EU-Auto in Russland verschrotten
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
Hab ich mich schlecht ausgedrückt? Ich wohne in Russland. Das Auto durfte mit deutscher Zulassung bis zu 12 Monate in RUS verbleiben und musste dann wieder ausgeführt werden. Oder ich verschrotte das Auto in Russland und bezahle dafür 50 000 Rubel.
Da da schon 500 000km auf dem Tacho waren, sollte es weg. Nur ging das in Russland nicht so einfach und ich fuhr noch einmal damit nach D.
Da da schon 500 000km auf dem Tacho waren, sollte es weg. Nur ging das in Russland nicht so einfach und ich fuhr noch einmal damit nach D.
- bella_b33
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 13051
- Registriert: 27 Apr 2008, 06:24
- Wohnort: nahe Saransk/Mordowien
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
Doch, das ist so und auch nicht ohne Grund. Alten Schrott haben wir hier selber genug. Sehen wir das mal aus Sicht des Landes und seiner Einwohner: Warum sollte man denn kostenfrei zum Schrottplatz für Europa automobile Altlasten werden? Ich finds gut....somit wandelt sich das Bild an KFZ auf der Straße schneller und der Verkehr wird sicherer, sowie umweltfreundlicher. Man will hier kein 2. Afrika (Kfz technisch), wo die Straßen von irgendwelchen unsicheren stinkenden uralt Karren überbevölkert sind.MimaBlack hat geschrieben: 31 Mai 2024, 21:14 Und das wäre ja auch eine realistische Geschichte. Man kann doch nicht verlangen, dass jemand dann dafür auf einmal solch übertriebene Gebühren zahlen muss, oder?
Ich hab es direkt von Anfang an so gemacht: Mein altes Fahrzeug damals in meiner alten Heimat verkauft. Das Geld in die Hand genommen und mir vor Ort etwas geholt, somit geht man all diesen Problemchen mit der vorübergehenden Einfuhr und Utilisierungsgebühr( + das man mit deutschem Kennzeichen auch gern öfter mal angehalten wurde(wie ich seinerzeit gehört hatte)) direkt von Anfang an aus dem Weg!
10h das geht doch voll in Ordnung, würde ich sofort machen. Morgens etwas früher los und zum Kaffe biste wieder daheim. Wenn ich sehe wie lange wir von Saransk aus erstmal zu einer Grenze fahren müssten, das sind am Ende mit Übernachtungen sicher 2 oder gar 3 Tage hin und zurück(wenn ich jetzt Finnland nehme).MimaBlack hat geschrieben: 31 Mai 2024, 21:14 Vorrübergehend einführen bedeutet in Georgien leider, dass ich alle 90 Tage aus dem Land muss, was mir Hin- und Zurück jedesmal Minimum 10 Stunden klauen würde (Fahren + Grenzwarterei).
Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
- bella_b33
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 13051
- Registriert: 27 Apr 2008, 06:24
- Wohnort: nahe Saransk/Mordowien
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
Nein, ne Null vergessen. 50.000rub sind keine 7000€
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
EU-Auto in Russland verschrotten
Nach meinem Währungsrechner sind heute 55.000 Rub gerade mal 500 €.
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
Musst Du richtig lesen, es ging um vor 6 Jahren, da waren 50 000 Rubel etwa 700 Euro.Kolot hat geschrieben: 01 Jun 2024, 16:37 Nach meinem Währungsrechner sind heute 55.000 Rub gerade mal 500 €.
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
HJ52 hat geschrieben: 30 Mai 2024, 21:51 Wie das Auto in Russland verbleibt, ist unerheblich. Verschrottung, Diebstahl, Schenkung, Verkauf etc. Der "Einführende" bezahlt Zoll und Verschrottungsgebühr. Spätestens 1,5 Jahre nach Verbringung des Kfz nach RUS (und keine Ausfuhr aus RUS, keine Verzollung) bekommt man Post vom russischen Zoll mit der Aufforderung den Verbleib des Kfz zu erklären. Reagiert man nicht, Gerichtsverhandlung mit allen Konsequenzen, d. h. bei Ausländern z. B. Einreisesperre.
