Moin, Silvio!
bella_b33 hat geschrieben:
Womit wir wieder bei BWK sind:
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:Was ist BWK - Meinst du damit dieses EPA-Essen der Bundeswehr?
Nein, viel einfacher: es ist Brot, Wurst, Käse....das typisch deutsche Abendessen.
Laut gelacht. Ich dachte erst an
Bundes
wehr
kost. Das typisch deutsche Ahmdbrot habe ich mir schon lange abgewöhnt. Belegte Brote gibt es nur noch, wenn man auf nichts anderes zurückgreifen kann, z. B. auf bestimmten Reisen.
bella_b33 hat geschrieben:
Magdeburg-Moskva hat geschrieben:einen auf dicke Hose machen und den Praktikanten von oben herab behandeln
Man sieht sich immer zwei mal im Leben und irgendwann ist der Praktikant eben nicht mehr Praktikant

.
Ich muss ehrlich gestehen, daß ich(außer der vielen Fragen, die ich jedes Mal wegen meinem Zweitpass beantworten muss) wirklich IMMER eine super Behandlung in der Botschaft Moskau(andere kenn ich leider nicht) bekomme. Man kommuniziert vorher mit den Mitarbeitern, sendet Dokumente, tauscht sich aus, schildert sein Anliegen(z.B. Visum fürs Frauchen) und die Probleme(Anreise nach Moskau 700km), da wird dort alles gemacht um einen zu helfen(Anruf am selben Tag nachmittags: sie können den Pass jetzt abholen, wenn sie möchten). Von meiner Seite her großes Lob, mehr kann ich nicht sagen.
Zurück zur Ausgangsaussage: Wie man in den Wald hinein schreit, so schallt es heraus. Ich hab auch meist junge Mitarbeiter(evtl. Praktikanten) nur mache ich meine Laune und den Ton nicht am Alter meines Gegenüber fest sondern daran, wie sich mir gegenüber verhalten wird
Tja, vorher miteinander reden. Das soll schon mal geholfen haben.
Ansonsten kann ich Dir nur beipflichten. Und dann gibt es noch den Spruch: "Egal, ob du den Vorstand kennst, maßgeblich ist, wie du mit der Reinigungskraft sprichst."
Ach ja, meine deutschen Touris, die einen auf dicke Hose machten und keine Auslandsreisekrankenversicherung hatten. Ich war nun kein Konsularbeamter, der zur Hilfestellung
im Rahmen der Möglichkeiten der Konsularhilfe 
verpflichtet wäre, sondern Verwaltungspraktikant in einem spanischen Krankenhaus, das sich an den Ausländern ein wenig ein silbernes Näschen verdienen wollte. Stationär gab es dafür jeden Morgen die Auswahl zwischen Bild und Welt von vor drei Tagen.
Ok, man war nicht mehr deutscher Zivildienstleistender, sondern Dienstleister. Da steht nun dieses deutsche Ehepaar in der Reihe, ich spreche Sie an: "Guten Morgen, kann ich Ihnen helfen". - Sie: "Werner, er fragt, ob er uns helfen kann." .... Sie würden dann nur mit meiner Chefin reden. Das bis dahin möglicherweise echte Lächeln verwandelte sich in ein eisernes dienstliches Lächeln. Die Leutchen nahmen dann beim ADAC einen Kredit auf, um die Operationskosten abzudecken. Hoffentlich haben die verstanden, was sie da unterschrieben. Ma gucken, ob der ADAC die Forderung mittlerweile abgeschrieben hat :-D Denn bei der Endabrechnung hat bestimmt irgendwer Schnappatmung bekommen, was bei unversicherten Operationen nunmal so gang und gäbe ist.
Diesen Touris will ich übrigens kein zweites Mal über den Weg laufen. Selbst wenn, Groll muss man nicht auf ewig hegen. Doch die Erinnerung bleibt.
Tja, vorher mal bitte eine private AKV abschließen, z. B. im Rahmen der ADAC-Plus-Mitgliedschaft. Klinik schildert kurz den Fall mit Kostenvoranschlag und bittet um Kostenübernahmeerklärung. Die kommt recht fix und alles ist in Butter.
Vielleicht sind mir ein paar Leute oder deren Erben dankbar, wenn ich Ihnen klar machte: "Tut mir leid, wir sind ein privates Krankenhaus und können leider nicht mit der GKV abrechnen, nur mit privaten Versicherungen. Eine kostenlose Behandlung erhalten Sie in Spanien ausschließlich im staatlichen Gesundheitswesen. (Und so schlecht wie ihr Ruf waren die damals nicht.) Denn das mit dem silbernen Näschen spielte auch so seine Rolle. Janz dolle.
Tja, ist ein janz dolle langer Schlag aus meiner Jugend geworden.