Wahlen in Weissrussland
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Sportsfreund
Wahlen in Weissrussland
Lukaschenko- ein kleines Arschloch oder ein grosser Diktator?
http://www.aktuell.ru/russland/politik/ ... _3071.html
da stellt sich eigentlich die Frage- was sollte die Weltgemeinschaft tun?
Nicht in dem Sinne- Minsk bombardieren oder Weissrussnad angreifen?
Auf keinem Fall...
Aber- wie kann man so einen Psychopathen an der Macht
von den "Normalen" kontrollieren- oder sagen wir so- steuen?
Soll man ES öfters ins Westliche Ausland zu ofiziellen Besuchen einladen?
(damin ES sich nicht allein Zuhause füllt)
Oder öfters ES mit irgedwelchen Internationalen Aufgaben beschäftigen?
(z.B. UN gibt das Geld und kontrolliert, wie Weissrussland Afrika oder Kuba oder sonst was aufbaut...)
Vielleicht würde ES sich dann nicht so allein und nutzlos füllen?
Oder hier würde so wie so kein Arzt mehr helfen können?
:(
http://www.aktuell.ru/russland/politik/ ... _3071.html
da stellt sich eigentlich die Frage- was sollte die Weltgemeinschaft tun?
Nicht in dem Sinne- Minsk bombardieren oder Weissrussnad angreifen?
Auf keinem Fall...
Aber- wie kann man so einen Psychopathen an der Macht
von den "Normalen" kontrollieren- oder sagen wir so- steuen?
Soll man ES öfters ins Westliche Ausland zu ofiziellen Besuchen einladen?
(damin ES sich nicht allein Zuhause füllt)
Oder öfters ES mit irgedwelchen Internationalen Aufgaben beschäftigen?
(z.B. UN gibt das Geld und kontrolliert, wie Weissrussland Afrika oder Kuba oder sonst was aufbaut...)
Vielleicht würde ES sich dann nicht so allein und nutzlos füllen?
Oder hier würde so wie so kein Arzt mehr helfen können?
:(
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Edik
Re: Wahlen in Weissrussland
Mal abgesehen von seinen Taten und Methoden finde ich es nicht richtig, wenn sich Staaten in Angelegenheiten anderer Staaten einmischen. Das führt zu nichts.Sportsfreund hat geschrieben:Lukaschenko- ein kleines Arschloch oder ein grosser Diktator?
http://www.aktuell.ru/russland/politik/ ... _3071.html
da stellt sich eigentlich die Frage- was sollte die Weltgemeinschaft tun?
Nicht in dem Sinne- Minsk bombardieren oder Weissrussnad angreifen?
Auf keinem Fall...
Aber- wie kann man so einen Psychopathen an der Macht
von den "Normalen" kontrollieren- oder sagen wir so- steuen?
Soll man ES öfters ins Westliche Ausland zu ofiziellen Besuchen einladen?
(damin ES sich nicht allein Zuhause füllt)
Oder öfters ES mit irgedwelchen Internationalen Aufgaben beschäftigen?
(z.B. UN gibt das Geld und kontrolliert, wie Weissrussland Afrika oder Kuba oder sonst was aufbaut...)
Vielleicht würde ES sich dann nicht so allein und nutzlos füllen?
Oder hier würde so wie so kein Arzt mehr helfen können?
:(
Das beste Beispiel ist (wie jeder weiß) der Irak.
Aber es gibt auch weit aus ältere Beispiele: der russische Bürgerkrieg 1918-1922 als sich manche westliche Länder aktiv daran beteiligten und somit für ein Misstrauen der sowjetischen Völker gegenüber dem Rest der Welt sorgten.
Jeder muss mit seinem Übel selber fertig werden, nur so entsteht ein starker Staat, mit Bürgern, die für sich eintreten können.
Was in Weißrussland im Detail abläuft, weiß ich nicht, aber solange es nicht auf andere Länder übergreift, sollen sie machen, was sie wollen bzw. was sie können.
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Michael
Re: Wahlen in Weissrussland
Edik hat geschrieben:
Jeder muss mit seinem Übel selber fertig werden, nur so entsteht ein starker Staat, mit Bürgern, die für sich eintreten können.
