Warum wird PUTIN so geliebt?

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Evgenij
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Evgenij »

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum berechtigten Beitrag von louise
--> https://de.wikipedia.org/wiki/Immanente_Kritik (wird wohl nicht jedem geläufig sein).

Außerdem könnt ja mal auch selbst in diesem Film: „Leben in Putins Reich – Zwei Schweizer in fremder Heimat“
(ab 37:33 min. und 46:45 min. - 1. Seite im Thread) nachsehen, wie so ein Übergang von Standpunktkritik zur immanenten Kritik genau funktionieren kann/könnte, wenn nicht gleich gar von „Läuterung“ in dem Z.-hang gesprochen werden könnte.

Saboteur hat geschrieben:Genau so hat man es ja in dem Artikel versucht oder sehe ich das falsch ?
Jaa.., versucht wird es zwar schon (vom Autor), beide Sichtweisen darzustellen (zu relativieren), doch es gelingt ihm nicht, sich von westlichem Standpunkt völlig loszubinden. (Vllt. ist dies aber auch nicht notwendig, sofern er bei seiner Sichtweise die Interessen von ganz Deutschland "zu vertreten hat", welche sich dann nicht mit den Interessen Russlands decken können. Nur solche (beidseitigen) Interessen sollen schon 'real' und nicht etwa nur imaginärer Art sein!)
Zuletzt geändert von Evgenij am 07 Sep 2016, 22:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Evgenij
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Evgenij »

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Okonjima
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Okonjima »

Vorab - Ja, der Waldi hat die russischen "Befindlichkeiten" eigentlich schon super beschrieben. Kann man nicht mehr toppen.
Alterspräsident Kat.Philosophie halt ;)
Ich versuch trotzdem mal mit meinen begrenzten tölpelhaften Mitteln noch was beizutragen.
Ich denke erstmal nicht, das Putin im russischen Volk vordergründig geliebt wird. Er wird glaube ich dafür respektiert,
das er Russland zurück auf die Weltkarte gebracht hat - im übertragenen Sinne. Denn in den Jahren zuvor wurde RUS irgendwie
nicht mehr wahrgenommen. Und die Russen wollen wenigstens wahrgenommen bzw. respektiert werden - Punkt.
Liebe und Hass hat in der Politik sowieso nix zu suchen! Ich persönlich mag das Wort "Hass" überhaupt nicht, bei Gebrauch
legt es irgendwie immer Gewaltpotential frei! :shock:
Ich kann Dietrichs Standpunkt übrigens gut nachvollziehen, weil es auch mal meiner war(ist??).
Ganz wichtig ist der Punkt
Was er für Dich war und ist ist Deine ureigenste Meinung, die Dir keiner meinen kann und will. Aber es ist DEINE Meinung. Und wie Evgeny heute dargelegt hat. Russen mögen es nicht, wenn jemand aus Deutschland mit erhobenem Zeigefinger Russen sagt, was sie gut und richtig machen und vor allen was sie falsch machen.
Ich hol mal mit meinem Beispiel weit aus...
Ich habe einen guten Freund, der aus Simbabwe stammt, mit dem ich viel im Busch unterwegs war. Das Land wird ja bekanntlich von einem
Herrn Mugabe sagen wir mal "regiert". Die "Landreform" brachte um die Jahrtausendwende ja nochmal richtig Ärger da unten. Der Rest der
Welt verhängte Sanktionen und war entrüstet. Ich verstand es auch genauso wenig und wollte von meinem Freund Karl wissen, warum die Leute in
Simbabwe denn offensichtlich keine Hilfe von außen annehmen wollen bzw. Mugabes Vorgehen denn nicht stoppen!?
Antwort war einfach und in Safarisprache - ein Zebra kann einem Kudu nicht sagen, was er zu fressen hat! Er war und ist der Meinung,
das die Veränderungen in einem Land nur durch das eigene Volk selbst erfolgen kann. Außerdem wollen die Leute die so gut funktionierenden
europäischen bzw. westlichen Demokratien garnicht "kopieren". Sie wollen in Ihrer Kultur ihren eigenen Weg finden, auch wenn sie dabei
pausenlos auf die Schnauze fallen! Und das ist mMn in Russland genauso.
Wir sollten immer versuchen (egal ob RUS oder sonstwo) uns in die Sichtweise unseres Gegenüber zu versetzen. Immer strikt seinen
eigenen Standpunkt (ob richtig oder nicht) durchsetzen zu wollen, bringt uns nicht weiter. So geh ich die "Sache" Russland an!

