Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Hier kann alles diskutiert werden, dass in die anderen Unterforen nicht passt. Aber bitte keine politische Diskussion anzetteln, dafür ist das Politikforum da.
willi
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von willi »

Hallo Kornet und willkommen.
Ich habe 2004 das erste Mal längere Zeit in Russland gearbeitet und 2005 geheiratet. Meine Frau hat dann in Deutschland ein zweites Mal studiert und 2018 sind wir nach Nizhnij Novgorod umgezogen. Ich arbeite im Ausland und bin daher am pendeln und meine Sprachkenntnisse sind nicht die besten.Früher 2 Wochen Arbeit, 2 Wochen Russland, Flugzeug, heute im 3 Monatsrhytmus mit Pkw. Negatives habe ich bisher nicht erlebt, nicht einmal bei den zahlreichen Verkehrskontrollen. Die Leute haben ein freundliches Interesse an uns Deutschen, die häufigste Frage lautet: Welchen Plan verfolgt Deutschland mit seiner Migrations- und Energiepolitik, Sanktionen und wie steht die Bevölkerung dazu.
Meine Tochter hat nach dem Umzug selbstverständlich ihre Freundinnen vermisst, mittlerweile ist sie angekommen. Als ich letztes Mal gefragt habe, wo sie lieber leben möchte, war die Antwort schnell und eindeutig.

Hier im Forum haben wir natürlich auch die Pro und Contra Putin Fraktionen.
Ich bin schon mal zufrieden, wenn es sich auf "der kleine Despot" beschränkt und hier nicht der ganze Rotz wie in anderen Foren aufschlägt, - gemeint ist damit: Ruzzland, Wladolf Putler, Blutin, imperialistisch und faschistisch,..
und die ganzen anderen pubertären Wortschöpfungen.
Mir reicht schon das arrogante Gelaber von Demokratie und Freiheit. Mit den Massstäben, die angelegt werden, wäre Russland schon längst zerfallen, in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und das Afrika des Norden.

P.s. Bei meiner letzten Einreise meinte die nette Dame am Zoll nach dem Blick in meinen Reisepass, ob es nicht langsam Zeit für eine russische Staatsbürgerschaft wäre.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders
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TGROR1
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von TGROR1 »

willi hat geschrieben: 29 Okt 2023, 14:56 Mir reicht schon das arrogante Gelaber von Demokratie und Freiheit. Mit den Massstäben, die angelegt werden, wäre Russland schon längst zerfallen, in der Bedeutungslosigkeit verschwunden und das Afrika des Norden.
Danke - aber das werden die Gehirngewaschenen nicht mehr verstehen..... :twisted:

Aber wir werden ja in Mitteleuropa mit diesen "Werten" sowieso eine Mixtur der muslimischen mit der Schwarzafrikanischen Welt und irgendwann schauen sie dann dumm aus ihrem befohlenen Kaftan... :roll:
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Bluewolf
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von Bluewolf »

Immer wieder lustig solche Sprüche von den Feiglingen zu lesen, die lieber flüchten als für ihre Ideale einzustehen. Schuld sind immer die anderen...
paramecium
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von paramecium »

Bluewolf hat geschrieben: 29 Okt 2023, 17:45 Immer wieder lustig solche Sprüche von den Feiglingen zu lesen, die lieber flüchten als für ihre Ideale einzustehen. Schuld sind immer die anderen...
Naja, sehe ich anders. Wir sind freie Menschen und weder Eigentum irgendeines Staates noch stehen wir in seiner Schuld. Wenn das Gras irgendwo grüner ist kann man keinem verdenken, wenn er dort hinziehen möchte. Das Leben ist zu kurz um immer auf bessere Zeiten zu warten.
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saransk
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von saransk »

paramecium hat geschrieben: 28 Okt 2023, 17:43
bella_b33 hat geschrieben: 28 Okt 2023, 17:33 Naja, für Dich is das Glas dann eben halb leer...
- Man wurde im Voraus nicht wehrdiensttechnisch erfasst(passiert irgendwann im Schüleralter mit 15 oder 16)
- Menschen die mit russischem Pass ihr ganzes Leben im Ausland sind können evtl. auch nichtmal die russische Sprache(also in solchen Momenten speziell schon dreimal nicht 😉)

Kann nicht funktionieren.
Ich würde halt einfach das Risiko nicht eingehen, dass man auf Grund der stetig wechselnden politischen Wetterlage Probleme (beispielsweise Verweigerung der Ausreise als Wehrpflichtiger) bekommt. Wie ich schon schrieb ist das Risiko sicher sehr gering aber nicht Null. Formal kann man als Doppelstaatler gezogen werden. Das wäre für mich relevant, denn es geht ja um das eigene Leben.
Ne. das Risiko ist, auch im Hnblick auf die nächsten jahre einfach nicht zu kalkulieren.
Zumal ja bei der Schwiegermutter schon angefragt wurde, warum unser Sohn (er ist nun mal in Russland gemeldet, auch als Doppelstaatler) kein Interesse hätte bei junarmija mitzumachen.
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von TGROR1 »

