Belarus

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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 »

kamensky hat geschrieben: 18 Aug 2020, 11:15
Verbales intervenieren EU unterscheidet sich doch vom sich in ein souveraenes Land zu begeben, wie es RU in der Ukraine "Donbass" gemacht hat und auch x-fach bestaetigt ist.
verbales Intervenieren der eUSA :lol:
Kiew 2014 war ein weiterer, lange geplanter, maßgeblich vom Westen betriebener Regime-Change mit einem breiten Instrumentarium an Interventionen, Sanktionen, Boykotten, Finanzhilfen, div. Unterstützungen, Ausbildungen, OTPOR-Truppen (siehe Artikel ARD, SPIEGEL, ORF, ...)
UKR is made by eUSA genauso wie IS is made by US.
Insbesondere die USA betreiben schon immer aggressiven Kolonialismus und Kriege gegen jedes Völkerrecht.
Da kann ich nur schallend lachen, wenn RUS der schwarze Peter zugeschoben werden soll.
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Re: Belarus

Beitrag von kamensky »

@Berlino10

Dann waere es wohl weltweit angebracht, wenn finanzielle Unterstuetzung und egal in welcher Form fuer hilfesuchende Staaten ab sofort verboten wuerden. Dies waere wohl dann humaner als ein moeglicher Regime Change. Also besser Millionen von Menschen unter diktatorischen Verhaeltnissen verrecken und verenden lassen. BRAVO, so waere dann auch das Problem mit der Fluechtlingsflut Richtung EU human geregelt.

Nebenbei:

RU finanziert(e) doch Front National "Marine Le Pen " und AFD in Deutschland um demokratische Werte zu vernichten, was ist dann das?

Die CH finanziert mit der Kohaesionsmilliarde Trinkwasserprojekte in Rumaeninen und Ungarn. Also sollte es da einst zu politischen Querelen kommen, dann wird die CH angeprangert, einen Regime Change mitfinanziert zu haben. Grundlegend kann jede Investition in einem Fremdland dafuer verantwortlich gemacht werden. Es ist halt eine Sache der Interpretation und deren Auslegung.
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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 »

kamensky hat geschrieben: 18 Aug 2020, 14:37 Dann waere es wohl weltweit angebracht, wenn finanzielle Unterstuetzung und egal in welcher Form fuer hilfesuchende Staaten ab sofort verboten wuerden. Dies waere wohl dann humaner als ein moeglicher Regime Change. Also besser Millionen von Menschen unter diktatorischen Verhaeltnissen verrecken und verenden lassen. BRAVO, so waere dann auch das Problem mit der Fluechtlingsflut Richtung EU human geregelt.
hilfesuchende Staaten :lol: die haben auch die Sowjets in Afghanistan gefunden, die USA in Vietnam ... in Venezuela ...

ach :lol: in Kiew war es vorher Diktatur mit Menschen im Elend und nach dem Umsturz eine freie Demokratie im Paradies?
Nichts hat sich für die Menschen in der UKR verbessert aber vieles verschlimmert ... das Wohl der Menschen interessiert die Strippenzieher in der eUSA einen ScheissDreck ... sie setzen dort und anderswo ihre eigenen wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen durch.
Wer interessiert sich für den Jemen und die westlichen Massaker dort ... wer hat die Fluechtlingsflut aus syrien zu verantworten?

IS is made by US
eUSA Gelder sind keine humaitären Hilfen, ... es sind nicht selten Umsturz-, Waffen-, Terror-Unterstützungsgelder

Seit 2000 wurden viele Umstürze, Revolutionen versucht und erfolgreich umgesetzt - oft zusammengefasst unter den sog. Farbrevolutionen oder auch "Arabischer Frühling". Was als spontaner Protest aus dem Volk heraus erschien, war stets mit umfangreichen Hilfen aus den USA sytematisch geplant und aktiv betrieben. Dutzende Milliarden US$ wurden als sog. Demokratie-Unterstützung in Länder mit aus westlicher Regierungssicht gegnerischer, offiziell autoritärer bis diktatorischer Führung investiert. Auch wenn solche Umstürze sicher nicht ohne ein Protest- und Veränderungs-Potential in den jeweiligen Völkern möglich gewesen wäre, verstossen die Interventionen der USA mit Sicherheit gegen das völkerrechtliche Selbstbestimmungsrecht der jeweiligen Länder. Der Katalog US-amerikanischer Interventionen und Revolutions-Unterstützungen ist dabei breit und umfangreich. Gemeint ist damit initiatives Handeln, das ausländische Organisationen in einem fremden Staat mit teils geheimdienstlichen Mitteln ausführen. Es handelt sich um subversive Tätigkeiten, im Geheimdienst-Sprachgebrauch um politisch-ideologische Diversion.
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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 »

kamensky hat geschrieben: 18 Aug 2020, 14:37

RU finanziert(e) doch Front National "Marine Le Pen " und AFD in Deutschland um demokratische Werte zu vernichten, was ist dann das?
RU macht das? ... so? :lol:
5 Milliarden wie in der UKR?
Trinkwasserprojekte :lol: :lol: :lol:

