Diät oder neue Kindersitze?

Das Politische Forum ist nur für "Debattanten" und Gäste sichtbar. Wer mitdiskutieren möchte, der muss sich der Gruppe der Debattanten anschließen. Eine Mitgliedschaft kann per PN an die Administratoren beantragt werden.
Antworten
Sportsfreund

Diät oder neue Kindersitze?

Beitrag von Sportsfreund »

ein interessanter Artikel im Spiegel

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 43,00.html


ÜBERFORDERTE KINDERSITZE

XXL-Nachwuchs fährt gefährlich

In den USA werden die Ein- bis Sechsjährigen zu schwer für Kindersitze ihrer Alterklasse. Eine neue Studie zeigt, dass die Sitzhersteller wegen der korpulenten Kleinen nun reagieren müssen
Benutzeravatar
Dietrich
Ehrenmitglied
Ehrenmitglied
Beiträge: 7830
Registriert: 25 Feb 2004, 13:54
Wohnort: Wiesbaden

Beitrag von Dietrich »

Habe ich auch gelesen. Mich wuerde nur mal interessieren, wie diese Tabellen aussehen, nach denen die Hersteller die Autositze bauen. Und ob in den USA die Kinder wirklich soviel dicker sind als in D oder RU.
Glider
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 535
Registriert: 14 Jan 2005, 11:26
Wohnort: Freiburg

Beitrag von Glider »

Ich fand es schon signifikant, wie viele Moppelchen in ganz jungen Jahren in den USA unterwegs sind. Aber das Essen dort ist teilweise schon heftig.
So als Döneken: Da war ich auf Geschäftsreise in New Jersey. Mittagspause mit Kollegen. Üblicherweise fährt dann jemand los zu einer Sandwich-Schmiede. Gefahren wird übrigens immer, und wenn es auch nur für 50m oder über die Strasse ist. Zwei Stunden nach dem teilweisen Genuss des sehr üppig portionierten Sandwich, hatte ich ein Hungergefühl und zugleich das Gefühl, dass in meinem Magen ein Hefeklops aufgehen würde. Sehr seltsam, kann ich Euch versichern. Wenn ich die dort angebotenen Portionen immer aufessen würde, was durchaus einige Amis tun, hätte ich jetzt einen BMI von 45. Gutes Essen, was nicht nur einfach stopft, ist gerade auch dort eine echte Geldfrage :cry:
StefanKlein

Beitrag von StefanKlein »

Hallo alle zusammen,

ich habe mal ein halbes Jahr in den Staaten gelebt und in D bin ich in meiner Jugendzeit auch mit Amerikanern aufgewachsen, das bedeutet, ich hatte mehr Kontakt zu denen als zu deutschen.
Frueher fand ich z.Bsp. die amerikanischen Pizzen besser als die deutschen oder italienischen, sie waren groesse, besser belegt und billiger. Ich schwaermte in meinem jugendlichen Leichtsinn auch von deren Sandwiches, doch heute kann ich nur noch den Kopf schuetteln.
Dieses Essen lebt geschmacklich nur von Ketchup oder Mayo, Senf oder alles zusammen. Einen normalen Naehrwert hat es nicht, nur Kalorieen, die bei der amerikanischen Lebensweise, und da muss ich Glider 190 % zustimmen, aus nicht bewegen besteht, zur absoluten Verfettung fuehrt, oder fuegren muss. Das Resultat ist, in meinen Augen, erschreckend.
7 jaehrige mit 35 Kilo Uebergewicht, ich schreibe es in Buchstaben, damit ihr nicht denkt ich haette mich vertippt, fuenfunddreissig Kilo, bei einem Alter von 7 Jahren (Uebergewicht) ist in den USA mittlerweile normal.

Doch in den USA ist alles moeglich. So hat doch eine Mutter eine uebergewichtigen Kindes McDonalds verklagt, weil ihr Kind durch den Genuss der Produkte eben dieses Unternehmens, zu dick geworden sei.
Auf die Frage des Mc-Anwalts, warum sie ihrem Kind nichts anderes zu essen gab, kam die Antwort, Mc-Essen sei das einzige dass das Kind essen wuerde. Sie begruendete es mit der massiven Werbung des Konzerns und bekam auch noch Recht!!!!! Mc musste mehrere Millionen $ Schadenersatz zahlen und wurde verurteilt, nicht mehr eine so agressive, auf Kinder gerichtete Marktpolitik zu fuehren.

Das zu Essen in USA.

Meine Frau kaufte letztens auch Weissbrotschnitten mit dem Emblem der USA. Und nachdem wir das Brot probiert hatten sagte ich, pass mal auf, in einer Stunde hast du wieder Hunger. Recht hatte ich.

Gruss

Stefan
Uwe
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 568
Registriert: 18 Apr 2005, 07:31
Wohnort: Nowosibirsk

Beitrag von Uwe »

Es ist in den USA als Fremder nicht einfach, ein normales, gutes Restaurant zu finden. Alles wird von Fast Food dominiert.

In größeren Städten habe ich immer nach China-Restaurants oder Italienern Ausschau gehalten.

Einmal wurde mir von Freunden, weil ich ja Deutscher bin, Black Forest cake serviert. Die meinten doch tatsächlich, dass wäre Schwarzwälderkirschtorte.

Gruß

Uwe
Glider
Zar/iza
Zar/iza
Beiträge: 535
Registriert: 14 Jan 2005, 11:26
Wohnort: Freiburg

Beitrag von Glider »

Auf der sicheren Seite ist man dort mit japanischen und mexikanischen Restaurants. Steakrestaurationen sind auch nicht verkehrt, doch das wunderbare Zartsein des Fleisches wird halt durch ordentliche Hormonzugaben beim Tierfutter erkauft. To whom it may concern...
Antworten

Zurück zu „Politisches Forum“