Rubel trudelt wieder

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louise
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von louise »

Wladimir30 hat geschrieben: Viele bauen Kartoffeln an, eben nicht, weil es ihnen so nen Spaß macht, sondern um im Winter was zum Fressen zu haben. Und viele, die ich kenne, könnten sich zwar Kartoffeln kaufen, bauen aber selber welche an, damit sie sicher sind, dass die Kartoffeln dann erstens ungespritzt sind und zweitens wissen sie dann, welcher Qualität die sind. Wir haben zwei Jahre lang welche gekauft im Winter. Sahen beim Kauf ganz ok aus. Im Laufe der Lagerung (Lagerung wie immer, kühl, trocken, dunkel) sind sie dann immer schwärzer und innen immer fauliger geworden. Deshalb bauen wir wieder selber an.
http://www.toffi.net/kiss/ernaehrung/e_15.htm
Rohdunklung von kartoffeln
... Verbräunungen geschälter oder geriebener Knollen kann man bei Frühkartoffeln beobachten, die wegen der vorzeitigen Ernte nicht voll ausreifen konnten. Auch in feucht-warmen Jahren, in denen die Knollenreife gegenüber trockenen Jahren verzögert ist, kann der Nitratgehalt etwas erhöht sein, was sich in einer stärkeren "Rohdunklung" äußern kann. Bei einem hohen Kalium- und geringen Eiweiß- und Nitratgehalt ist die Verfärbung der rohen geschälten Knollen am geringsten. Die Verfärbung führt zwar zu keiner ernährungsphysiologischen Wertminderung, doch leidet das Aussehen der hergestellten Kartoffelprodukte darunter.
Kochdunkelung
Die natürlich in der Kartoffel vorkommende Chlorogensäure kann während des Kochens zusammen mit Eisenionen die "Kochdunklung" hervorrufen. Es ist dies im Gegensatz zur "Rohdunklung" (s. unten) eine nichtenzymatische Verfärbung. Sorten, die einen höheren Zitronensäuregehalt haben, binden das Eisen, so dass es zu einer weniger starken Verfärbung kommt. Dies wird unter anderem bei der Speisesortenprüfung bewertet (s. Kap. 4, Frage 3). Auch eine ausreichende Düngung der Kartoffelpflanzen mit den Nährelementen Kalium und Magnesium hebt den Zitronensäuregehalt in der Knollen an und verhindert so eine stärkere Verfärbung nach dem Kochen. Verfärbte Kartoffeln sehen zwar unansehnlich aus, können aber bedenkenlos gegessen werden.
Kommt auch in "europäischen" Kartoffeln vor... :roll: ;)
"[n]o set of mutually inconsistent observations can exist for which some human intellect cannot conceive a coherent explanation, however complicated."
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Wladimir30
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von Wladimir30 »

Tja, diese Lagerfeuerromantik kenne ich auch. Meine Eltern, beide in den 80ern, machen es genauso heute auch noch. Sie bleiben dadurch jung, was mich unglaublich freut.

Nur, sie leben in Deutschland, wo sie es machen können, weil wollen.

Leider hat es für die meisten hier keinen Hauch von Romantik, wenn nach dem Winter die nicht gerade leichte Erde per Schaufel umgegraben werden muß (und zwar nicht nur 3x4 Meter). Da freut sich der Rücken. Man kann aber nicht sagen "Ach wird das schön, wenn ich im Herbst meine eigenen Kartoffeln essen kann, dafür nehme ich die Schmerzen im Rücken gerne in Kauf. Und, na ja, wenn es heute zu schwer wird, na, dann mach ich halt morgen weiter." Geht nicht. Morgen muß das Frühbeet hergerichtet werden, und übermorgen muss ich wieder zur Arbeit. 8 Tage später, wenn der Wonnemonat Mai so richtig Fahrt aufnimmt und ich ja eigentlich den - nach 5 Monaten kalten und schneereichen Winter lang ersehnten - Frühling geniessen will, ja, dann muß ich die Kartoffeln pflanzen. Diese Tätigkeit hat nicht umsonst die volksnahe Bezeichnung "Popo hoch". Nix mit Erholung. Die Lagerfeuerromantik kommt dann, wenn nach getaner Maloche als Belohnung abends wenigstens Fleisch gegrillt werden kann.

Merke: wenn ich das nicht mache, kann ich eben nicht im Winter in den Aldi gehen und für 0,99€ Kartoffeln oder sonstwas in garantierter und halbwegs vergleichbarer Qualität kaufen. Erst recht nicht, wenn ich das Geld dafür gar nicht habe. Das sehe ich direkt beim Großteil unserer Arbeiter hier.

