Ausgerechnet Saransk

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makarios
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von makarios »

saransk hat geschrieben:schnell für einen neuen russischen Bürger sorgen
Haha, danke für den Hinweis. Wenn alle Stricke reißen... daran hätte ich jetzt nicht gedacht. Aber so lange es sich vermeiden lässt, bin ich mal auf Norberts Seite - mit den ruhigeren Nächten :lol:

Meine Freundin wird mich anfang nächsten Jahres in Deutschland besuchen, ehe ich im Frühjahr für zwei bis drei Monate nach Saransk gehe. Seit 1.1.2015 muss man selbst als Ehepartner Tests über Sprache, Gesetze und Geschichte ablegen, wenn man die Aufenthaltsgenehmigung haben möchte - da ist wohl Lernen angesagt.

Im Moment versuche ich auch rauszubekommen, ob es vom Papierkram her einfacher ist, in Deutschland zu heiraten als in Russland. Und ob das rechtlich einen Unterschied macht. Man weiß ja nie...
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bella_b33
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von bella_b33 »

Wegen Heirat und Papierkram: einfacher als in Saransk zu heiraten kann ich mir nicht vorstellen. Ich hab mich damals an den Erfahrungsbericht von pimpim gehalten und wurde nicht enttäuscht.

Gruß
Silvio
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leonidas
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von leonidas »

bella_b33 hat geschrieben:Wegen Heirat und Papierkram: einfacher als in Saransk zu heiraten kann ich mir nicht vorstellen. Ich hab mich damals an den Erfahrungsbericht von pimpim gehalten und wurde nicht enttäuscht.

Gruß
Silvio
Hallo, der von pimpim eingestellte . teilweise recht komplizierte Ablauf, seine zukünftige Herzensdame ins gelobte Land zu bringen, geht auch anders:
an der Grenze erscheint ein rechtmäßig verheiratetes Ehepaar und da Du Deutscher bist, wird es kein Grenzbeamter wagen, Deiner Ehefrau die Einreise zu verweigern: Hinweis auf Artikel 6 GG genügt, schlimmstenfalls gibts nen Stempel mit einer kurzen Aufenthaltserlaubnis und sofortiger Meldung bei der Ausländerbehörde, andernfalls Ikkegalität bestünde.

Sprachtest ? und wenn Deine Ehefrau taubstumm wäre ? das sind Hürden, die sich hochbezahlte Verwaltungsbeamte ausgedacht haben , um möglichst wenig Fremde ins Land zu lassen. deutsche Fremdenfeindlichkeit ist kein neues Phänomen,

Ich bin hier mit der Ausländerbehörde Schlitten gefahren, als diese meiner Ehefrau (vor späterem Antrag auf deutsche Staatsbürgerschaft) das Daueraufenthaltsrecht mit der Begründung verweigern wollten, dass sie keinen unbefristeten Arbeitsvertrag hätte.
"und wenn meine Frau den ganzen Tag Däumchen dreht, hat SIE das nicht zu interressieren" hatte ich diesem Halbgott in der Ausländerbehörde gesagt.

Warum habt Ihr eigentlich vor diesen Halbgöttern in der Ausländerbehörde nur so einen Schiss ? Familienzusammenführung ? mit der Ehefrau ? ich glaubs nicht.
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bella_b33
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von bella_b33 »

leonidas hat geschrieben:Hallo, der von pimpim eingestellte . teilweise recht komplizierte Ablauf, seine zukünftige Herzensdame ins gelobte Land zu bringen, geht auch anders
Die Frage war bezüglich der Heirat und nicht wegen Aufenthalt. Der TE will nach Russland kommen, falls Dir das noch nicht aufgefallen ist.
leonidas hat geschrieben: Warum habt Ihr eigentlich vor diesen Halbgöttern in der Ausländerbehörde nur so einen Schiss ? Familienzusammenführung ? mit der Ehefrau ? ich glaubs nicht.
Keine Ahnung worauf Du mit deinem kleinkriminellen Getue hinaus willst.....ich hatte noch nie Kontakt mit einer Ausländerbehörde, warum auch?
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von m5bere2 »

makarios hat geschrieben:Seit 1.1.2015 muss man selbst als Ehepartner Tests über Sprache, Gesetze und Geschichte ablegen, wenn man die Aufenthaltsgenehmigung haben möchte - da ist wohl Lernen angesagt.
Die sind aber nicht schwer. Die Unis, wo man diese Tests ablegen kann, bieten meistens einen Tag vor dem Test kostenlos eine Konsultation an, wo die den Prüflingen vom nächsten Tag genau erklären, was sie über die Geschichte und Gesetze hören wollen. Wenn man da zuhört, kann man den Test gar nicht verhauen.
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Norbert
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von Norbert »

Leonidas, man kann so ein Fass aufmachen in der Ausländerbehörde. Man kann auch ohne Visum mit dem Ehepartner an der Grenze auftauchen.

Aber mir wäre das ehrlich zu anstrengend. Mir sind ein gesundes Wohlbefinden wichtiger, als ständiger Frust gegen die Welt. Ich lebe nur einmal, und will dieses Leben genießen. Und da es aus dem Wald schallt, so wie man hineinruft, bevorzuge ich die gesellschaftlich anerkannten Wege.