https://de.wikipedia.org/wiki/Otpor!#Finanzierung
Die Finanzierung von Otpor erfolgt über ein Geflecht von westlichen Organisationen. Die Finanzierungen sind offizieller Bestandteil der Berichterstattung dieser westlichen Organisationen. Hierzu zählen unter anderem:
  • National Endowment for Democracy (NED): Das NED wurde 1983 gegründet, hat seinen Sitz in Washington und wird vorwiegend über das US-Außenministerium finanziert.
  • National Democratic Institute (NDI): Das NDI ist seit 1984 die Parteistiftung der Demokratischen Partei mit Sitz in Washington.
  • International Republican Institute (IRI): die 1983 gegründete Parteistiftung der Republikanischen Partei ebenfalls mit Sitz in Washington.
  • Freedom House: Freedom House ist eine bereits 1941 gegründete US-amerikanische GONGO und steht aktuell wie das CPD unter Leitung des früheren CIA-Direktors
  • Open Society Institute International Renaissance Foundation: Die Organisationen des Multimillionärs George Soros gehören zu den bedeutendsten Geldquellen der oppositionellen Bewegungen.
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Re: Belarus

Beitrag von kamensky »

@Berlino10

Eben, wie ich schon geschrieben habe, Die beste Finanzierung und Investition in Staaten ob klamm, oder reich ist eine Nullfinanzierung. In den diktatorisch gefuehrten Staaten sollen die Einwohner am Egoismus des eigen Diktators zu Grunde gehen und verrecken. Somit waere das Risiko eines Regime Change von Aussen hoffentlich erledigt und das Gleichgewicht einer moeglichen Weltueberbevoelkerung dezimiert. Fluechtlingsstroeme aus diktatorischen Staaten gleich vor Ankunft in Europa vernichten, denn die braucht Europa nicht und der Diktator aus dem Staat jene gefluechtet sind eben auch nicht. Also sind diese fluessiger als fluessig, naemlich ueberfluessig.

Nach deinem Kredo:

Lieber Diktatoren machen lassen.

PS: Unterbreite doch einen von den noch existierenden Diktatoren einmal ein solches Geschaeftsmodell zur Liquidation von freiheitliebenden und das Minimum an menschlichen Respekt liebenden Fluechtlinge/Asylanten. Vielleicht findest du ja ein Investor, welcher fuer die "Entsorgung" jener "Hoffnungstraeger" bereit ist sein Geld als Investition zu Gunsten von Diktatoren zur Verfuegung zu stellen. Putin waere da sicherlich nicht abgeneigt und ueber die noetige Infrastruktur (PMC Wagner und Gasprom) verfuegt er ja heute schon. Aehnliches hatten war doch schon im 2. WK nur anders gelagert.
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Re: Belarus

Beitrag von freqtrav »

Berlino10 hat geschrieben: 18 Aug 2020, 13:43 verbales Intervenieren der eUSA :lol:
Kiew 2014 war ein weiterer, lange geplanter, maßgeblich vom Westen betriebener Regime-Change mit einem breiten Instrumentarium an Interventionen, Sanktionen, Boykotten, Finanzhilfen, div. Unterstützungen, Ausbildungen, OTPOR-Truppen (siehe Artikel ARD, SPIEGEL, ORF, ...)
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Insbesondere die USA betreiben schon immer aggressiven Kolonialismus und Kriege gegen jedes Völkerrecht.
Da kann ich nur schallend lachen, wenn RUS der schwarze Peter zugeschoben werden soll.
Die ganze Geschichte war schlichtweg ein Putsch, inszeniert und finanziert von EU und USA. Das Gleiche versucht man jetzt in Belarus; das mit der Flucht dieser Tymoshenko 2.0 nach und der Einmischung von Litauen ist überhaupt kein Zufall. Diese Russophoben waren auch schon beim Maidan in vorderster Front dabei, ebenso jetzt bei der Boykottierung und Sanktionierung von Nordstream2. Warum wird gerade in Klaipeda ein Terminal für die Anlandung von amerikanischem Gas immer mehr vergrößert?
Letztendlich ging es in der UA Krise weder um geplatzte Assozierungsabkommen noch um goldene Wasserhähne des Präsidenten. So wurden die Leute lediglich heiß gemacht; es gab seitens der bankrotten Stadt Lviv und anderer Städte Prämien für die Fahrt zum Maidan. Das Geld dafür kam aus dem Westen, die Städte besaßen keinen Cent. Darüber hinaus wurden Leute an den Bushaltestellen regelrecht abgefangen und dahin gekarrt, wo man sie brauchte. Erst nach Kiev, später als "Freiwillige" in den Donbass. Alles miterlebt oder es hatte Freunde meiner Tochter betroffen.
Nein, beim Maidan ging es letztendlich um den Zugang zu Rohstoffen in der Ukraine. Fracking in der EU war zu unsauber, also musste ein Ersatz gefunden werden. Dummerweise spielte der Donbass dann nicht mit. Im übrigen ging es der Ukraine schon vor Putin dreckig; ihm die Schuld zu geben ist lachhaft, wie Du schon sagst.
Berlino10 hat geschrieben: 18 Aug 2020, 15:19 in Kiew war es vorher Diktatur mit Menschen im Elend und nach dem Umsturz eine freie Demokratie im Paradies?
Nichts hat sich für die Menschen in der UKR verbessert aber vieles verschlimmert ... das Wohl der Menschen interessiert die Strippenzieher in der eUSA einen ScheissDreck ... sie setzen dort und anderswo ihre eigenen wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen durch.
Wer interessiert sich für den Jemen und die westlichen Massaker dort ... wer hat die Fluechtlingsflut aus syrien zu verantworten?
Ja leider. Unter den Orangen und Tymoshenko gings ihnen dreckig, danach wurde unter Janukovitch die wirtschaftliche Lage langsam besser, nun ist es noch schlimmer. Millionen Ukrainer haben das Land Richtung Russland und EU verlassen. Erinnere mich noch an die Worte eine Zöllners zu meiner Tochter: wir freuen uns immer, wenn einer zurückkommt. Das wollen die Belarussen jetzt alles auch so haben, Hauptsache Lukashenko ist weg. Ich würde mir lieber Gedanken um mein zukünftiges Leben und die Versorgung machen. Letztendlich lässt die EU die Leute eh sitzen; diesem Verein (insbesondere PL und dem Baltikum) geht es nur um die Schädigung von Russland und um Machteinfluss, nicht um Menschen. Das haben die Ukrainer am eigenen Leib gespürt.
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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 »