Ja, und wenn dann noch im Sommer ständig die Beete gejätet werden müssen (da ist es so schön warm, da macht das dann besonders Spaß), dann ist die Freude perfekt. Ach ja, die Tomaten und Gurken, die im Herbst in endlosen langen Abendaktionen eingeweckt werden müssen, müssen ständig gegossen werden, früh Gewächshaus/Frühbeet auf, abends wieder zu. Sprich außer zur Arbeit darf ich noch zweimal pro Tag nebenbei zur Datscha fahren. Hab ja sonst nichts zu tun.

Also mit Romantik oder mit dem Gefühl, ich mache das, weil es eben ein netter Unterschied ist, ob ich mein eigenes oder gekauftes Gemüse esse, nein, das hat hier wenig Platz.

Um jedwede Spitzen gleich im voraus zu entschärfen. Ja, ich mache das auch, wenn auch nur im Sparprogramm. Ich gebe es zu. Meine Frau dagegen (Ingenieurin) fährt im Sommer jeden Freitag abend zu ihren Eltern nach Susdal (dort ist Schwarzerde, im Gegensatz zu unserem Grundstück, wo Sandboden ist), um ihnen im Garten zu helfen, kommt am Samstag nach hause, um Sonntag in unserem (in der Tat kleinen) Garten zu arbeiten. Meine Kinder verbringen den Großteil des Sommers ebenfalls dort, wo sie tagein tagaus im Garten mitarbeiten. Mein Schwager, immerhin Hauptbuchhalter (also auch nicht der ärmsten einer), verbringt seine Wochenenden und Abende wenn nicht mit seinen drei Kindern, dann eben auch im Garten.

Weil es so schön ist?
Kommt auch in "europäischen" Kartoffeln vor...
Hab ich das Gegenteil behauptet? Klar, weiß ich, noch aus meiner Kindheit. Nur wie oft? Auf dem Markt oder im Geschäft kann ich nicht sehen, wie die Kartoffeln als Frühkartoffeln aussahen.

Auch die beschriebene Gartenarbeit kommt in Deutschland vor. aber sehr selten als absolute Notwendigkeit, die sie hier sehr oft ist.
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von Norbert »

Ich sehe es ein wenig anders. Die Kartoffeln, aber vor allem die Tomaten und Gurken, bauen die Russen heutzutage fast alle wegen dem Geschmack an. Denn der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu dem ersparten Preis. Wie Alex korrekt schreibt, bekommt man drei Zentner Kartoffeln (eine Winterration bei hohem Verbrauch) derzeit für 1500 Rubel - dies ist auch für eine russische Rente sehr realistisch! Ebenso werden einem im Herbst Tomaten und Gurken aus Zentralasien für sehr wenig Geld hinterhergeworfen.

Kollegen von mir, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage waren, selbst Kartoffeln anzubauen, machen es auch genau so: Im Herbst eine riesige Ladung einkaufen und im погреб lagern.

Aber die meisten bauen eben doch selbst an - weil es eben immer so gemacht wurde, weil es besser schmeckt und weil es der eigene Stolz so verlangt.
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von Axel Henrich »

Wladimir30 hat geschrieben:Viele bauen Kartoffeln an, eben nicht, weil es ihnen so nen Spaß macht, sondern um im Winter was zum Fressen zu haben.[...]
Nur, sie leben in Deutschland, wo sie es machen können, weil wollen. [...] Also mit Romantik oder mit dem Gefühl, ich mache das, weil es eben ein netter Unterschied ist, ob ich mein eigenes oder gekauftes Gemüse esse, nein, das hat hier wenig Platz. [...] Weil es so schön ist?
Hat irgendwer das Gegenteil behauptet, oder warum stellst du so auf die Notwendigkeit ab? Wieso gehst du so ab? :?

-ah-
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von Wladimir30 »

Axel Henrich hat geschrieben:Hat irgendwer das Gegenteil behauptet, oder warum stellst du so auf die Notwendigkeit ab? Wieso gehst du so ab? :?
Wahrscheinlich habe ich wieder mal nicht recht. Nur wenn ich sehe, wie sich - im Gegensatz zu dem, was Norbert schreibt (vielleicht regional anders, ich weiß es nicht) - viele der Leute, die ich kenne, abrackern, und zwar eben doch, weil es eine Notwendigkeit ist, dann hört sich für mich die Aussage von Dietrich, dass das doch ganz nett ist, wie blanker Hohn an.

Klar, viele machen es, wie Norbert schreibt, aus Tradition oder sonstwie. Aber viele derer, die ich persönlich kenne, malochen wie die Blöden.

