind bewusst verfälschend
Was heißt denn verfälschend? Das sind Menschen, die sich öffentlich als Homosexuelle bekennen und dieses Handlungen vollkommen freiwillig vornehmen. Es sind alles erwachsene Menschen. Die Bilder sind weder gefälscht, noch wurden sie sonst wie bearbeitet.
Du willst Hetero-SM-Bsp?? google mal Femdom
Ja, aber schau bitte, was Ich genau geschrieben habe = "Kennst Du etwa vergleichbare Bspe., wo Menschen (nicht Homosexuelle) SM-Praktiken in ähnlicher oder gleicher Weise öffentlich zur Schau stellen, so dass man davon ausgehen kann, dass diese Art der Präsentation kein Alleinstellungsmerkmal der Homosexuellen ist?"
Nach dem Terminus "Femdom" zu googlen, ergibt nur die Erkenntnis, dass es ein Fetisch aus der SM-Szene ist und nicht das, was Ich in meinem eigenen Zitat kenntlich gemacht habe.
Erkennst Du Deinen Fehler?
Ich darf SM-Exzesse in der Öffentlichkeit als sexuellen Exhibitionismus, Belästigung, Kindergefährdung, ... ablehnen ...
Absolut darfst Du es. Meiner Ansicht nach solltest Du es auch. Nur ergibt mir nicht der Grund warum Du es tun solltest, denn ist es nicht nach Deiner eigener Argumentation so, dass sich diese Menschen nur natürlich verhalten, da schließlich ihre Handlungen ebenfalls in der Tierwelt zu finden sind?
ich kämpfe bspw. nicht für die Homo-Ehe,
Ich auch nicht und sehe auch keinen Grund warum man es tuen sollte.


Lieber Norbert,
Dabei gibt es natürlich gesellschaftlich definierte Grenzen, die jedoch jede Gesellschaft für sich selbst definieren muss.
Ich würde ungern das Thema wieder aufwirbeln, da Wir beide schon in den Genuss kamen, aber diese "Definition" von Grenzen ist leider in der Gesellschaft nicht gegeben, da eine Beurteilung von Subkulturen, wie Du es angedeutet hast, subjektiv und willkürlich stattfindet.
Das sieht man auch im Diskussionsverlauf.
Jede Argumentation zur Befürwortung von Homosexuellen wurde uneingeschränkt auf andere Randgruppen übertragen. Andere Randgruppen, die man sonst, aus vollkommen unerklärlichen Gründen, verurteilen würde.
Diese Grenze wird sich immer bewegen
und das könnte sich zum Nachteil auswirken, denn das, was Wir heute verurteilen, könnte schon morgen als der neue Trend angesehen werden.
Tran-Gender ala Miss Wurst lassen grüßen.
Die eigenen sexuellen Vorlieben gehören ins Private, egal ob homo oder hetero. Ich halte weder etwas von sexuell gefärbten CSD-Paraden wie auf den Fotos, noch von heterosexuellen SM-Lautsprechern. Auch nackte Brüste auf der Love-Parade finde ich grenzwertig. (Wobei ich nichts gegen einen FKK-Strand habe, da dort das Sexuelle nicht im Vordergrund steht.)
Zustimm!
Wozu es in Köln Gay-Games geben muss, ist mir bis heute ein Rätsel. Will man nun Integration oder Separation? Machen Schwule anders Sport?
Na-na! Gilt auch für andere Städte in der BRD. Da sind "Wir" nicht die einzigen ^^
Übrigens, wer Homosexualität im Tierreich sehen möchte
Sicherlich auch eine sexuelle Vorliebe: sich daran erregen, wie Tiere miteinander treiben.
Gibt es dazu vielleicht einen Fachausdruck?
(Keine Unterstellung, sondern reines Interesse halber)

Gruß
Haya
paramecium
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von paramecium »