kamensky hat geschrieben: 18 Aug 2020, 16:02

Lieber Diktatoren machen lassen.
Natürlich ... wieder mal die eUSA Diktator-Lüge :lol:
Und wer ein Diktator ist oder nicht, entscheidet natürlich die eUSA. :lol:
Daumen runter und ab geht der Regime Change.
Die USA gehen über Leichen und es ist ihnen scheissegal, ob Diktator oder nicht.
Im Gegenteil unterstützen die USA Dikaturen, wenn es ihnen passt auch gegen demokratische Bewegungen ... schon immer.

Janukowitsch war kein Diktator und wurde trotzdem von der eUSA (mit)gestürzt und durch einen anderen Verbrecher nach eigenem Gutdünken ersetzt. Schewardnadse war kein Diktator ...

Mossadegh war demokratisch gewählt und wurde trotzdem von den USA+ gestürzt, und durch einen Diktator ersetzt mit entsetzlichen Folgen für den Iran und die ganze Welt >> Politisierung des Islam

Die Taliban- und IS-Terrofinanzierung durch die USA ist sehr demokratisch :shock:

Allende war demokratisch gewählt und wurde von der CIA durch den Mörder und Diktator Pinochet ersetzt.

Die Contra-Armeen in Nicaragua wurden von der CIA mit Drogengeldern finanziert, um eine demokratische Regierung zu stürzen.

.... u.v.m.

Von wegegn Reduzierung der Weltbevölkerung. Die Interventionen und Kriege der eUSA haben Dutzende Millionen Menschen das Leben gekostet. Und das war reiner eigennütziger Imperialismus, vor allem auch um mit 5% der Weltbevölkerung über 50% des Weltvermögens zu rauben und einzige Weltmacht zu werden.
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Re: Belarus

Beitrag von Berlino10 »

freqtrav hat geschrieben: 18 Aug 2020, 16:51 Die ganze Geschichte war schlichtweg ein Putsch, inszeniert und finanziert von EU und USA. Das Gleiche versucht man jetzt in Belarus;...
Der Verdacht liegt nahe ... aber ich sehe das nicht.
Natürlich käme denen das gelegen ... aber wo sind die Player und NGOs des Westens?
Manchmal genügen auch die Inneren Kräfte für einen Wandel im Land.
Und Lukaschenko liefert offensichtlich selbst genug Zündstoff,
da muss die CIA dieses Mal gar keine Demonstranten mehr erschiessen lassen.
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Re: Belarus

Beitrag von kamensky »

@freqtrav und @Berlino10

Letztendlich ist es egal ob Putsch, oder Regime Change, doch bleibt die Frage bestehen, weshalb dann Fluechtige von Diktaturen sich demokratische Staaten als Zufluchtsort auswaehlen. Was ist der Grund dafuer?

Bringt einmal Fakten was dann gegen demokratische Zufluchtsstaaten spricht!

Zudem gibt es ja keinen Vergleich betreffend UA wen diese ab 2014 demokratische Regierungsform angenommen haette.

Und wieso lebst du @freqtrav in einem demokratischen Staat, wenn dir diese Regierungsform doch so unbekoemmlich erscheint?
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Re: Belarus

Beitrag von freqtrav »

Berlino10 hat geschrieben: 18 Aug 2020, 17:22
Allende war demokratisch gewählt und wurde von der CIA durch den Mörder und Diktator Pinochet ersetzt.
Der kam mir gerade auch in den Kopf :cry:
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