Sorry für meine Emotionen.
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von kamensky »

Wladimir30 hat geschrieben:
Axel Henrich hat geschrieben:Hat irgendwer das Gegenteil behauptet, oder warum stellst du so auf die Notwendigkeit ab? Wieso gehst du so ab? :?
Wahrscheinlich habe ich wieder mal nicht recht. Nur wenn ich sehe, wie sich - im Gegensatz zu dem, was Norbert schreibt (vielleicht regional anders, ich weiß es nicht) - viele der Leute, die ich kenne, abrackern, und zwar eben doch, weil es eine Notwendigkeit ist, dann hört sich für mich die Aussage von Dietrich, dass das doch ganz nett ist, wie blanker Hohn an.

Klar, viele machen es, wie Norbert schreibt, aus Tradition oder sonstwie.
Aber viele derer, die ich persönlich kenne, malochen wie die Blöden.
Wie Recht du doch hast mit deinem Statement, doch weshalb müssen diese dann " wie blöde malochen " um im Winter noch Etwas auf den Tisch zu bringen? Wo und wer ist die Ursache bzw. der Verursacher dieses Problems?
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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Dietrich
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von Dietrich »

Also "Malochen wie die Blöden" um dann (mit Norberts Preisen) 1500 Rubel (17 Euro) zu sparen. Wenn das der einzige Grund sein soll, da zweifel ich doch dann an der Sinnhaftigkeit. Dann lieber im Wald Pilze suchen oder Kapusta einmachen und an der Metro verkaufen. Da sind die 1500 Rubel schneller und mit weniger Maloche drin.
Rein nüchtern wirtschaftlich betrachtet.

Deshalb glaube ich auch, dass da mehr Faktoren reinspielen. Einmal wohl auch der Geschmack oder zumindest die Illusion das die selbst gezüchteten viel besser schmecken (was ja im Endeffekt eher an der Sorte liegt).
Andererseits aber wohl auch das Gefühl der Sicherheit und die Gewissheit, dass man selbst dafür sorgt, dass man auf den Markt und die Preise zumindest was die Grundnahrungsmittel betrifft nicht unbedingt angewiesen ist.
Weiterhin ein "haben wir immer so gemacht" und bei manchen auch die Aussicht auf den anschließenden Stolz, wenn man die Ernte einbringen kann.

Das mit dem "ganz nett" habe ich für mich und unser Obst und die Früchte im Garten beschrieben. Wenn ich die Stunden die ich mit den Pflanzen im Garten aufbringe hier im Büro bleiben würde (und Überstunden abbezahlen lassen könnte), dann könnte ich mir die Menge an Zucchini und Beeren mehrfach kaufen.

Irgendwen verhöhnen wollte ich damit nicht.

Und nachdem was hier anderswo über die großzügigen Rentenerhöhungen der letzten Jahre geschrieben wurde, wäre es mir überhauopt nicht in den Sinn gekommen, dass irgendjemand aus Not in Russland Kartoffeln anbauen muss, nur um satt zu werden.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
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Wladimir30
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von Wladimir30 »

ok ok, ich habe mich ja schon entschuldigt für die Emotionen.

Zunächst mal die Frage von kamensky,
Wo und wer ist die Ursache bzw. der Verursacher dieses Problems?
Wenn wir jetzt dieses Fass auch noch aufmachen, oh weh. Ich wollte "einfach" mal nur von der Ist-Situation ausgehen.

Wie gesagt, es gibt da sicher regionale Unterschiede. Und es gibt sicherlich einige/viele, die Kartoffeln und Gemüse aus den von Euch genannten Gründen anbauen.

Aber erstens kaufen nicht nur Rentner Kartoffeln, weshalb der Hinweis auf Rentenerhöhungen nicht so ganz trifft. Auch junge Familien wollen was essen. Wenn eine Familie mit einem Kind (bei mehreren wird es noch ärger!!), wo nur der Vater arbeitet oder die Frau einen absolut mies bezahlten Job hat (z.B. als Lehrerein oder Kindergärtnerin) und, sagen wir mal beide zusammen auf 25.000 (in Worten: fünfdundzwanzig tausend) Rubel im Monat kommen, dann wird jeder Rubel in der Tat mehrmals umgedreht. Solche Leute arbeiten bei uns einige im Betrieb. 25.000 sind nicht viel, wenn ca. 10.000 ocer mehr schon mal einfach für die Wonhnung weg gehen, dann Kredite (kenne keine junge Familie hier, die keinen hat), und wenn dann noch die Großeltern mit einer Minimalrente versorgt werden (die also auch noch mit versorgt oder zumindest unterstützt werden müssen), dann wird es in der Tat knapp.

