Guter Einwand ! Momentan noch von Ihrem Erspartem und diversen Arbeiten im Schönheits-Salon ihrer Schwester; dort hilft sie ab und an aus.Wovon lebt denn die Dame, so ohne Job? Sollte sie so reich sein, dass das einfach mal so geht, dann wäre auch wiederum ein Visum auf Eigenfinanzierung kein Problem.
Bezahlung ist natürlich schwarz. Das ist ja gerade das Thema. Ihre Schwester ist selbständig, könnte Ihr von dem her ein Beschäftigungszeugnis austellen, ABER (jetzt kommts) versteuert die gute Ihr Einkommen nicht. Und da käme es ja schon blöd , wenn man wegen dem Schwesterlein, seine ganze Existenz aufs Spiel setzt.
Auch bei anderen Bekannten hat sich mittlerweile herausgestellt, dass auch diese nicht alle Ihre Steuern zahlen. Muss wohl so ne Art "Volkssport sein" , oder täusche ich mich da ? Ich kann es mit meiner noch bescheidenen Russlanderfahrung nicht beurteilen. Doch kommt es mir so vor, dass bei Vielen in Sachen Bezahlung und Steuer nicht alles so "hasenrein" ist, wie es sein sollte. Die Polizei ist betsimmt auch bestechlich...jede Wette ! Naja, sei's drum.
Es muss auch legal gehen, darum sucht sie sich jetzt nen Job.
Ist vielleicht auch gut so, dass die Sache gerade so läuft, denn uns wird bewusst, dass das Leben eben kein Ponyhof ist und jeder seinen Beitrag in einer Beziehung bringen muss.
Selbst in D ist es nicht einfach. Da wächst das Geld nicht auf den Bäumen. Und ich bin auch nicht der weisse Ritter der "Dornröschen" ins Märchenland bringt.
Ich alleine kann (und will) das alles nicht stemmen, da muss Sie schon mitziehen. Und so ist Ihre erste Aufgabe, "Job suchen um Rückkehrwilligkeit untermauern zu können" , wenn sie dann noch nebenher am WoE einen Kurs im Goethe-Institut macht,so ist das doch mal ein richtig guter Masterplan, der sich sicherlich auch auszahlen wird.
Evtl. könne wir ja im Februar einen Termin beim Konsulat zur Beratung einholen, denn hier bekam ich nur die normalen unbrauchbaren Standardfloskeln als Antwort auf meine Fragen, aber eben keine Empfehlung wie "Ja, wage einen zweiten Versuch, aber dieses Mal nur 2-3Wochen" oder "Lasse es bleiben. Solange Sie keinen Job und Gehalt hat, bringt das selbst mit VE und EInladungsschreben nichts".
Ich könnte jetzt noch um 7 Ecken einen Bekannten fragen, der in Berlin im Bundestag sitzt, aber -sorry- das ist mir echt zu blöd. So einen Kniefall habe ich echt nicht nötig.
Es bleibt also spannend. Ich hoffe , dass ich im Februar mehr weiss. Wir werden vorerst keinen Antrag auf ein Besuchervisum in D stellen, da Sie ja dann erstmal arbeiten muss.
Im Good Case , können wir es ja dann ab April oder Mai für 2-3 Wochen versuchen. Bis dahin hat Sie die Immobilie und einen Job, da hat sich dann mal grundelegend was geändert.

