Okonjima hat geschrieben:Ich rede von gezieltem Einkauf von Sportlern (Bsp. Türkei, Bahrain, Katar) um einen sportlichen Vorteil daraus zu erlangen!!
Und das Ganze relativ offensichtlich und ziemlich extrem.
Klar gibt es da grenzwertige Dinge.
Andererseits muss ich an der Stelle aber auch einwerfen, dass ich es soooo ungerecht gar nicht finde. Klar, einerseits ist da das Land, welches plötzlich im Medaillenspiegel auftaucht, obwohl es da eigentlich nichts zu suchen hat.
Andererseits sehe ich an der Stelle aber hauptsächlich den Sportler.
Fiktives Beispiel: Tischtennis.
Die Chinesen dürfen x Spieler zu den Weltmeisterschaften schicken, so dass auf dem x+1. Platz irgendein Nichtchinese rangiert. (Sei x = 3).
Jetzt kauft sich ein fiktiver z.B. Weißrussischer Autokrat den Chinesen, der schon ein paar Mal als 4. die Qualifikation nicht geschafft hat und macht per Unterschrift einen waschechten Weißrussen aus ihm.
Der trainiert ganz fleissig und bei den Weltmeisterschaften hat er einen guten Tag und wird sogar dritter.
Jaja, eine absolut unberechtigte Bronzemdaille im Tischtennis für Weissrussland.
Aber der Spieler? Wäre so gar nicht zu den Meisterschaften gekommen. Gewonnen hat er sein Bronze aber doch selbst, weil er eben der drittbeste der Welt war.
Wirklich so unmoralisch?
Und wieso soll ein guter kenianischer Läufer nicht in einem Land arbeiten, in dem er besser gefördert wird und wo er mehr Geld verdienen kann? Machen tausende Deutsche Spezialisten in der Schweiz doch z.B. auch.
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)