Schade!!!Bluewolf hat geschrieben: 27 Jan 2021, 16:30 kann ich nicht wirklich mitreden. Höchstens wieder mal eigene Erfahrungen anbringen, aber das lasse ich lieber
Die Vergiftung von Alexey Navalny
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Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Die meisten Russen wehren sich innerlich und äußerlich mit irgendeinem Asien in Verbindung gebracht zu werden. Auch die, die im „asiatischen Teil“ wohnen. Die Chinesen, zum Beispiel, werden wohl nur als Geschäftspartner akzeptiert, mehr aber auch nicht.Wladimir30 hat geschrieben: 26 Jan 2021, 15:50... Wiewohl die Bedeutung eines Menschenlebens und der Menschenwürde in verschiedenen Ländern unterschiedlich definiert wird. In der Literatur wird oft davon gesprochen, dass hier gerade ein mehr asiatischer Zug das russische Verständnis geprägt hat, wo die Rolle des Individuums relativ gering angesetzt wird. ...
Die Themen Tradition, Geistesgeschichte... mit den daraus resultierenden Werten, beobachten wir beide im heutigen Russland wahrscheinlich von einem gegensätzlichen Standpunkt. Aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Sie zu berücksichtigen, hilft jedoch bei der Bewertung des „Falls Nawalny“.
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kamensky
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Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Zuerst einmal Danke fuer deine ausfuehrliche SchilderungNorbert hat geschrieben: 27 Jan 2021, 16:27
Aber Gegenfrage: Wenn alles so schlecht ist, wieso lebst Du dann nicht in der schönen Schweiz, wo die Demokratie doch so ideal ist ... bis hin zu den netten Volksabstimmungen alle paar Wochen?
Nun zu deiner berechtigten Gegenfrage
Bei mir waren 2 Gruende ausschlaggebend
1. Ich lernte im Jahre 2002 auf einem Rueckflug von HKG nach FRA eine nette russische Frau kennen, welches sich ueber die Zeit zu einer Freundschaft entwickelt hat, und sich spaeter dann in Liebe weiterentwickelte, welche bis heute noch andauert. Da sie geschieden ist und 2 Kinder hat, wovon das aeltere, der Sohn schon kurz nach meiner permanenten Ankunft in RU nach DE umgesiedelt ist. Die Tochter, war zu diesem Zeitpunkt in der 5 Klasse in RU. Ich selbst bin kinderlos geblieben. War zuvor 14 Jahre (7 Jahre Zusammenleben + 7 Jahre verheiratet) mit einer CH-Frau, welche 2 Kinder mitbrachte, welche ich zusammen mit ihr grossgezogen habe. Die 2 schon existierenden Kinder, war dann auch der Grund, dass wir uns gemeinsam entschieden haben, nicht noch ein weiteres Kind in die Welt zusetzen. Leider musste ich von den 2 Kindern in den Teeny-Jahren Undankbarkeit erleben und mir wurde immer oefters an den Kopf geworfen, dass ich bei erzieherischen Vorgaben letztendlich nicht ihr Vater sei. Nach 2 Jahren in dieser Situation bat ich meine damalige Frau die Scheidung einzureichen. Heute pflege ich wieder ein gutes Verhaeltnis zu diesen Kindern und das Verhaeltnis zu meiner Ex-Frau ist nach wie vor sehr innig (ohne Intimitaeten) und auf Vertrauen basiert.Meine heutige LP hat ebenfalls ein sehr gutes Verhaeltnis mit meiner Ex.
2. Nach dem kennenlernen meiner LP auf dem obengenannten Flug, rekognozierte ich ab 2003 - 2005 sporadisch das Leben in RU. Politik war fuer mich kein ausschlaggebender Faktor um eine Emigration nach RU auszuschlagen. Beruflich (Techniker in der Medizinaltechnologie und Mechatroniker auf Automatisation von unterschiedlichen Systemen in der Pharmaerzeugung) bewarb ich mich 2004, nach meinem Entschluss nach RU umzusiedeln, bei 2 Firmen (DE+CH), welche aehnliche Arbeitsplaetze in RU anboten fuer neue Arbeitsplaetze mit permanentem Aufenthalt in Russland. Ich habe zuvor schon fuer die deutsche Firma 15 Jahre in unterschiedlichen Staaten (ohne Australien + Neuseeland) gearbeitet. Da ich der Tochter meiner LP eine Emigration nach EU vorerst nicht zumuten wollte, obschon sie seit dem 7 Lebensjahr die englische Sprache erlernte, haben wir uns gemeinsam fuer den Weg meiner Emigration entschieden, welche ich nach nicht ganz einfacher Anklimatierungsphase (auf das allgemeine Leben bezogen) bis heute nicht bereue (ausgenommen Politik).