Wenn mein Gegenüber sich nicht entsprechend verhält, dann kann ich ebenso eklig werden. Aber diesen Ärger, der einem dann im Kopf herumgeht, muss ich mir nicht noch freiwillig häufiger gönnen.
makarios hat geschrieben:Seit 1.1.2015 muss man selbst als Ehepartner Tests über Sprache, Gesetze und Geschichte ablegen, wenn man die Aufenthaltsgenehmigung haben möchte - da ist wohl Lernen angesagt.
Der Aufwand ist wohl nicht extrem, als westlicher Ausländer bekommt man sowieso noch einen Bonus. Ferner gibt es Vorbereitungskurse, aber auch "Rund-um-Sorglos-Pakete" ;) .
makarios hat geschrieben:Im Moment versuche ich auch rauszubekommen, ob es vom Papierkram her einfacher ist, in Deutschland zu heiraten als in Russland.
Es ist egal. Wenn die Russen auf das Ehefähigkeitszeugnis aus Deutschland pochen, so ist der Aufwand identisch. Ansonsten geht es in Russland schneller.

Ich würde es immer danach entscheiden, welche Personen man bei der Zeremonie und/oder Feier dabei haben möchte und welcher Ort für diese Gäste einfacher ist. Immerhin heiratet man hoffentlich nur einmal im Leben. Da sind dann ein paar Blätter mehr Bürokratie eher nebensächlich.
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von m5bere2 »

Norbert hat geschrieben:Immerhin heiratet man hoffentlich nur einmal im Leben.
Das lässt mehrere Interpretationsmöglichkeiten:
a) du hoffst, man wird von seinem Ehepartner im Schlaf erstickt, ehe dass er die Scheidung einreicht?
b) du hoffst, dass man nach der Scheidung nie wieder einen neuen Partner findet (oder stirbt)?

;-)
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von Norbert »

m5bere2 hat geschrieben:a) du hoffst, man wird von seinem Ehepartner im Schlaf erstickt, ehe dass er die Scheidung einreicht?
b) du hoffst, dass man nach der Scheidung nie wieder einen neuen Partner findet (oder stirbt)?
Wieso soll eine Ehe zwingend auf eine Scheidung hinauslaufen? Ich hoffte immer, dass ich zum statistisch zugegeben seltenen Fall gehöre, bei dem die Ehe bis zum natürlichen Lebensende hält.
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von Wladimir30 »

Norbert hat geschrieben:
m5bere2 hat geschrieben:a) du hoffst, man wird von seinem Ehepartner im Schlaf erstickt, ehe dass er die Scheidung einreicht?
b) du hoffst, dass man nach der Scheidung nie wieder einen neuen Partner findet (oder stirbt)?
Wieso soll eine Ehe zwingend auf eine Scheidung hinauslaufen? Ich hoffte immer, dass ich zum statistisch zugegeben seltenen Fall gehöre, bei dem die Ehe bis zum natürlichen Lebensende hält.
Ja, ist schon komisch, dass diese Variante "Ein Ehepartner bis ans Lebensende" (die auch auf meine Frau und mich allem Anschein nach zutrifft) irgendwie gar nicht mehr in Betracht gezogen wird.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
leonidas
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Re: Ausgerechnet Saransk

Beitrag von leonidas »

bella_b33 hat geschrieben:
leonidas hat geschrieben:Hallo, der von pimpim eingestellte . teilweise recht komplizierte Ablauf, seine zukünftige Herzensdame ins gelobte Land zu bringen, geht auch anders
Die Frage war bezüglich der Heirat und nicht wegen Aufenthalt. Der TE will nach Russland kommen, falls Dir das noch nicht aufgefallen ist.
leonidas hat geschrieben: Warum habt Ihr eigentlich vor diesen Halbgöttern in der Ausländerbehörde nur so einen Schiss ? Familienzusammenführung ? mit der Ehefrau ? ich glaubs nicht.
Keine Ahnung worauf Du mit deinem kleinkriminellen Getue hinaus willst.....ich hatte noch nie Kontakt mit einer Ausländerbehörde, warum auch?
Aber sonst hast Du keine Probleme, Du ungehobelter Bursche, mir kleinkriminelles Getue zu unterstellen.
Wenn für Dich das pochen auf Verfassungsgrundsätze , hier GG Artikel 6, als kleinkriminell angesehen wird, dann haben wir beide unterschiedliche Meinungen zur Demokratie.

Du hattest Dich auf den Beitrag pimpims bezogen, der in russland geheiratet hatte um dann seine Ehefrau im Zuge der Familienzusammenführung nach Deutschland zu holen und Du bist es gewesen, der sich an diesen Erfahrungsbericht hielt und nicht enttäuscht wurde, Deine eigenen Worte.


Wenn Du allerdings aus dem Erfahreungsbericht pimpims lediglich Deine Heirat in Russland als nicht enttäuschend ansiehst, dann hättest Du etwas präziser sein sollen. Heiraten in Russland ist relativ einfach, war aber darum bei mir nicht erforderlich, weil das deutsche Außenministerium , damals noch in Bonn, dem deutschen Generalkonsulat in Danzig Anweisung gegeben hat, meiner zukünftigen Frau ein Einreisevisum nach Deutschland zwecks Heirat zu geben. Du magst daran erkennen, in welcher Liga ICH spiele.

Sei froh, nie Kontakt mit der Ausländerbehörde gehabt zu haben. Aber Jeder HIER, der entweder als naturalisierter Deutscher oder als Ehepartner einer/eines Russen hier lebt, hat zwangsläufig Kontakt mit der Ausländerbehörde gehabt, und jeder wird hier bestätigen können, dass ich mit meiner Formulierung von Halbgöttern nicht daneben liege.
Als vor der Ausstellung eines deutschen Passes für meine Frau die Sachbearbeiterin mich in meiner Firma anrief, und mich fragte, wovon ich denn bei der von mir eingereichten Einkommensteuererklärung , die wohl für die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft unerlässlich ist...... meine Frau ernähren könnte, wenn sie denn Deutsche sei, habe ich sie nur angeraten, sie solle einmal im Vorgang nachlesen, auf welchem Weg meine Frau nach Deutschland gekommen ist.
1 Woche später hatte sie ihren deutschen Pass.
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