makarios hat geschrieben:Vom Aufwand her (ökonomisch) ist ein Umzug nach RU kaum zu rechtfertigen
Gut, ich bin nicht so der Umzug-Typ. Ich hatte alle paar Kleinigkeiten auf ein paar Reisen verteilt, der Rest wurde in Deutschland verkauft oder in der Familie weiter verschenkt, ich muss doch keine Couch 3000km weit kutschieren, das Zeug bekomme ich hier genauso.
makarios hat geschrieben:War mangelnde Ausdrucksfähigkeit schon ein grundlegendes Problem?
Ich kann mich da nur noch schwach erinnern, Ich fand es vielleicht die ersten paar Wochen etwas schwierig, dann ist Frauchens Englisch wieder relativ kommunikationsfest gewesen.
inorcist hat geschrieben: Ich kenne zwei Paare recht gut, die über zehn Jahre lang nie über Politik geredet haben und sich jetzt seit etwas über einen Jahr ständig in die Haare kriegen, weil sie eben doch politisch grundlegend anders ticken.
Ist bei Denen in der Kiste nichts mehr los, daß die so chronisch untervögelte Gesprächsthemen an den Abendbrotstisch bringen

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Scherz beiseite, bei den Russen ist man doch idR. kaum politisch interessiert, was ich auch über mich sagen kann(ich sag ja, ich fühlte mich vom ersten Augenblick heimisch). Bei den wenigen Punkten findet man seinen gemeinsamen Nenner mit dem Partner in Sekunden:
Was ist denn derzeit in Russland der größte politische Punkt über Deutschland und Mitteleuropa....genau, die Flüchtlingspolitik von Germoney. Unkoordiniert, nicht durchdacht, läuft völlig vor den Baum, dazu noch Hetze von ein paar Vorgartennazis und Frigida-Demos. Das Thema ist mit Nachbarn und Familie in Sekunden durchgekaut und man geht weiter zu den angenehmen Dingen des Abends.
Klar, wer sonst keine normalen Hobbies hat, der kann sich gern ergoogeln, wie unser Politforum Stammuser und Russlandkenner Kl*upe geendet ist, mit dem will keine Familie und kein Forum was zu tun haben.
Andy hat geschrieben:Ich meine halt, Auswanderung aus seinem Heimatland ist immer ein sehr grosses Risiko.
Ich würde das nicht so verallgemeinern. Es kann auch ein großer Schritt nach vorn sein. Man kündigt seinen Angestellten-Posten zuhause und macht in der Fremde eine eigene Firma auf bzw. bekommt einen guten Posten geboten, mit der/dem man ordentlich Geld verdient......Ich würde sagen, von solchen Leuten gibts hier schon ein paar. Die dann wahrscheinlich auch das unten genannte Szenario nicht juckt.
Andy hat geschrieben:nach 10-20 Jahren moechte man wieder zurueck nach D .... und dann wird es evtl. schwierig, das ist ja allen klar.
Aber was genau wäre an einer Rückkehr schwierig? Man ist doch in DE bestens sozial abgesichert. Ich für meinen Teil hab 15 Jahre kräftig eingezahlt, dann will ich auch was von dem Kuchen abhaben, wenn es mir schlecht geht.
Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!