Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

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kamensky
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von kamensky »

Sieht so aus, als das ein Run auf die Impfung ausbleiben wird!

https://novayagazeta.ru/articles/2020/1 ... ati-sekund
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Norbert
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von Norbert »

Und es sieht auch wieder nach einem PR-Streich aus. "Wir starten als Erste die Massenimpfungen" klingt auch viel besser als "es gibt maximal 2 Mio Impfdosen im nächsten Halbjahr", wie es dann in den Details erläutert wird. Zum Vergleich: Biontech hat wohl bereits 400 Mio Impfdosen vorbereitet.
m1009

Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von m1009 »

Norbert hat geschrieben: 06 Dez 2020, 22:09 Zum Vergleich: Biontech hat wohl bereits 400 Mio Impfdosen vorbereitet.
Das ist je beruhigend. Wirklich.

Nicht.
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knutella2k
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von knutella2k »

Ja, aber was will man machen, wenn sich die zur Impfung Leute einschreiben und am Ende doch nicht auftauchen. Schlimm genug, dass lt. Artikel schon ungenutzte Dosen entsorgt werden mussten.

Dem Artikel nach sehe ich jetzt eher die Moskauer Bürger in der Pflicht.
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst ...
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Bobsie
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von Bobsie »

Wenn da plötzlich gesagt wird: Ab sofort wird geimpft, muss man einfach damit rechnen, dass nicht sofort jeder z.B.von der Arbeit wegläuft und zum Impfen rennt. Eine kleine Vorbereitungszeit muss man den Menschen schon lassen. Eine zutreffende Einschätzung kann man frühestens nach der ersten Woche geben.
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knutella2k
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von knutella2k »

Ja, damit hast wahrscheinlich auch Recht. Klingt zumindest plausibel :)
Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst ...
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lausi
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von lausi »

m1009 hat geschrieben: 06 Dez 2020, 22:32
Norbert hat geschrieben: 06 Dez 2020, 22:09 Zum Vergleich: Biontech hat wohl bereits 400 Mio Impfdosen vorbereitet.
Das ist je beruhigend. Wirklich.
Nicht.
Gegen den mRNA-Impfstoff scheint Sputnik V ein Waisenknabe zu sein...
Oder ist das Absicht?

Dr. Wodarg und Dr. Yeadon beantragen den Stopp sämtlicher Corona-Impfstudien
Riskante Impf-Experimente:
Die Bildung sogenannter “nicht-neutralisierender Antikörper” kann speziell dann, wenn Probanden nach der Impfung mit dem echten, dem “wilden” Virus konfrontiert sind, zu einer überschiessenden Immunreaktion führen. Diese sogenannte antikörperabhängige Verstärkung, ADE, ist z.B. lange aus Experimenten mit Corona-Impfstoffen bei Katzen bekannt. Im Verlauf dieser Studien sind alle Katzen, welche die Impfung zunächst gut vertragen hatten, gestorben, nachdem sie mit echten Coronaviren infiziert wurden. Durch Wirkverstärker wird diese Überreaktion weiter begünstigt.

Von den Impfungen wird erwartet, dass sie Antikörper gegen Spike-Proteine von SARS-CoV-2 hervorrufen. Spike Proteine enthalten aber unter anderem auch Syncytin-homologe Proteine, die bei Säugetieren, wie dem Menschen, wesentliche Voraussetzung für die Ausbildung der Plazenta darstellen. Es muss unbedingt ausgeschlossen werden, dass ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 eine Immunreaktion gegen Syncytin-1 auslöst, da sonst Unfruchtbarkeit von unbestimmter Dauer bei geimpften Frauen die Folge sein könnte.

In den mRNA-Impfstoffen von BioNTech/Pfizer ist Polyethylenglykol (PEG) enthalten. 70% der Menschen bilden Antikörper gegen diesen Stoff aus – das bedeutet, viele Menschen können allergische, möglicherweise tödliche Reaktionen auf die Impfung entwickeln.

