Ich bin jetzt im Omskaja Oblast erfolgreich bei der örtlichen Post registriert worden. Alles kein Problem, nachdem ich zunächst in der Stadt war und die dortige Angestellte in der Post mich nicht registrieren wollte, weil meine Migrationskarte falsch ausgefüllt war (dazu gleich mehr). Auf dem Migrationsamt wollte mir die Sachbearbeiterin auch keine neue Migrationskarte aushändigen nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich sie falsch ausgefüllt habe und eine neue brauche.
Was habe ich falsch gemacht? Ich dachte die Migrationskarte sei nur für Belarus und so trug ich dort nur die Dauer meines Touristenvisums ein (15.08. - 01.09.). Am 01.09. fuhr ich dann nach Russland. Zwar wurden wir an der Grenze kontrolliert (RU) aber Stempel gab es nicht. Ich werde jedoch noch bis zum 23./24.11. in RU bleiben und mit dem Bus von Sainkt Petersburg über das Baltikum ausreisen.
Ab übernächster Woche werde ich für längere Zeit im Moskovskaja Oblast sein. Dort werde ich mit meiner Gastgeberin zum zuständigen OVIR gehen und mich für diesen Oblast erneut registrieren lassen. Dabei möchte ich dann wegen einer neuen Migrationskarte nachfragen. Mein Gefühl sagt mir, dass es schwierig wird dem zuständigen SB zu vermitteln, dass ich die MK falsch eingetragen habe und eine neue benötige. Darum überlege ich ob, ich denen mitteile, dass ich meine MIgrationskarte seit gestern verloren habe und drigend eine neue benötige.
Hat jemand von euch schon einmal diesbezüglich Erfahrungen gehabt?
Sollte ich bei der Wahrheit bleiben oder wie reagiert man im OVIR, wenn man eine Migrationskarte verloren hat und eine neue haben möchte? Muss ich dann eine Strafe bzw. Bearbeitungsgebühr bezahlen? (Wie hoch ist sie?)