Zur Ergaenzung: Visas ab 2005 fuer RU wurden jeweils von den 2 Firmen beantragt, wie auch der Antrag auf Daueraufenthaltsgenehmigung in RU was 2008 direkt zu einer Vid fuehrte.
Auch wir gedenken nicht an eine Umsiedlung Richtung Europa, obschon nun beide Kinder Russland den Ruecken zugekehrt haben und 1 in der DE lebt und das 2te nach erfolgreicher Banklehre in der Schweiz und 3 Jahre Erfahrungen sammeln, nun in Singapur bei einer Bank taetig ist und lebt. Eine Rueckkehr ist nur unter besonderen Umstaenden vorgesehen. Schwere Erkrankung, Laehmung, Demenz, Alzheimer welche zu einem permanenten Krankenhaus-, oder moeglichem dauerhaftem Pflegeheimaufenthalt fuehren. Russland ist fuer solche Gebrechen fuer mich zumindest nicht geeignet um diese Gebrechen in Menschenwuerde ertragen zu koennen. Zudem bin ich Mitglied bei der Sterbehilfe "Exit ". RU anerkennt eine solche moegliche Anwendung nicht. Zu konservativ! Fuer all diese moeglichen Vorkommnisse, habe ich mir natuerlich noch ein Tuerchen in der CH offengelassen, in dem ich in meinem EFH, welches vermietet ist, vor meiner Abreise eine 2 1/2 Zimmer Einlegerwohnung im Parterre eingebaut habe. An Volksabstimmungen/nationale Abstimmungen in der CH nehme ich natuerlich immer noch aktiv teil. Einzig kantonale Abstimmungen sind fuer Auslandschweizer zum Zeitpunkt des Auslandsaufenthalts nicht zugelassen.
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Ich bin da irgendwo dazwischen. Beim Thema Brexit & Empire hast Du schon recht. Klar könnte das theoretisch mit den anderen beiden "Karibikinselinhabern" auch passieren. Könnte mir allerdings auch vorstellen, das das Empire bei größeren Schwierigkeiten mal ganz schnell "No" zu Montserrat oder St.Helena sagt. Beide Inseln sind wohl eher geopolitisch wichtig für die Engländer. Ein Verzicht auf östliche Landesteile ausBluewolf hat geschrieben: 27 Jan 2021, 16:30Verstehe ich im Kontext der bisherigen Posts durchaus. Ich bezog mich aber konkret auf Okis Beitrag, dass was in Wladiwostok z. B. passiert, auch Konsequenzen auf den europäischen Teil von Russland hat. Das ist in meinen Beispielen gleich. Also heute. Nicht anne dunne mals.Und war da nicht mal was mit den Falklands?
Das sind verschiedene Dinge. Es geht nicht darum, ob das, was da in/auf den Exklaven gerade passiert (politisch, wirtschaftlich), sondern darum, inwieweit das, was man gemeinhin als "Mentalität" bezeichnet, von diesen Gegenden, die einem anderen Kontinent (oder, anders gesagt, Kulturkreis) zuzuordnen sind, langfristig beeinflusst wurde. Das hat mit dem tagespolitischen Geschehen nicht zu tun.
In Bezug auf die tatsächliche Beeinflussung der Mentalität kann ich nicht wirklich mitreden. Höchstens wieder mal eigene Erfahrungen anbringen, aber das lasse ich lieber![]()
ähnlichen Gründen kann ich mir bei RUS beim besten Willen nicht vorstellen.
In Punkto Mentalität denke ich war Sibirien eben schon immer Russland und die Menschen fühlen sich auch so zugehörig. Bei den kleinen
Anhängseln der Krone in Karibik+Atlantik hab ich da so meine Zweifel. Ist aber meine rein persönliche naive Denke...
PS: Hamse auf St.Helena nich die Mondlandung gedreht?
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Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Geopolitisch vielleicht nicht. Doch vielleicht eher wirtschaftlich, denn ich habe kuerzlich einen Bericht gelesen, dass die Regionen Chabarovsk, Primorje und Amur heute von vielen illegalen Fabriken der Chinesen besetzt sein sollen, welche im chemischen Bereich (Farbherstellung) und im Bereich von illegaler Holzverarbeitung taetig sind. Sich ueber Umwelt keine Gedanken machen und die Fluesse und Boeden mit Rueckstaenden aus der Produktion vergiften. Angeblich werden die Einheimischen versus den Chinesen schlechter gestellt, so Quasi als "Gastarbeiter" behandelt. Auch werde grossflaechig Farmland zu einem Butterbrotpreis an Chinesen verpachtet und mit eigenen Personen bewirtschaftet, waehrend die Russen/innen das Nachsehen auf Arbeitsplaetze haben sollen und dies in Regionen, wo sonst schon hohe Arbeitslosigkeit vorherrscht. Die Gouvernatoren sind angeblich machtlos, doch dies eher Aufgrund " eigener offener Hosentaschen " !Okonjima hat geschrieben: 27 Jan 2021, 19:01 Ein Verzicht auf östliche Landesteile aus
ähnlichen Gründen kann ich mir bei RUS beim besten Willen nicht vorstellen.
