Anelya hat geschrieben:Wo wohnen sie denn jetzt? In Moskau? Was für Pässe haben sie denn? Im Prizip ist dann ist das ganze doch eher eine Abwägungsfrage:
Entweder bei den Verwandten in Moskau wohnen (wissen die schon von ihrem Glück?) und intensiv eine Arbeit suchen, oder in eine Region ziehen, wo es Arbeit gibt und wo man mit Arbeitseinkommen eine Miete erwirtschaften kann. Oder Eigentum (soweit vorhanden) in der Ukraine verkaufen und sich in Russland etwas neues kaufen - denn so oder so wird eine Adresse zur Registrierung vorhanden sein müssen.
In dem Alter deiner Bekannten (Rentenalter!) wird es leider überall schwierig, eine ordentliche Anstellung zu finden. Vielleicht können die Verwandten helfen? Und: Wohnen sie denn wirklich im ukrainischen Kriegsgebiet oder einfach nur irgendwo in der Ukraine? M.E. wird ins Kriegsgebiet nämlich nicht abgeschoben. Oder waren sie ausreisepflichtig und sind dann einfach nach Russland ausgereist?
Ja genau, das ist alles eine Abwägungsfrage. Die Verwandten wissen es schon.
In eine für sie vorteilhaftere Region ziehen ist ins Auge gefasst.
Ja etwas kaufen ist auch angedacht und vielleicht bekommen sie dazu auch Hilfe von ihren deutschen Freunden. Gibt es dazu Erfahrungen, in wie fern dann (bei Eigentum) die Aufenthaltserlaubnis oder Staatsbürgerschaft besser zu bekommen ist?
Sie kamen (damals 2009) nicht aus dem ukrainischen Kriegsgebiet, sondern Odessa. Der Rechtsstreit hier in DE ging bis zum Verwaltungsgerichtshof ( wieder abgelehnt. Beschluss unanfechtbar!) und um eine Abschiebung und das ganze Theater mit Einreisesperre etc zu vermeiden sind sie dann freiwillig ausgereist.