Haya hat geschrieben:Eben! Die Wissenschaft hat absolut keine Erkenntnisse, dass Homosexualität veranlagt sei ...
Das ist schlichtweg falsch. Es gibt keinen endgültigen Beweis, Erkenntnisse gibt es sehr wohl.
Haya hat geschrieben:es gibt keine genetischen und/oder anatomischen Merkmale einer homosexuellen Veranlagung
Aha, da weißt du mehr als die Wissenschaftler. Wo ist denn die Meta-Studie humaner Genome, die sequenzbasierte sowie epigenetische Merkmale ausschließt?
Abgesehen davon gibt es bereits allerhand Studien, die zeigen, dass bei Homosexuellen gewisse genetische Marker (z.B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1564 ... t=Abstract und http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25399360) gehäuft vorhanden sind. Das ist aber alles noch work in progress.
Haya hat geschrieben:Die bisherigen Erkenntnisse sprechen eher dafür, dass das soziale Umfeld dafür verantwortlich ist.
http://familieslg.org/_comun/bibliograf ... y_2001.pdf
Ja, das soziale Umfeld könnte auch einen Einfluss haben. Aber bisweilen: "There is no indication that social environment after birth has an effect on gender identity or sexual orientation." (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19955753)
Haya hat geschrieben:Irgendwelche Erkenntnisse, dass vorgeburtliche Merkmale vorliegen gibt es nicht (Ich dachte, dass Wir schon so weit waren!?)
Siehe oben.
Haya hat geschrieben:Quelle?
z.B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7560920
Haya hat geschrieben:
Es steht jedem frei außerhalb der Öffentlichkeit ...Koprophagie zu praktizieren
Warum außerhalb der Öffentlichkeit?
Wenn eine solche sexuelle Hinneigung ebenfalls nach den Maßstab von Berlino10 eine "natürliche" Veranlagung ist, so gibt es dann keinen Grund dessen Ausübung zu verbieten. Gleiches Recht für alle oder?
Du verfälschst mein Zitat absichtlich. In unserer und vielen anderen Gesellschaften können wir viele natürliche Verhaltensweisen eben gerade nicht im öffentlichen Raum ausleben. Das Beispiel Stillen (nicht überall akzeptiert) habe ich genannt. Dazu kommen beispielsweise nackt herumlaufen, Urinieren/Stuhlgang oder Sex (ob hetero- oder homosexuell).
Auch bin Ich sicherlich nicht der einzige, bei dem Ekel i.V.m. Homosexualität hervorgerufen wird. Wäre das dann nicht derselbe berechtigte Grund, den Du auch nennst?
Es zwingt dich doch keiner Homosexualität zu praktizieren, oder deinen homosexuellen Nachbarn beim Schäferstündchen im eigenen Heim zuzuschauen.
Ich habe mal kenntlich gemacht von welcher Art des Bewusstseins Ich sprach, denn gedankliches Bewusstsein ist ein hohes Gut, das Ich keinem Menschen absprechen möchte.
Primaten haben ein solches hohes Bewusstsein nicht.
Das gedankliche Bewusstsein ist eines der elementaren Dinge überhaupt, dass uns von den Tieren unterscheidet.
Nein. Rhesusaffen sind zur Metakognition fähig (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23812677).
Also auch wieder eine vollkommen natürliche Sache, die genauso, wie Homosexualität auf den Menschen übertragbar sei?
Hier kann ich dir nicht folgen. Aber nochmal: Natürlich finden sich zahlreiche tierische Verhaltensweisen/Verlangen auch bei Menschen wieder, sind also "übertragbar". Ob diese (in soweit vorhanden) ausgelebt werden dürfen, hängt von der Sozialisation sowie der Gesellschaft ab, in der der Mensch lebt. Interessanterweise ziehst du als Beispiele nur die (aus heutiger Sicht vermeindlich) "negativen" Verhaltensweisen (z.B. Kindstötung) heran, aber nicht die "positiven".
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GIN
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von GIN »

