Marco hat geschrieben: 11 Jul 2022, 17:39
agence1 hat geschrieben: 11 Jul 2022, 16:41
Bei uns wurde nicht von 1'000'000 Soldaten gesprochen, sondern nur, dass sich die Bewohner der Gegend in Sicherheit bringen sollen, im Notfall auch auf die Krim.
Das mit den 1 Million Soldaten für die Offensive im Süden stimmt so nicht. Es wurde lediglich gesagt, dass Ukraine 1 Million wohl derzeit unter Waffen hat. Es wurde nicht gesagt, wieviel davon im Süden eingesetzt werden sollen.
Ja, der Spíegel ist ja wieder zurückgedudert, aber heutzutage zählt die erste Schlagzeile, wenn man dann kleinlaut zurückrudert, ist es egal.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Eintrags hieß es, die Ukraine wolle den Süden des Landes mit einer Million Soldaten zurückerobern. Tatsächlich gibt es in der ukrainischen Armee nach offiziellen Angaben rund 700.000 Soldatinnen und Soldaten. In welchem Umfang diese bei der Offensive im Süden eingesetzt werden, ist nicht bekannt. Wir haben dies angepasst.
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12.35 Uhr: Die Ukraine kann nach Angaben ihres Verteidigungsministers Oleksij Resnikow auf rund eine Million bewaffnete Einsatzkräfte zurückgreifen. Das sagte Resnikow im Gespräch mit der britischen Zeitung »Times« .
Darin teilte der Minister auch mit, Präsident Wolodymyr Selenskyj habe die Rückeroberung besetzter Küstengebiete im Süden angeordnet, die wichtig für die Wirtschaft des Landes seien. Gegenüber der »Times« ging Resnikow auch auf die Unterstützung durch die westlichen Partner ein.
Diese hätten demnach auch Waffen geliefert, weil sie gesehen hätten, dass die Ukraine kämpfen könne.
»Wir sind die Menschen der freien Welt mit einem echten Sinn für Gerechtigkeit und Freiheit. Wir haben rund 700.000 Personen in den Streitkräften und wenn man die Nationalgarde, die Polizei und den Grenzschutz hinzunimmt, sind wir etwa eine Million stark«, so der Verteidigungsminister.
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Wobei natürlich auch 700.000 deutlich mehr sind, als die Russen im Einsatz haben. Die haben ca. 60.000 im Donbas, bleiben noch ca. 100.000 übrig, die in UA im Einsatz sein sollen, wobei da noch die Verluste abgehen, angeblich bis zu 30.000. Jedenfalls wäre UA vom Personal her überlegen, wenn die Bewaffnung passen sollte, könnte es ungemütlich werden (ich denke mal, UA hat viel zu wenig Waffen und ich hoffe mal, es werden nicht viel mehr).
Die Frage ist ja, wie Putin reagiert, wenn die russ. Soldaten in Bedrängnis geraten. An Rückzug glaube ich eher nicht und immerhin haben die ja gerade erst angefangen. Werden die dann richtig loslegen?