Hallo
@Dietrich
Ich glaube das Bsp. beheizter Arbat war eher ein schlechtes. Denn Stadthaushalt ist nicht gleich Staatshaushalt.
Ich denke schon das die Gelder auch in vernünftige zukunftsträchtige Industriezweige fliessen werden. Es drängen so viele europäische Firmen auf den russischen Markt wie nie zuvor. Und wer auch nur etwas positiv denkt wird erkennen das die Investitionsbedingungen in Ru in den nächsten 10 Jahren sich verbessern werden und somit noch mehr Firmen nach RU gehen werden.
War nicht auch die Rede davon, von den ueberschüssigen Oel/Gas- Dollars, entstehend aus dem hohen Oelpreis, der Bildung wesentlich mehr finanzielle Mittel zukommen zu lassen. Dies halte ich für den besten und auch wichtigsten Weg, denn nur wo auch qualifizierte Fachkräfte vorhanden sind, da werden sich lukrative Industriezweige niederlassen.
Aber ich weis natürlich auch, dass Politiker und Oligarchen ebenso und auch im größerem Maße wie die Bevölkerung, von Einnahmen profitiert. Sicher werden in Russland auch Projekte gestemmt deren Sinn fraglich ist und finanzieller Aufwand und effektiver Nutzen in keinem Verhältnis stehen.
Doch ich denke mangelnder Umgang mit staatlichen Geldern ist nicht nur in Russland ein Problem.
Jens
Wer nicht kritikfaehig ist, ist ein armer Mensch, denn er besitzt keine Lernfaehigkeit (B.Brecht)