arghmage hat geschrieben: 23 Jun 2022, 23:12
@ ascombie
Was der Vorpächter haben will, ist doch im Prinzip egal. Es wird alles geschätzt und der Preis wird gezahlt, der Vorpächter hat da nix zu melden. Bei uns im Schätzprotokoll war jede Erdbeerpflanze aufgeführt
Ok über Gerätschaften etc. muß man sich einigen aber wenn man das nicht zahlen will, muß es der Vorpächter ja ausräumen.
Und Toilette ... sowas geht ja gar nicht. So ein kleines Chemieklo geht aber ja nicht so ein normales Plumpsklo.
Auch Nadelgehölze sind ein no go... mein Vorpächter hatte Thujahecke, mußte er alles rausreißen.
Strom gab es auch nicht ... Solarzelle ... gerne mit Genehmigung ...
Aber ist halt typisch deutsch, alles bis zum Erbrechen geregelt. Und dann schaut man in den Garten des Vorstandes ... und sieht ein Paralleluniversum
Grundsätzlich hast du Recht, was der Vorpächter an Geld haben will, ist grundsätzlich ohne Belang. Jedenfalls galt dies bis zum Ausbruch der Corona Pandemie und den verschiedenen Lockdowns.
Duch die Corona Pandemie wollten plötzlich sehr viele einen eigenen Garten. Noch ein Jahr zuvor war es kein Problem, einen preiswerten Kleingarten zu kaufen. Und man konnte unter vielen freien Gärten aussuchen.
Doch plötzlich gab es kaum noch freie Gärten. Man musste sich in Wartelisten eintragen. Der Preis für einen eigenen Pachtgarten wurde immer höher.
Viele Interessenten sind bzw. waren nun bereit, hohe Beträge für einen Schrebergarten zu zahlen und die Pächter selber forderten Phantasiepreise.
Für einen Garten ohne Laube in meiner Kolonie, der eigentlich eher einem ungepflegten Acker gleicht, wurden fast 4000 gezahlt.....
Weniger der Schätzpreis als Angebot und Nachfrage, scheinen nun den Preis eines Schrebergartens zu bestimmen.
@ arghmage: Ich habe kein "Plumpsklo", sondern ein Chemieklo. Aber dies ist direkt von der Gartenlaube zu erreichen. Nach den Vorschriften müsste es nur von aussen zu erreichen. Der Innenzugang ist zu schließen....