Homosexualität war immer am Rand und sollte auch dort bleiben. Weder die Griechen noch die Römer haben irgendwelche Eher zwischen Mann und Mann geschlossen. Die Abhandlungen waren Nebensachen. Kinder wurden auch nicht adoptiert. Was jemand im Bett macht ist/war seine Sache.
Ich möchte auf der Strasse weder Sex zwischen Frau und Mann, noch Mann und Mann sehen. Leider wird man aber ständig belästigt und wird gezwungen diesen Freaks zu: zuschauen.
In deutschen Kindergärten fangen an 3 Jährige ihre "Gespiele" zu vergewaltigen. Siehe den Fall in Mainz. Man sollte sich einmal fragen wie das passieren kann und wie das Sittenbild dort abgleiten konnte.
Ich sehe überhaupt keinen Nutzen über solche Diskussionen und drum beteilige ich mich kaum in Russland noch im Westen daran.
Sucht euch echte Themen, Weltfrieden, Geld machen, Firmen aufbauen, Sanktionen niederreißen, Ausbildung packen, sportliche Hochleistungen, Kunst schaffen usw..
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Haya
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Lieber paramecium,

Sorry für die späte Antwort!
Das ist schlichtweg falsch. Es gibt keinen endgültigen Beweis, Erkenntnisse gibt es sehr wohl....
Weder das eine, noch das andere. Dazu habe Ich mich aber schon hinreichend geäußert.
In dem Sinne empfehle Ich den Sexualwissenschaftler Professor Martin Decker, ehem. Leiter des sexualwissenschaftlichen Instituts an der Goethe Univers. in Frankfurt, der in seinem Gutachten für die Bundesregierung zu folgender Feststellung kam:
Alle vergangenen Versuche Homosexualität als biologisch zu verankern, sind gescheitert worden.
Ja, das soziale Umfeld könnte auch einen Einfluss haben.
Die statistische Auswertung aus dem Link spricht hingegen eine deutliche Sprache, dass das Umfeld sehr wohl dafür verantwortlich ist.
"There is no indication that social environment after birth has an effect on gender identity or sexual orientation." (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19955753)
Die Studie befasst sich noch nichteinmal mit dem sozialen Umfeld.
Die meistdiskutierte ist die Verwandtenselektion. Daher die Stärkung der Gruppe durch Kinderlosigkeit, während durch das homosexuelle Individuum dennoch Schutz sowie Ressourcen für in der Gruppe vorhandene Kinder (familiärer Genpool) bereitgestellt werden.
Quelle?
z.B. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7560920
Auch hier behandelt die Studie nicht das, was Du vorher behauptet hast.

Es steht jedem frei außerhalb der Öffentlichkeit ...Koprophagie zu praktizieren
Warum außerhalb der Öffentlichkeit?
Wenn eine solche sexuelle Hinneigung ebenfalls nach den Maßstab von Berlino10 eine "natürliche" Veranlagung ist, so gibt es dann keinen Grund dessen Ausübung zu verbieten. Gleiches Recht für alle oder?
Du verfälschst mein Zitat absichtlich. In unserer und vielen anderen Gesellschaften können wir viele natürliche Verhaltensweisen eben gerade nicht im öffentlichen Raum ausleben. Das Beispiel Stillen (nicht überall akzeptiert) habe ich genannt. Dazu kommen beispielsweise nackt herumlaufen, Urinieren/Stuhlgang oder Sex (ob hetero- oder homosexuell).
1. Wenn Du mir schon absichtliche Fälschung unterstellst, dann musst Du es zumindest begründen. Das, was Du in den Klammern gesetzt hast (Stillen) habe Ich dahingegen außer acht gelassen, da es bei der Gegenüberstellung Koprophagie und Homosexualität fehl am Platze ist oder welche Rolle soll das Stillen von Säuglingen in diesem Bezug spielen?