btw - Ratschlag von Karl zum Ukrainekonflikt in "Safarideutsch" - wenn ein Löwe und eine Leopard miteinander
kämpfen, wird der zuschauende Elefant in der Nähe sich wohl kaum einmischen!
Genial einfach der Typ - kann aber nachts auf 200m bei Nebel ein Chamäleon in einem Baum erspähen, während er fährt :lol: :lol:

Gruß Oki!
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Wladimir30
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Wladimir30 »

Dietrich hat geschrieben:Wie eigentlich aus meinem Beitrag klar wurde, ging es mir um das Vertrauen und die Zuneigung (West)europas gegenüber Russland.
Ok. Gegenfrage. Braucht Russland die Zuneigung des Westens? Ist die Welt nicht etwas größer als Westeuropa und USA?
Wladimir30 hat geschrieben:Aber es ist DEINE Meinung.
Natürlich ist das meine Meinung, mit der ich ja in der Welt auch nicht ganz alleine bin,
Nein, bist Du nicht. Aber das ist kein Argument. Nur dadurch, ds es viele sagen, wird es nicht richtiger. Erstens: "Leute esst mehr Sch..., 10 Milliarden Fliegen können nicht irren." Sorry für die etwas vulgäre Ausdrucksweise, aber so lautet der Spruch nunmal. Zweitens ist der Teil der Welt, auf den Du Dich beziehst und der die gleiche Meinung vertritt wie Du, ziemlich deckungsgleich mit dem, was wir oben schon hatten: Westeuropa und USA. Dadurch verliert dieses Dein Argument reichlich an Wert.
aber ganz davon abgesehen. Aber es ist meine und was anderes habe ich nie behauptet.
Doch, oder zumindest kam es bei mir so rüber.
Nur muss die Meinung deshalb ja nicht pauschal falsch sein. Du hast auch deine Meinung und die wird auch von anderen Leuten geteilt. Ob sie deshalb richtiger ist?
Du wirst gemerkt haben, das ich gar keine eigene Meinung geäußert habe. Weil ich mir nicht sicher bin, erstens, ob sie überhaupt jemanden interessiert (etwas kokett, ich weiß), und, zweitens, geht es mir hier nicht um die Frage, ob nun Deine oder meine Meinung richtig ist.
Dein Argument ist, dass die Meinung der (Mehrheit der) Russen über Russland auf jeden Fall richtiger sein muss.

Nein! Aber es die Meinung eines Volkes über sein eigenes Schicksal. Wem gefällt es in Deutschland, wenn wieder mal jemand aus Polen ihnen sagt, welche politischen Entscheidungen nun getroffen werden müsen? Die Russen können ihr Land vergolden, sie können es wirtschaftlich und politisch an den Baum fahren, es wird und sollte immer ihre eigene Entscheidung sein. So wie es die Deutschen in ihrem Land auch können. Von daher gesehen ist die Meinung der Russen über ihr Land schon richtiger als die Meinung eines oder mehrerer Deutschen in Deutschand (und auch in Russland) über ihr Land.
Jede Kritik an der "eigenen" Politik damit zur Seite zu wischen, dass sich gefälligst niemand von außen da einzumischen hat ist zu billig.
Es kommt auf die Art an, wie diese Kritik dargebracht wird.
Nur weil ich ein Deutscher bin, habe ich nicht automatisch unrecht, was russische Politik für Russland betrifft.
Nein, natürlich nicht. Aber nochmals, es ist eine Frage der Intention, warum diese Kritik geäußert wird. Zu helfen oder zu belehren? .
Wladimir30 hat geschrieben:Wieder ein Deutscher, der weiß, was für Russen gut ist und was schlecht. Wäre Putin Präsident in Deutschland und würde dort dieselbe Politik machen wollen. Ja, hier hattest Du vielleicht Recht, dass es schlecht wäre für Deutschland.
Nee Wladimir, da gibt es durchaus universellere Maße für "richtig" und "falsch".
Hier nun der zentrale Punkt. Die von Dir so genannten "universellen Maße für richtig und falsch". Wenn es um Deine persönliche Meinung geht (wie Du oben selber schreibst), dann ist es ja ok. Aber "richtig" und "falsch" sind eben universelle Kategorien, die den Rechthabemechanismus implizieren. Und um den geht es. Der steht Dir nicht zu (mir auch nicht).