Wir leben hier in der Provinz, nicht in Moskau, nicht in Piter, auch nicht in Novosibirsk. 250 km von Moskau, 40 km von der Gebietshauptstadt. Während russlandweit 2015 eine Inflation in Russland von ca. 15% herrschte, so waren es im Gebiet Wladimir 26%. Die Angaben stammen von Rosstat für das Gebiet Wladimir und beinhaltet auf Monatsbasis so ziemlich alle Waren, die verkauft werden.

Ich will hier keinen Robin Hood abgeben, aber die Leute, mit denen ich hier tagtäglich spreche und die sich wie ein Schneekönig freuen, wenn sie eine Zusatzprämie von 500 Rubel bekommen, die leben unter anderen Regeln als die Leute in den großen Städten oder in deutschen Zeitungen.

Ach ja, Dietrich. Ich weiß, Du bist vermutlich der Letzte, der irgendjemanden verhöhnen will. Das weiß ich und es tut mir leid, dass der Eindruck entstanden ist, dass ich dahingehend bezichtige.
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von kamensky »

Wladimir30 hat geschrieben:ok ok, ich habe mich ja schon entschuldigt für die Emotionen.

Zunächst mal die Frage von kamensky,
Wo und wer ist die Ursache bzw. der Verursacher dieses Problems?
Wenn wir jetzt dieses Fass auch noch aufmachen, oh weh. Ich wollte "einfach" mal nur von der Ist-Situation ausgehen.

Wie gesagt, es gibt da sicher regionale Unterschiede. Und es gibt sicherlich einige/viele, die Kartoffeln und Gemüse aus den von Euch genannten Gründen anbauen.
Aber erstens kaufen nicht nur Rentner Kartoffeln, weshalb der Hinweis auf Rentenerhöhungen nicht so ganz trifft. Auch junge Familien wollen was essen. Wenn eine Familie mit einem Kind (bei mehreren wird es noch ärger!!), wo nur der Vater arbeitet oder die Frau einen absolut mies bezahlten Job hat (z.B. als Lehrerein oder Kindergärtnerin) und, sagen wir mal beide zusammen auf 25.000 (in Worten: fünfdundzwanzig tausend) Rubel im Monat kommen, dann wird jeder Rubel in der Tat mehrmals umgedreht. Solche Leute arbeiten bei uns einige im Betrieb. 25.000 sind nicht viel, wenn ca. 10.000 ocer mehr schon mal einfach für die Wonhnung weg gehen, dann Kredite (kenne keine junge Familie hier, die keinen hat), und wenn dann noch die Großeltern mit einer Minimalrente versorgt werden (die also auch noch mit versorgt oder zumindest unterstützt werden müssen), dann wird es in der Tat knapp.

Wir leben hier in der Provinz, nicht in Moskau, nicht in Piter, auch nicht in Novosibirsk. 250 km von Moskau, 40 km von der Gebietshauptstadt. Während russlandweit 2015 eine Inflation in Russland von ca. 15% herrschte, so waren es im Gebiet Wladimir 26%. Die Angaben stammen von Rosstat für das Gebiet Wladimir und beinhaltet auf Monatsbasis so ziemlich alle Waren, die verkauft werden.
Schön umschriebene Tatsache, doch leider wurde(n) die "tatsächlichen" Ursachen und Verursacher gar nicht erwähnt, sondern höchstenfalls deren Aufenthaltsumgebung, ob nun im "roten Irrenpalast" als Arbeitsplatz, oder auch nur als "Kassomat".

http://www.e1.ru/news/spool/news_id-437018.html
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
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Re: Rubel trudelt wieder

Beitrag von Jenenser »

Unsere Freunde wohnen mitten in der Metropole Jeakterinburg. 60 Kilometer außerhalb haben sie im Dorf noch ein kleines Häuschen mit kleinem Garten. Natürlich waren wir bei unserem letzten Besuch auch dort, um einen ganzen Tag mit anzupacken. Das kennen wir von DE und das macht uns Freude. Uns so sehen das „unsere Russen“ auch. Weitere Gründe, warum sie sich das antun, hat Norbert heute gut beschrieben.

Das Trudeln des Rubels beunruhigt natürlich. Erste Abstriche gibt es wohl in diesem Jahr beim Reisen. Trost an sich selbst und an andere entnahm ich einer Mail, die mir der Opa, der mit dem Rechner umgehen kann!, persönlich schrieb: „мы никогда не жили хорошо долгое время. Даже климатически – лето короткое, многое сделать не успеешь, не до роскошной жизни…“
«А ещё мир прекрасен потому, что можно путешествовать»
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