2. Wäre schön, wenn Du auch mal auf meine Fragen eingehen würdest und nicht ablenkst. Dass die Gesellschaft und Du dies und jenes verurteilt, ist mir schon lange bewusst. Da brauchst Du Dir wirklich nicht die Müh zu machen und es auch noch hinschreiben. Darum geht es doch gerade, und zwar wonach die Gesellschaft zwischen den unterschiedlichen Subkulturen Differenzierungen trifft. Da muss es doch irgendwelche objektiven Merkmale geben.
Du machst ja ebenfalls einen Unterschied, und zwar legitimierst Du der einen Subkultur (Homos) ihre Hinneigungen öffentlich ausleben zu dürfen. Während Du der anderen Randgruppe (Koprophagie) dieses nur in privaten Räumen gestattest. Warum?
Unnatürlich kann ja eine solche Veranlagung nicht sein, da Wir sie, wie Homosexualität, auch u.a. bei vielen Deiner Säugetieren wiederfinden (dazu habe Ich mich aber schon geäußert gehabt). Genauso hat es, wie Homosexualität, keinen Nutzen für die Menschen.

3. Stillen, Urinieren, Stuhlgang usw. sind ebenfalls natürliche Verhaltensweisen, die Du ebenfalls nicht nur bei den Tieren wieder findest, sondern, die im Gegensatz zur Homosexualität, unabdingbar für die Existenz sind. OK, bei den Abfallprodukten sehe Ich nen Grund, dass übermäßige Masse im öffentlichen Raum zu Krankheiten führt und daher zu verboten ist.
Beim Stillen hingegen tue Ich mich schwer. Was ist da der Grund warum es verunglimpft wird? Auch Ekel?
Schon eigenartig oder? "Wir" begrüßen millionenfach irgendwelche halbnackte Homos in Ledermasken mit nackten Ärschen an einer Leine gezogen auf irgendwelchen Homo-Paraden, aber einer Mutter, die ihr Säugling auf natürliche Weise stillen will, geben Wir den symbolischen Arschtritt.
Was das nackt herumlaufen betrifft, so muss Ich Dir widersprechen, denn hättest Du Dir die Links auf S.17 angeschaut, währe Dir sicher DAS oder DAS aufgefallen und Du wärst zu der Feststellung gekommen, dass es sehr wohl OK ist im öffentlichen Raum nackt herumzulaufen. Es kommt halt nur darauf an ob Du das "Privileg" besitzt ein Homo zu sein.
Auch bin Ich sicherlich nicht der einzige, bei dem Ekel i.V.m. Homosexualität hervorgerufen wird. Wäre das dann nicht derselbe berechtigte Grund, den Du auch nennst?
Es zwingt dich doch keiner Homosexualität zu praktizieren, oder deinen homosexuellen Nachbarn beim Schäferstündchen im eigenen Heim zuzuschauen.
Es war nicht die Antwort auf meine Frage.
Wenn nach Deiner Argumentation man Ekel bzgl. einer Subkultur (Koprophagie) empfindet und es dann hinreichend dafür ist dessen Ausübung zu verbieten, dann muss man auch im Gegenzug Homosexualtiät verbieten, da es auch da Menschen gibt, die dabei Ekel empfinden.
Du diskriminierst die eine Randgruppe und stellst die andere über diese.
Nein. Rhesusaffen sind zur Metakognition fähig
Nein, es wird zwar von David Smith darauf hingedeutet, aber es ist genauso wenig als Feststellung heranzuführen, wie dass Homosexualität biologisch veranlagt sein soll.
Ansonsten scheint sich irgendwie Deine lange Aufzählung von Tierarten bis auf die Rhesusaffen minimiert worden zu sein :)
Interessanterweise ziehst du als Beispiele nur die (aus heutiger Sicht vermeindlich) "negativen" Verhaltensweisen (z.B. Kindstötung) heran, aber nicht die "positiven".
Hier kann Ich Dir nicht folgen was Du mit "positiven" und "negativen" Verhaltensweisen meinst. Geschickterweise hast Du es in Anführungsstriche gesetzt.
Ich hab mich doch schon dazu geäußert, dass Koprophagie, Infantizid, Inzest, ebenfalls, genauso wie das Argument bzgl. Homosexualität, aus dem Tierreich kommt und nachweislich sogar einen Nutzen bei den Tieren hat und sogar unabdingbar für deren Existenz ist.
Was ist also daran "negativ" oder gar unnatürlich?
Mit dem selben Argument, den Du/Ihr heranführt, das Homosexualität natürlich sei, da ein solches Verhalten ebenfalls in der Tierwelt zu finden ist, muss man dann auch andere tierische Verhaltensweisen legitimieren können. Tust Du/Ihr das auch? Nein!
Warum ihr es nicht tut, weiß Ich nicht und kann auch keine objektiven Gründe erkennen. Schade!