Hallo edik,
so entstehen keine starken Staaten, so entstehen RIESEN ARSCHLÖCHER und RIESEN DESPOTEN !
Man kann sich nicht überall heraushalten. Dann bleiben nur die Despoten, und die skrupellosen über....
Was wäre denn in Ex-Jugoslawien passiert wenn keiner eingegriffen hätte ?
Die hätten da das größte Massengrab der Welt.
Da kann man nicht einfach zusehen. Da muss gehandelt werden. In welcher Art und Weise auch immer. Darüber kann man gerne diskutieren. Aber jeden alleine lassen, ist der falsche Weg.
Gruß
Michael
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Anonymous
Re: Wahlen in Weissrussland
Kein gutes Beispiel, finde ich. Nicht alle haben eingegriffen sondern nur USA. Massengräber gibt es auf beiden Seiten des Konfliktes sowieso, abgesehen von den Methoden, mit denen die Amerikaner diesen Konflikt gelöst haben. Und der Verbrecher ist sowieso nicht verurteilt worden.Michael hat geschrieben: Was wäre denn in Ex-Jugoslawien passiert wenn keiner eingegriffen hätte ?
Die hätten da das größte Massengrab der Welt.
Gruß
Michael
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Ragnar Schluchtmann
schwer zu beurteilen und trotzdem sollte man es tun
Edik hat, glaube ich, recht, wenn er meint, dass Einmischung von aussen nichts bringt, wenn nicht der Anstoss von einer Mehrheit von innen kommt.
Balkan ist doch nicht geloest. Der Konflikt ist nach wie vor da.
USA im Irak dasselbe. Russland in Tschetschenien dto. Missionare in Kongo ebenfalls.
Erst, wenn das Volk es in seiner Mehrheit will, werden Veraenderungen wirklich
Balkan ist doch nicht geloest. Der Konflikt ist nach wie vor da.
USA im Irak dasselbe. Russland in Tschetschenien dto. Missionare in Kongo ebenfalls.
Erst, wenn das Volk es in seiner Mehrheit will, werden Veraenderungen wirklich
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Bephep
-
Michael
Ich mag die Amis überhaupt nicht, aber in Ex Jugoslawien waren die nicht alleine. Deutsche, Engländer etc, die gesamte Nato und EU haben dort eingegriffen. Das Problem ist niht gelöst, das ist richtig. Aber das Massenschlachten ist zumindest vorerst gestoppt worden. Das werte ich zumindest schon mal als erfolgt.
Der Irak ist für mich kein Beispiel, das man mit ex Jugoslawien vergleichen kann. Hier hat ein Texasboy, ein Cowboy der übelsten Art und Weise versucht Weltpolizei zu spielen. Mit allen Tricks und Täuschungen, die man sich nur vorstellen kann. Hier war keine Gemeinschaft wie die Nato oder die EU oder die UN bei den Entscheidungen vertreten. Das war in ex Jugoslawien anders, deshalb bewerte ich das auch anders.
Nun zum Volk, das aufstehen soll, oder Veränderungen bewirken soll. Wie soll das in Weissrussland funktionieren ? Der Staat ist dermaßen totalitär, dass sämtliche Oppositionelle im Knast verschwinden.
Neutralen Beobachter der OSCE werden vor der Wahl eingeschüchtert, oder es wird zumindest versucht. Äußerst kritischen Wahlbeobachtern wird die Einreise verweigert. Wie glaubt ihr, soll da eine kritische Opposition im eigenen Land entstehen.
In größerer Anzahl ist das wohl kaum möglich, denn so viel Leidensfähige und u.U. Lebensmüde gibt es nicht.
Un es wird wohl keiner ernsthaft behaupten wollen, bei Wahlergebnissen von 98 % hat das Volk den Despoten gewählt oder ? Die habenihn vielleicht beim ersten Mal gewählt, in der Umbruchphase, aber mit diesem Fehler müssen die Weißrussen jetzt leben.
Ohne Unterstützung von "aussen" wird sich dort so schnell nichts ändern.
Oder meint ihr, dass Lukaschenko ein progniostiziertes Wahlergebnis von 20 % für die Opposition zulässt ? Damit das passiert, muss entweder ein permanenter Druck von außen ausgeübt werden, oder die biologische Uhr von Herrn Lukaschenko läuft von alleine ab.