Da aber hast ja selber gesagt: Gut und richtig ist der Weg, wenn Russland in Richung Demokratie und Kapitalismus geht und Kurs auf Europa hält. Störend sind hier gerade diese universelle Gültigkeit suggerierenden Begriffe "gut" und "richtig".
Die Wirtschaft in Russland geht rapide den Bach runter - das ist auch in Russland für Russen ein ziemlicher Mist.
So, so. Mal ne andre Frage. Die Sanktionen des Westens. Wen betreffen die hier im Lande eigentlich? Klar, die Banken haben große Probleme mit der Refinanzierung. Klar, große Betriebe und Konzerne haben evtl. Probleme mit der Beschaffung von Materialien aus dem Westen. Russen sind sehr gut darin, nicht lange zu lamentieren, wie schlecht doch alles ist, sondern es wird sehr schnell, flexibel, behende könne man sagen, ein Ausweg gesucht. Auch nach vielen Jahren erst theoretischer, dann praktischer Erfahrung mit Russen staune ich auch heute noch immer wieder, wie tief diese Fähigkeit verwurzelt ist.

Meinst Du wirklich, dass diese Probleme, von denen Du sprichst, vom Volk genauso gesehen und bewertet werden wie von Dir mit Deiner Sicht aus dem Westen und vom Westen gefiltert?
Russland hat einen Krieg in der Ukraine in Gang gebracht und hält ihn weiter am köcheln - das kann und darf man auch "von außen" beurteilen.
Klar darf sich da jeder seine Meinung zu bilden. Es wird immer die persönliche Meinung eines einzelnen sein oder der Widerhall einer von anderen vorformulierten Meinung.
Oder findest du das positiv?
Krieg, in dem Leute sterben, kann niemand gut oder positiv finden, und das macht auch in Russland niemand.
Die Presse ist zu 99% gleichgeschaltet - findest du das "für Russen" gut?
In welchem Maße interessiert es in Russland eigentlich die Leute, was so passiert in der Welt? Die Russen interessieren sich viel eher dafür, was um sie herum passiert, im Freundeskreis, Bekannte, Verwandte. DAS ist wichtig. Das wird stundenlang diskutiert, besprochen, weil das als wichtig erachtet wird. Was sonstwo passiert? Interessant? Ja. Wichtig? Bedingt. Ein zu verteidigendes Gut, ohne dass ein Land nicht normal existieren kann? Nee.
Auch wenn es den Russen vielleicht nicht so wichtig ist, ist es deshalb noch lange nicht "gut" für Russland.
Es ist genau DANN nicht gut für Russland, wenn Russland versucht, die Ideale des Westens zu kopieren und diesen Idealen gemäß zu leben. Das wurde in den 90ern versucht. Und das hat zu echten Problmen für das Volk geführt.
Über die deutsche Politik liest man immer wieder "der Blick von außen ist durchaus hilfreich". Für Russland ist das aber ein No-Go?
Nochmals: Kritik ist immer gut und richtig. Auch wichtig! Nur wie sie vorgetragen wird, welche Ziele sie verfolgt, das ist entscheidend: belehren, pauschal den Führer des Landes als ein hassenswertes Objekt darstellen?
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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Okonjima
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Okonjima »

Achso habsch vergessen
Danke Evgenij für Sting - auch einer der weingstens versucht hat sich Gedanken zu machen
Ich finde es wichig das gute Pop bzw. Rockmusik auch eine Aussage hat. Das war früher mal so.
Wo sind eigentlich die Sting, U2, Midnight Oil etc. von heute?
Aber vielleicht bin ich auch nur zu alt... ;)

Ein Amerikaner der auch versucht hat Russland zu verstehen, ist der hier
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der Schluß ist wichtig
"We never knew what friends we had Until we came to Leningrad."