BTW.: Wie sieht es eigentlich mit Inzest bei gleichgeschlechtlichen Familienmitgliedern aus? Kinder können sie ja nicht bekommen. Ekel kann ja auch kein Grund dafür sein es zu verbieten, da es ja Homos sind. Währe es in diesem Falle OK?


Gruß
Haya
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Haya
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Haya »

Moin Moin,

Sieht nicht gut aus für die Homos.

Mit Recht hat das europäische Gerichtshof entschieden, dass eine gleichgeschlechtliche Ehe kein Menschenrecht ist:
Wer in Europa einen gleichgeschlechtlichen Partner heiraten möchte, kann sich dabei nicht auf die Menschenrechte berufen. Das entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem aktuellen Fall.
http://www.huffingtonpost.de/ahmed-agda ... 48550.html

Gruß
Haya
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Evgenij
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Re: Homos in der Gesellschaft

Beitrag von Evgenij »

Ich habe zwar den ganzen Thread hier nicht gelesen, aber auch ein Gedanke an der Stelle von meiner Seite dazu:

Bei solchen „heiklen“ Fällen sollte man sich vielleicht die Frage stellen -, wo denn die eigene Grenze im Empfinden (sei es im „dafür“- oder „dagegen“-Fall) zu liegen habe.
Sollte man bspw. Elton John dem sein „Homosein“ vielleicht „verzeihen“, da er so talentiert sei?!

Oder eben auch bei Richard Wagner für sein „Antisemitentum“ ein (oder gleich beide) Auge(n) zudrücken?! ;)

Ginge es aber streng nach der formalen (mathematischen) Logik, so könnte man diesen „Homo“-Fall auch aus einer anderen Perspektive betrachten. (Ohne dabei jedwede persönliche „Be-/Wertung“ hineininterpretieren zu wollen)

Es gibt ja in der Mathematikwelt einen sogenannten „Existenzquantor“ [∃x], bei dem es folgendes heißen soll:
Es gibt/existiert (mindestens) ein „Element“ x, das eine bestimmte Eigenschaft erfüllt.
Nun sei ein x-Element (=Mensch), der die Eigenschaft F(x)=“Homo“-Mensch erfüllt.
Die folgende Aussage: [∃x∈X] F(x) ist dann logischerweise wahr, wenn es (mindesten) einen Menschen gibt, der auch die Fähigkeit des Homosexuellen besitzt.
Und wir wissen eindeutig, dass es auch solche Fälle (Homo-Menschen) gibt, was egtl. auch allgemein bekannt ist (also nichts Besonderes).
Nur wir wissen leider nicht, wie viele es genau sind bzw. es noch in der Zukunft sein werden(würden).
Daher muss auch dieser Existenzquantor in der Aussage unbedingt hin.
Das schöne aber bei diesem Quantor mit der Eigenschaft (Beschreibung) „es gibt ein“ ist nämlich folgendes: dass dabei die Fälle mit „manche“ „einige“(wenige), „viele“ nicht ausschließbar sind und gar potentiell „unendlich viele“ [dabei bin ich mir nicht ganz sicher, wie genau die Fälle „alle“ und „unendlich viele“ zu definieren sind bzw. was stärker von beiden ist] Werte annehmen können.
Da wir aber mit einer begrenzten Anzahl von Menschen auf der Erde zu tun haben.., lässt sich der Gedankengang derart fortsetzen, dass es auf eine (prompte) schlüssige Schlussfolgerung zurückzuführen ließe , was dies alles für unsere Existenz wohl zu bedeuten hätte?!
(Dabei braucht man echt kein Hellseher zu sein).
Zuletzt geändert von Evgenij am 09 Jul 2016, 19:58, insgesamt 1-mal geändert.
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