Souveränität ist ein tolles gut, aber die Staatengemeinschaft muß und soll meiner Meinung nach korrigierend eingreifen dürfen.
Michael
Der Irak ist für mich kein Beispiel, das man mit ex Jugoslawien vergleichen kann. Hier hat ein Texasboy, ein Cowboy der übelsten Art und Weise versucht Weltpolizei zu spielen. Mit allen Tricks und Täuschungen, die man sich nur vorstellen kann. Hier war keine Gemeinschaft wie die Nato oder die EU oder die UN bei den Entscheidungen vertreten. Das war in ex Jugoslawien anders, deshalb bewerte ich das auch anders.
Nun zum Volk, das aufstehen soll, oder Veränderungen bewirken soll. Wie soll das in Weissrussland funktionieren ? Der Staat ist dermaßen totalitär, dass sämtliche Oppositionelle im Knast verschwinden.
Neutralen Beobachter der OSCE werden vor der Wahl eingeschüchtert, oder es wird zumindest versucht. Äußerst kritischen Wahlbeobachtern wird die Einreise verweigert. Wie glaubt ihr, soll da eine kritische Opposition im eigenen Land entstehen.
In größerer Anzahl ist das wohl kaum möglich, denn so viel Leidensfähige und u.U. Lebensmüde gibt es nicht.
Un es wird wohl keiner ernsthaft behaupten wollen, bei Wahlergebnissen von 98 % hat das Volk den Despoten gewählt oder ? Die habenihn vielleicht beim ersten Mal gewählt, in der Umbruchphase, aber mit diesem Fehler müssen die Weißrussen jetzt leben.
Ohne Unterstützung von "aussen" wird sich dort so schnell nichts ändern.
Oder meint ihr, dass Lukaschenko ein progniostiziertes Wahlergebnis von 20 % für die Opposition zulässt ? Damit das passiert, muss entweder ein permanenter Druck von außen ausgeübt werden, oder die biologische Uhr von Herrn Lukaschenko läuft von alleine ab.
Souveränität ist ein tolles gut, aber die Staatengemeinschaft muß und soll meiner Meinung nach korrigierend eingreifen dürfen.
Michael
- CSB_Wolf
- Zar/iza

- Beiträge: 2626
- Registriert: 26 Mär 2005, 00:06
- Wohnort: Sued Deutschland - nicht Bayern und nicht mehr in Moskau bei meiner Frau. Das hat sich erledigt.
- Kontaktdaten:
Hallo Michael,
Gruss
Wolf
Ganau dass darf sie nicht. Weissrussland ist ein eigener Staat und kein anderes Land, besonders nicht die Yankees haben das Recht sich in innerstaatliche Belange einzumischen. Die Staatengemeinschaft hat sich bei der zweifelhaften Wahl von Bush jr. ja auch nicht eingemischt, ich glaube nicht da dort OSCE Beobachter dabei gewesen sind.Souveränität ist ein tolles gut, aber die Staatengemeinschaft muß und soll meiner Meinung nach korrigierend eingreifen dürfen.
Gruss
Wolf
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Michael
Hallo Wolf,
ich will hier gar nicht weiter abschweifen, was in den USA passsiert. Wenn ich meine Meinung dazu äußere, werde ich wohl noch als radikal abgestempelt.
Für mich steht fest, dass ich in dieses Land so schnell keinen Fuß setzen werde. So eine Menschenverachtende Behandlung wie dort habe ich noch nicht erlebt.
Aber mal zum Eingreifen der Staatengemeeinschaft. Vielleicht sollte ich etwas präziser schreiben, was ich damit meine.
Die Staatengemeinschaft sollte nicht das Recht haben, einzugreifen um irgendeine Staatsform durchzusetzen. Das sollte jedem souveränen Staat und damit seinen Bürgern selbst überlassen sein, was die wollen. Will das Volk eine Demokratie, gut sollen Sie die haben. Wollen die den Kommunismus, gut sollen Sie den haben.
ABER: Es muss der freie Wille der Mehrheit sein. Und das soll durch die Staatengemeinschaft sichergestellt werden. Hier muß eingegriffen werden.
