Die britische Tageszeitung vermutet, dass Medwedew private Investoren zur Finanzierung seines Wahlkampfes nicht heranziehen kann. Andere Initiativen des Ministerpräsidenten - und zwar die Gründung eines Sonderfonds für eigenen Bedarf aus den Mitteln, die auf Kosten der harten Variante der Rentenreform an den Haushalt gezahlt werden sollten, - können auch nicht realisiert werden.

Außerdem betonte der Autor, dass Medwedew oft am Arbeitsplatz krankheitshalber fehlt. Zum letzten Mal geschah das Mitte August, als der Ministerpräsident für zwei Wochen verschwand. Nach der offiziellen Version der russischen Regierung habe er sich eine Sportverletzung zugezogen, aber inoffizielle Quellen behaupten, er habe eine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung, die sich durch seinen Genuß von Gentränken mit hohem Alkoholgehalt verschärft.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Verschlimmerung der Gesundheit vom Chef der russischen Regierung auf die Nervenüberanstrengung wegen vieler Probleme, auf die er stoßen muss, zurückzuführen ist.