Bluewolf hat geschrieben: 29 Okt 2023, 17:45 .....solche Sprüche von den Feiglingen zu lesen, die lieber flüchten als für ihre Ideale einzustehen.
Ja, das passt ins Bild: Keine Ahnung haben, aber laut grunzen...... :roll:
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von Wladimir30 »

Bluewolf hat geschrieben: 29 Okt 2023, 17:45 Immer wieder lustig solche Sprüche von den Feiglingen zu lesen, die lieber flüchten als für ihre Ideale einzustehen. Schuld sind immer die anderen...
Ich hab nicht so ganz verstanden, wer flüchtet. Wer in Russland wohnt und nicht in Deutschland, ist feige?
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von willi »

Bluewolf hat geschrieben: 29 Okt 2023, 17:45 Immer wieder lustig solche Sprüche von den Feiglingen zu lesen, die lieber flüchten als für ihre Ideale einzustehen. Schuld sind immer die anderen...
Kann gerade nicht wirklich folgen auf was du dich beziehst, aber nicht jeder ist zum Helden geboren und da mache ich niemanden einen Vorwurf draus. Und mit den Idealen habe ich es auch nicht so. Die kann man als Monstranz vor sich hertragen und in die Höhe schrauben bis man am Ende auf Zehenspitzen steht, das Gleichgewicht verliert und umkippt.
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von Bluewolf »

Ich beziehe mich auf solche Sprüche
die Gehirngewaschenen
und ähnliches.

Ich habe kein Problem damit, wenn sich jemand ganz bewusst für einen Standortwechsel als Firma oder den Wechsel seines Lebensmittelpunkts entscheidet.
Aber dann später noch jedes Detail ausbreiten, warum man denn nicht mehr in DE leben kann/ konnte, was dort alles Sch*** läuft, hört sich für mich nach „einem Schrei nach Liebe“ an. So auf die Art, eigentlich würde ich ja gerne dortbleiben, aber die lassen mich ja nicht leben, wie ich will. Und dann sollte man einfach gehen, ohne nachzutreten.

Die, die zurückbleiben, richten sich aber auf geänderte Lebensumstände ein. Vielleicht klappt es, vielleicht auch nicht. Vielleicht haben wir in 20 Jahren ein schönes Leben, vielleicht ist es woanders besser (also IRGENDWO bestimmt 😉).
Deshalb aber rumzuschwadronieren, dass man uns, die anderer Meinung sind, gleichgeschaltet und gehirngespült hat, zeugt nicht unbedingt von Intelligenz. Ganz einfach.

Und dann reagiere ich halt auch als Prolet. Wer vor anderen Meinung flieht, ist feige.
Und das war ganz bewusst als Provokation gewählt ;)
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Wladimir30
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Re: Folgen der russlandfeindlichen Politik in Russland spürbar?

Beitrag von Wladimir30 »

Bluewolf hat geschrieben: 30 Okt 2023, 15:18 Und dann sollte man einfach gehen, ohne nachzutreten.
Ich merke bei mir, dass ich das Gespür, was wie in Deutschland läuft, zum Teil verloren habe. Ich habe noch (wenige) Verwandte dort, Freunde und aus deren Erzählungen mache ich mir hauptsächlich ein Bild. Regelmäßige Besuche sind ja nun erstmal auf Eis gelegt, was das Gespür für die Stimmung im Lande natürlich noch weiter schwächt. Deshalb stelle ich Fragen zu dem Zuständen und Deutschland, aber eindeutige Aussagrn kann ich nicht treffen.

Dad gilt dann auch andersherum, wenn jemand, der in Deutschland wohnt und lebt, die Situation in Russland klar beurteilt. Ich hab ja immerhin noch viele lange Jahre in Deutschland gelebt, bin mit der Mentalität doch voll vertraut. Wer nicht in Russland aufgewachsen und knapp vierzig Jahre dort gelebt hat und seine Meinung auf Recht dünnem Eis bildet, diese aber vehement vertritt, handelt meiner Meinung navh auch nicht richtig.
Die, die zurückbleiben, richten sich aber auf geänderte Lebensumstände ein. Vielleicht klappt es, vielleicht auch nicht.
Tja, schön gesagt. Hoffen wir es mal. Das sag ich ohne jegliche Häme oder Ironie.
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