Und wenn der geringste Zweifel besteht, dass die Wahlen nicht frei sind, muß man sich andere Verfahrensweisen einfallen lassen.
Warum dürfen die OSCE-Beobachter nicht "Jedes Wahlplakat bewachen"?
Warum soll die Administration von Weißrussland die Stimmen auszählen ?
Warum darf die OSCE nicht alle Wahlurnen einsammeln und die Stimmauszählung selbst vornehmen ? Dann kennen wir die wahren Mehrheitsverhältnisse......
Nach dieser Art und Weise meine ich lenkend eingreifen.
Und nun zurück zu den USA. Wenn die OSCE oder UN glaubt, hier bei den Wahlen irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu, dann muss sich auch die USA dieser Prozedur stellen. Was spricht dagegen ?
Gruß
Michael
ich will hier gar nicht weiter abschweifen, was in den USA passsiert. Wenn ich meine Meinung dazu äußere, werde ich wohl noch als radikal abgestempelt.
Für mich steht fest, dass ich in dieses Land so schnell keinen Fuß setzen werde. So eine Menschenverachtende Behandlung wie dort habe ich noch nicht erlebt.
Aber mal zum Eingreifen der Staatengemeeinschaft. Vielleicht sollte ich etwas präziser schreiben, was ich damit meine.
Die Staatengemeinschaft sollte nicht das Recht haben, einzugreifen um irgendeine Staatsform durchzusetzen. Das sollte jedem souveränen Staat und damit seinen Bürgern selbst überlassen sein, was die wollen. Will das Volk eine Demokratie, gut sollen Sie die haben. Wollen die den Kommunismus, gut sollen Sie den haben.
ABER: Es muss der freie Wille der Mehrheit sein. Und das soll durch die Staatengemeinschaft sichergestellt werden. Hier muß eingegriffen werden.
Und wenn der geringste Zweifel besteht, dass die Wahlen nicht frei sind, muß man sich andere Verfahrensweisen einfallen lassen.
Warum dürfen die OSCE-Beobachter nicht "Jedes Wahlplakat bewachen"?
Warum soll die Administration von Weißrussland die Stimmen auszählen ?
Warum darf die OSCE nicht alle Wahlurnen einsammeln und die Stimmauszählung selbst vornehmen ? Dann kennen wir die wahren Mehrheitsverhältnisse......
Nach dieser Art und Weise meine ich lenkend eingreifen.
Und nun zurück zu den USA. Wenn die OSCE oder UN glaubt, hier bei den Wahlen irgendetwas nicht mit rechten Dingen zu, dann muss sich auch die USA dieser Prozedur stellen. Was spricht dagegen ?
Gruß
Michael
- CSB_Wolf
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- Registriert: 26 Mär 2005, 00:06
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Hallo Michael,
im grundegenommen hast Du schon Recht. Natürlich geht warscheinlich nicht alles mit rechten dingen zu, aber die Staatengemeinschaft soll und darf sich nicht einmischen. Das gleiche haben wir ja in der Ukraine gesehen, nachdem die Yankees die Opostion massiv mit Dollars unterstützt hatten. Die Leute haben immer noch die gleichen Probleme wie vor der Wahl, mit dem kleinen Unterschied dass die Ukraine z.B. nun auch noch so langsam auf den US-Amerikanischen Militärschrott umgestellt wird
Es geht den Yankees nur ums Geld oder ums Oel und um nichts anderes. Bei den Amis kommt zuerst das Militär, bzw. die Luftwaffe die alles was steht und läuft zusammen bommt, dann Mc Donald's und Coca Cola 8)
Gruss
Wolf
im grundegenommen hast Du schon Recht. Natürlich geht warscheinlich nicht alles mit rechten dingen zu, aber die Staatengemeinschaft soll und darf sich nicht einmischen. Das gleiche haben wir ja in der Ukraine gesehen, nachdem die Yankees die Opostion massiv mit Dollars unterstützt hatten. Die Leute haben immer noch die gleichen Probleme wie vor der Wahl, mit dem kleinen Unterschied dass die Ukraine z.B. nun auch noch so langsam auf den US-Amerikanischen Militärschrott umgestellt wird
Gruss
Wolf