Gruß Oki!
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saransk
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von saransk »

Okonjima hat geschrieben:Ich finde es wichig das gute Pop bzw. Rockmusik auch eine Aussage hat. Das war früher mal so.Wo sind eigentlich die Sting, U2, Midnight Oil etc. von heute?Aber vielleicht bin ich auch nur zu alt...
louise hat geschrieben:Die Geschichte Russlands ist bekannt einzigartig (Zarismus, Kommunismus, (Chaos), Guided Democracy).
Die Geschichte jedes Landes ist einzigartig. Russland ist da nichts besonderes oder verdient deshalb eine besondere Behandlung.
louise hat geschrieben:Wenn man die Beliebtheit Vladimir Putins in Russland analysieren möchte,sollte die Kritik auf externe normative Maßstäbe (westliche Ideologie, Standpunkte)verzichten und stattdessen die Wirklichkeit mit immanenten Maßstäben kritisieren, welche sich aus der Geschichte des Landes ergeben. Nur so kann man sich dem Phänomen Wladimir Putin nähern.
Man sollte dies als Erklärung seiner Beliebtheit berücksichtigen, das ist richtig. Die Leute haben halt nicht vergessen, daß mit dem Amtsantritt des unbekannt Petersburgers das Chaos der Jelzin Zeit endete, und auch die Gehälter und Renten wieder regelmäßig gezahlt wurden.
Alles andere sollte aber in einem internationalen Kontext betrachtet werden. Russland ist nämlich nicht das einzig wahre und auch nicht das wichtigste Land der Welt, wie es einige/viele Russen heute glauben (Amerikaner und Türken leider genauso). Das ist nämlich dann schon kein Patriotismus mehr sondern große Faschistische Sch.... .
Klingt zwar etwas abgedroschen, schreibe ich trotzdem nochmal. Hätte die "freie" Welt sich nicht auf bestimmte Prinzipien (westliche Demokratiewerte und Menschenrechte) berufen, wäre Deutschland 1945 nicht befreit worden.
Hitler hatte nämlich, zumindest bis Kriegsbeginn,durchaus ähnliche Popularitätswerte in der deutschen Bevölkerung. Und der Rest der Welt hat auch damals (1939) nur zugesehen und etwas gedroht, und nicht klar Stellung bezogen oder beziehen können, weil kein einheitlicher Konsens gefunden wurde, so wie heute auch bei Kritik des Westens an Russland.
Nur weil zum Beispiel Pressefreiheit früher in Russland/der Sowjetunion nicht üblich war oder dem auch heute kein wirklicher Stellenwert zugemessen wird, sollte man diese doch nach den allgemein üblichen Grundsätzen beurteilen dürfen, und nicht nur nach immanenten Maßstäben. Der nächste Schritt wäre dann nämlich, die Ermordung von Regimegegnern in Nordkorea oder arabischen/afrikanischen Ländern gutzuheißen, weil es ja mit immanenten Maßstäben betrachtet werden muß.
Wladimir30 hat geschrieben:Lass Dich nicht verrückt machen. Du sagst ja richtig, dass Freiheit jeder für sich definiert. Du findest hier Freiheiten, die Du in Deutschland nicht hast. Einfach versuchen, das Leben hier NICHT mit deutschen Augen zu sehen und zu beurteilen.
Danke für diesen sehr ehrlichen und herzlichen Rat.
Nein, ich mache mich nicht wirklich verrückt. Hänge halt nur zwischen den Stühlen und in der persönlichen Zwickmühle, beruflich in Deutschland "gefangen" zu sein und bis vor einiger Zeit auch hier politisch aktiv gewesen zu sein, was halt auch prägt, und auf der anderen Seite eine russische Frau mit sehr viel und sehr herzlicher Verwandtschaft in Russland zu haben (welche politisch alle entweder linientreue Kommunisten oder bedingungslose Putin/Ednaja Rossija Anhänger sind).
Hinzu kommen noch unsere Kinder welche bereits die russische Staatsbürgerschaft besitzen und die familiäre Planung, in einigen Jahren den Lebensmittelpunkt dann komplett nach Russland zu verlegen. Mittlerweile klappt das "umschalten" auf die andere Lebens- und Denkweise aber bei jeder erneuten Einreise schon besser.
Okonjima hat geschrieben:Ich finde es wichig das gute Pop bzw. Rockmusik auch eine Aussage hat. Das war früher mal so.Wo sind eigentlich die Sting, U2, Midnight Oil etc. von heute?Aber vielleicht bin ich auch nur zu alt...
Dann bin ich auch zu alt. Und das ist auch gut so :D .
Wenn Du Dir die heutige Jugend in Deutschland oder Europa(nicht alle, und es soll auch keine dieser üblichen Jammereien sein) mal anschaust, siehst Du doch, warum auch die Musik zu nichts mehr taugt. Selbstverliebt, verwöhnt, politisch desinteressiert, ohne sinngebende Hobbys (basteln/Modellbau, musizieren/singen) und mit einer immens hohen Erwartungshaltung und überwiegenden "Gutmenschen"-denken.
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Evgenij
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Evgenij »

