Jenenser hat geschrieben:Meine Heimatstadt ist ja auch vertreten im „Partnerschaftsdreieck Erlangen - Jena – Wladimir“. Mir scheint, die Politik, die ja einst den Auftakt zu dieser Beziehung gab, verliert langsam ihr Interesse an der Beziehung. An unseren Ortseingängen wird mit Schildern zum Beispiel auf Partnerstädte in aller Welt aufmerksam gemacht. Wladimir ist nicht (mehr?!) aufgelistet. Täusche ich mich mit meiner Einschätzung?
Jein. In den 80ern und 90ern war auf beiden Seiten ein geradezu gigantischer Wille, diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen und zu erhalten. Dann kam in Erlangen ein allglatter Karriere-OB, ein promovierter Betriebswirt, an die Macht. Klar, da war diese Partnerschaft, die ja viel Geld kostete, irgendwie nicht mehr so angesagt. Die neue Führungsriege in Erlangen scheint sich wieder mehr engagieren zu wollen. In Wladimir (in der Stadt) ist das noch nicht so klar geworden. In der Gebietsverwaltung jedoch ist da außer schönen Reden leider nur noch sehr wenig Interesse real zu spüren.
Anders ist es bei den Leuten, die diese Partnerschaft leben. Hier sind Bindungen auf offizieller, halboffizieller und persönlich-privater Ebene entstanden, die nun in die zweite Generation gehen.
Um zum Thema "Mülltrennung" zurück zu kommen. Hier fehlen mir inzwischen die Hintergrundinfos, um kompetent auf Deine Fragen antworten zu können. Ich hoffe, es in den nächsten Tagen und Wochen herauszubekommen.