Quelle war glaube ich mich zu erinnern "EurAsiaDaily " jedoch ohne Gewaehr.
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Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Ominoes: Putins, oder Nobodys Palast zum Verkauf angeboten
https://www.finanz.ru/novosti/lichnyye- ... 1030009142
https://krasnodar.cian.ru/sale/suburban/249239141/
Mit umgerechnet ca. 13.5 Millionen US-$ kann man da schon von einem Schnaeppchen sprechen, wenn man sich auf den angeblichen Preis von 1.5 Mia US-$ bezieht, welcher Nawalny berechnet hat.
Ergaenzung:
Die Webseite mit dem Angebot https://krasnodar.cian.ru/sale/suburban/249239141/ gibt nun den Fehler 404 " Seitenadresse existiert einfach nicht :( "
https://www.finanz.ru/novosti/lichnyye- ... 1030009142
https://krasnodar.cian.ru/sale/suburban/249239141/
Mit umgerechnet ca. 13.5 Millionen US-$ kann man da schon von einem Schnaeppchen sprechen, wenn man sich auf den angeblichen Preis von 1.5 Mia US-$ bezieht, welcher Nawalny berechnet hat.
Ergaenzung:
Die Webseite mit dem Angebot https://krasnodar.cian.ru/sale/suburban/249239141/ gibt nun den Fehler 404 " Seitenadresse existiert einfach nicht :( "
Zuletzt geändert von kamensky am 28 Jan 2021, 07:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Axel
Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Mit dem verdächtigen Inserat schießt der Kreml sich wieder wie schon dutzende Male zuvor ins Bein, weil die Vermutung besteht, man wolle das Ding zügig loswerden, nachdem man auf frischer Tat ertappt wurde. War aber auch zu erwarten, weil nach Nawalnys Enthüllungsrecherche Putin sich nicht mehr in seiner Residenz blicken lassen konnte und genötigt war, das Ding loszuwerden. Jetzt drückt man anscheinend den Preis absichtlich nach unten, damit Normalsterbliche sich den Bau leisten können. Würde mich nicht wundern, wenn man den Protzbau sogar ausschließlich nur an Privatleute und nicht irgendwelche Oligarchenfreunde verkauft, um so jegliche Zusammenhänge zur grassierenden Korruption und Vetternwirtschaft in Russland zu verschleiern. Ob beim neuen Eigentümer der FSB wieder die ganze Zeit vorm Grundstück Wache schieben wird
? Danke für die Selbstenthüllung, lieber Kreml, ein weiterer Sieg für das Team Nawalny.
PS: Ich ziehe mich zum Leid oder auch zur Freude einiger User für eine geraume Zeit aus dem Forum zurück, da ich beruflich ziemlich viel gerade um die Ohren habe und es nicht mehr schaffe, ständig alles zu lesen und up to date zu sein. Mein Standpunkt bleibt aber klar: Die Vergiftung von Nawalny hätte ohne Putin niemals beschlossen werden können und der Protzbau gehört ihm auch; das lächerliche Inserat bestätigt es nur noch einmal.
PS: Ich ziehe mich zum Leid oder auch zur Freude einiger User für eine geraume Zeit aus dem Forum zurück, da ich beruflich ziemlich viel gerade um die Ohren habe und es nicht mehr schaffe, ständig alles zu lesen und up to date zu sein. Mein Standpunkt bleibt aber klar: Die Vergiftung von Nawalny hätte ohne Putin niemals beschlossen werden können und der Protzbau gehört ihm auch; das lächerliche Inserat bestätigt es nur noch einmal.
Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Solche Worte von Dir? Das ist dann ja nur noch lächerlichNach dieser widerlichen, ekelhaften Aussage, krank und aufgehetzt ... bin ich nicht länger an irgendwelchem Austausch mit dir interessiert.
- Norbert
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Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Ähm, ein Inserat kann absolut jeder setzen. Also auch Du könntest das veröffentlichen.
(Ganz davon abgesehen, dass es natürlich stimmt - eine Nutzung ist ab sofort faktisch unmöglich. Aber auch davor - wirklich Spaß kann man an so etwas sowieso nicht haben.)
(Ganz davon abgesehen, dass es natürlich stimmt - eine Nutzung ist ab sofort faktisch unmöglich. Aber auch davor - wirklich Spaß kann man an so etwas sowieso nicht haben.)
- Wladimir30
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Re: Die Vergiftung von Alexey Navalny
Ähm, also ich könnte in solch einem Bau schon ne Menge Spaß haben..... Allein der Weinkeller.....
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