Donbass/Ukraine

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Jenenser
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Re: Donbass/Ukraine

Beitrag von Jenenser »

Wladimir30 hat geschrieben: 27 Jun 2022, 17:55 Russen und Ukrainer sind nicht nur Slawen, sondern noch spezieller, Ostslawen (wie auch die Weißrussen). Das ist eine Kategorie, die dort noch eine reale Bedeutung hat. Die Sprache ist hier nur mittelbar ein Kriterium, Ukrainisch und Russisch sind unterschiedlicher als das Deutsch der Deutschen und Österreicher.
kurz und knapp! Vielen Dank!
ABBA
Gerade in den deutschen Leitmedien werden ausreichend englischsprechende Ukrainer interviewt. Für den Zuschauer eine Bestätigung, dass wohl etwas ganz Neues entstanden ist... ?
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Wladimir30
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Re: Donbass/Ukraine

Beitrag von Wladimir30 »

Solche Diskussionen hatte ich schon früher mit vielen. Wieviel Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte braucht es, bis sich derartige Dinge, die tief verwurzelt sind, ändern? So grundlegend, und dazu bei der überwiegenden Masse? Klar, in derart emotional aufgeladenen Zeiten wie jetzt schwappt es schnell.über, oft ins Gegenteil.

Nur bis sich das wirklich ändert, vergehen mehrere Generationen. Und, ich möchte es extra betonen, das ist nicht meine persönliche Ansicht. Die Tatsache, dass jemand Englisch spricht, vielleicht sogar in England studiert hat oder sonstwas, mag diesen Prozess beschleunigen, keine Frage. Ein Krieg zwischen Brudervölkern (mal diesen Ausdruck kommentarlos übernommen) spielt auch eine nicht unbedeutende Rolle. Wobei bei der Bewertung dessen, wer von den Beteiligten/Betroffenen das wie empfindet, nicht einfach den Angaben aus den Nachrichten geglaubt werden darf.

Sprich bei Deinem, Jenenser, Beispiel, ist es klar, dass dadurch ein bestimmtes Bild suggeriert werden soll, dass den allgemeinen zu erzeugenden Eindruck abrunden soll.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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Axel Henrich
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Re: Donbass/Ukraine

Beitrag von Axel Henrich »

Wladimir30 hat geschrieben: 27 Jun 2022, 17:55 Die Sprache ist hier nur mittelbar ein Kriterium, Ukrainisch und Russisch sind unterschiedlicher als das Deutsch der Deutschen und Österreicher.
Sie können zwar, wenn sie es denn wollen, umstellen auf ein verständliches russisch, aber sie wollen immer weniger ...
Beim Kommandeur von Asow in Mariupol hatte ich bei Interviews zu tun, ihm zu folgen. Jetzt in Gefangenschaft spricht er zwar nicht wie Kyrill ;) , aber schon ein verständliches russisch.
Btw. ein guter russ. Schauspieler, Гуськов, sagte mal, dass das mit dem Brudervolk nie gestimmt hat ...
https://youtu.be/zfkgwdMZ4EY
Jenenser hat geschrieben: 29 Jun 2022, 14:26 Gerade in den deutschen Leitmedien werden ausreichend englischsprechende Ukrainer interviewt. Für den Zuschauer eine Bestätigung, dass wohl etwas ganz Neues entstanden ist... ?
Was meinst du? Die Öffnung zum Westen, neu, modern?
Hier versuchen auch viele erst Mal auf Englisch und sind dann heilfroh und auch offen, wenn man auf russisch antwortet. Viele hier aus der Region Charkow ...

-ah-
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