Hm, ich auch nicht wirklich.Axel Henrich hat geschrieben: 31 Mär 2022, 13:10 Nach den neuesten Erklärungen verstehe ich eigentlich das ganze Theater nicht mehr, also auch von russischer Seite ...
Das Vertrauen ist eben durch die kuerzlichen Handlungen dahin. Z.B. wenn der Westen von heute auf morgen Aktiva der russischen Zentralbank einfrieren kann (=seine "Schulden" in Hoehe von rund 300 Mrd. nicht bezahlt) sowie einen grossen Teil der russischen Banken von SWIFT ausschliesst, alles einfach "kraft seiner Wassersuppe", dann kann er auch bedenkenlos im naechsten Moment die "Schulden" an Gazprom fuer ja vorab bereits geliefertes Gas einfrieren. Ist ja kein Problem, auch die Gazprombank in SWIFT zu blockieren ... Heute konnte man ja lesen, dass die Frist fuer das im Maerz gelieferte Gas der 01. April ist.
Und ein Vorwand findet sich immer, z.B. hat die Gazprombank natuerlich nicht selbst die fuer die Konvertierung benoetigten Rubel - die kriegt sie ueber die Boerse (Kaeufer Zentralbank!) oder eben "direkt" von der Zentralbank. Da laesst sich leicht ein Verstoss gegen Sanktionen stricken, man muss es nur wollen.
Wie voellig "regellos" mittlerweile da vorgegangen wird, erleben wir selbst im Kleinen ja jeden Tag - vorgestern konnte man Geld ueber Koronapay ueberweisen und in Rubeln erhalten, gestern nicht ...
Bemerkenswert ist ja die Forderung der westlichen Falken auf Betreiben der Ukraine, nun Ru voellig von Europa zu isolieren, durch Stop jeglichen Waren- und Personenverkehrs ueber die Grenze zu Polen und zum Baltikum. Noch vor 1-2 Wochen haette ich nicht fuer moeglich gehalten, dass so etwas doch auch fuer uns mit enormen Verlusten und Verzicht Verbundenes, ueberhaupt betrachtet wird. Aber so wie sich die Spirale jetzt dreht ...