Die viel zu kurze Studiendauer läßt eine realistische Abschätzung der Spätfolgen nicht zu. Wie bei den Narkolepsie-Fällen nach der Schweinegrippe-Impfung würden bei einer geplanten Notzulassung Spätfolgen erst dann beobachtet werden können, wenn es für Millionen Geimpfte bereits zu spät ist. Regierungen planen, Millionen gesunder Menschen nicht hinnehmbaren Risiken auszusetzen und diese durch diskriminierende Einschränkungen für Ungeimpfte zur Impfung zu nötigen.
“Habe Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen!”
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saransk
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von saransk »

Für jeden Standpunkt gibt es eine angebliche "wissenschaftliche" Studie.
Auch die Anhänger der "Erde ist eine Scheibe" Theorie können solche aus dem Hut zaubern.
Zum Glück passiert es gelegentlich, das diese oskuren Ärzte dann doch auffliegen. So mit einer angeblichen Studie, das Impfen zu Autismus führt. An dieser hochwissenschaftlichen "Studie" war ja wohl fast alles gelogen. Aber es gibt immer wieder durchgeknallte Eltern, die so etwas glauben.
Solange dieser Standpunkt (den die beiden Ärzte ja durchaus vertreten dürfen, und eventuell stimmt ja auch einiges) nicht durch einige weitere, und diesmal wissenschaftlich korrekte Studien verschiedener Forschungseinrichtungen unabhängig voneinander bestätigt werden, scheint dies nur zur Panikmache oder einer Profilneurose nützlich zu sein.
Axel

Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von Axel »

Die Entwicklung habe ich ja schon vor paar Wochen treffend vorausgesagt.
Das Vertrauen der russischen Bevölkerung in die eigene Medizin ist sehr gering, daran ist Putins Innenpolitik nicht ganz unschuldig.
Am Ende werden die meisten Russen sich mit einem Impfstoff aus dem Westen, vorzugsweise Deutschland, impfen lassen.
Und ich bin mir sicher, dass auch der Kreml das weiß nur sich diese Niederlage im Wettstreit um einen Impfstoff aus propagandistischen Gründen ungern eingestehen will.
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arghmage
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Re: Russischer Corona-Impfstoff "Sputnik V"

Beitrag von arghmage »

knutella2k hat geschrieben: 07 Dez 2020, 10:40 Ja, aber was will man machen, wenn sich die zur Impfung Leute einschreiben und am Ende doch nicht auftauchen. Schlimm genug, dass lt. Artikel schon ungenutzte Dosen entsorgt werden mussten.

Dem Artikel nach sehe ich jetzt eher die Moskauer Bürger in der Pflicht.
Daß jemand nicht geimpft werden kann, kann immer passieren. Ob geimpft wird, entscheidet normalerweise der Arzt nach Untersuchung des Impflings. Also untersuchen, Arzt gibt grünes Licht zur Impfung, Impfstoff aus der Kühlung nehmen, impfen ... warum man da etwas entsorgen muß, ist mir schleierhaft. Der Impstoff muß ca. 15min vor Impfung aus der Kühlung genommen werden, so lange Wartezeiten gibt es also auch nicht. Sieht mir eher nach schlechter Organisation aus.

Axel hat geschrieben: 07 Dez 2020, 13:54 Die Entwicklung habe ich ja schon vor paar Wochen treffend vorausgesagt.
Das Vertrauen der russischen Bevölkerung in die eigene Medizin ist sehr gering, daran ist Putins Innenpolitik nicht ganz unschuldig.
Am Ende werden die meisten Russen sich mit einem Impfstoff aus dem Westen, vorzugsweise Deutschland, impfen lassen.
Die können ja mit den ganzen Verschwörungstheoretikern aus Deutschland tauschen, die stehen mehr auf SputnikV (weil nicht von der bösen, profitgierigen Pharmaindustrie) ;)

Norbert hat geschrieben: 06 Dez 2020, 22:09 Und es sieht auch wieder nach einem PR-Streich aus. "Wir starten als Erste die Massenimpfungen" klingt auch viel besser als "es gibt maximal 2 Mio Impfdosen im nächsten Halbjahr", wie es dann in den Details erläutert wird. Zum Vergleich: Biontech hat wohl bereits 400 Mio Impfdosen vorbereitet.
Wenn es im nächsten halben Jahr nur 2 Millionen Impfdosen gibt ... das reicht nichtmal für Moskau.
Pfizer mußte aber auch schon zurückrudern. Die wollten bis Jahresende 100 Millionen Dosen ausliefern, es wird aber auch nur die Hälfte.
GB bekommt in dieser Woche 800.000 Dosen (reicht für 400.000 Impfungen).

Also egal, ob Pfizer oder die Russen, alle haben erstmal mehr angekündigt, als sie liefern können. So ist es dann halt, wenn man in der Realität ankommt.
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