Okonjima hat geschrieben:Ein Amerikaner der auch versucht hat Russland zu verstehen, ist der hier
[...]
der Schluß ist wichtig
"We never knew what friends we had Until we came to Leningrad."

Gruß Oki!
Es gibt ja einen ganzen Film über diesen Billy Joel..,
..ist mittlerweile bereits 2x im russ. Fernsehen v. Konstantin Ernst's (Perwy kanal) irgendwann mal nachts gezeigt worden!

Hier ist ganzer Film seiner Geschichte/Story:
-- http://my.mail.ru/mail/viktorkondrashov ... ted_deep=1 --

und Konzert selber:
-- http://my.mail.ru/mail/igor.kozyakov/vi ... ideoplayer --
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Saboteur »

Wenn Du Dir die heutige Jugend in Deutschland oder Europa(nicht alle, und es soll auch keine dieser üblichen Jammereien sein) mal anschaust, siehst Du doch, warum auch die Musik zu nichts mehr taugt. Selbstverliebt, verwöhnt, politisch desinteressiert, ohne sinngebende Hobbys (basteln/Modellbau, musizieren/singen) und mit einer immens hohen Erwartungshaltung und überwiegenden "Gutmensch "-denken.
Wie kommst du denn darauf???
помню айнц цвай полицай. все там с ума сходили. Под самогон...
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Dietrich
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Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von Dietrich »

saransk hat geschrieben:Wenn Du Dir die heutige Jugend in Deutschland oder Europa(nicht alle, und es soll auch keine dieser üblichen Jammereien sein) mal anschaust, siehst Du doch, warum auch die Musik zu nichts mehr taugt. Selbstverliebt, verwöhnt, politisch desinteressiert, ohne sinngebende Hobbys (basteln/Modellbau, musizieren/singen) und mit einer immens hohen Erwartungshaltung und überwiegenden "Gutmenschen"-denken.
Hattest du Russland jetzt absichtlich rausgenommen? Ist das dort deiner Meinung nach anders?

Also als ich Jugendlicher war... war ich auch recht politisch uninteressiert. Habe Musik gehört und Computer gespielt.
Ist das heute sooo viel anders?

Vielleicht wurde Modellbau durch Minecraft abgelöst, aber ob DAS einen Unterschied macht?
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
m1009

Re: Warum wird PUTIN so geliebt?

Beitrag von m1009 »

Ist das heute sooo viel anders?
Nein.
Antworten

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