Das sind 2 sehr unterschiedliche Aussagen. Kann da jemand noch etwas Definitives zu sagen?Bobsie hat geschrieben: 31 Mai 2024, 23:19 Hab ich mich schlecht ausgedrückt? Ich wohne in Russland. Das Auto durfte mit deutscher Zulassung bis zu 12 Monate in RUS verbleiben und musste dann wieder ausgeführt werden. Oder ich verschrotte das Auto in Russland und bezahle dafür 50 000 Rubel.
Da da schon 500 000km auf dem Tacho waren, sollte es weg. Nur ging das in Russland nicht so einfach und ich fuhr noch einmal damit nach D.
- bella_b33
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 13051
- Registriert: 27 Apr 2008, 06:24
- Wohnort: nahe Saransk/Mordowien
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
Nimm besser die Erste. Bei Bobsie hat wahrscheinlich schon seine Aufenthaltsgenehmigung mit reingespielt und das Dingen wurde als Umzugsgut gesehen.MimaBlack hat geschrieben: 03 Jun 2024, 15:19 Das sind 2 sehr unterschiedliche Aussagen. Kann da jemand noch etwas Definitives zu sagen?
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
Oder nimm die Variante, wie schon oben erwähnt, mit dem nächsten EU-Land (Bulgarien, - ist ja auch erst kürzlich dem Schengenraum beigetreten).
Aber @MimaBlack,
ich glaub, ich hätte da ne (bessere) Lösung für Dich (gefunden
) .
Mag im ersten Moment etwas "verrückt" klingen, aber Versuch macht klug..
Du suchst Dir nen Grenzübergang (nach Russland), bei dem es möglich wäre, die Grenze (auch) zu Fuß zu überqueren (oder wenigstens mit dem Rad, musst Du aber im Vorfeld dann auch welches mitnehmen),
fährst dann aus Georgien raus, und stellst deinen Wagen irgendwo aufm Parkplatz ab, also zwischen zwei Grenzposten (quasi im "Niemandsland", - hab schon paar Grenzübergänge miterlebt, wo solche "Pavillons" paar Hundert Meter lang waren mit entspr. Infrastruktur und Toiletten etc.)
Lässt natürlich die Schlüssel im Auto stecken, nimmst aber die Kennzeichen sowie Papiere mit (zur Abmeldung).. , sicherheitshalber auch Batterie abklemmen u. ne Sicherung rausnehmen, damit das Fahrzeug sich (auf Anhieb) nicht starten lässt
Danach GEHST zu Fuß (oder halt mit dem Rad) wieder Richtung Georgien zurück (falls es an der Grenze irgendwelche Fragen aufkommen sollten, so erklärst du, dass Du dringend /etwa weil jemand krank geworden ist oder ähnl./ wieder zurück musst (falls noch zusätzliche Fragen kommen in Bezug auf "warum ohne Fahrzeug", - weil es einfach "kaputt" sei etc.)
Um aber gleich einigermaßen "auf der sicheren Seite zu sein" und um 'unangenehmen' Fragen gleich aus dem Weg zu gehen (oder es schlicht keine Möglichkeit gibt, zurück zu Fuß die Grenze zu passieren) könntest Du alternativ z.B. jemanden (von russischer Seite aus kommend) , sagen wir mal für nen Fuffi, bitten dich mitzunehmen...
Dabei wäre vielleicht gar nicht verkehrt, in diesem Fall ne hübsche (aus Russland ausreisewillige/"flüchtende") Blondine im fetten Lexus 'auszuwählen' und ihr auch womöglich seine Hilfe anbieten, (sich) besser in Georgien "zurechtzukommen" (zurechtfinden)
![Wegrennen [run]](./images/smilies/rennen.gif)
Aber @MimaBlack,
ich glaub, ich hätte da ne (bessere) Lösung für Dich (gefunden
Mag im ersten Moment etwas "verrückt" klingen, aber Versuch macht klug..
Du suchst Dir nen Grenzübergang (nach Russland), bei dem es möglich wäre, die Grenze (auch) zu Fuß zu überqueren (oder wenigstens mit dem Rad, musst Du aber im Vorfeld dann auch welches mitnehmen),
fährst dann aus Georgien raus, und stellst deinen Wagen irgendwo aufm Parkplatz ab, also zwischen zwei Grenzposten (quasi im "Niemandsland", - hab schon paar Grenzübergänge miterlebt, wo solche "Pavillons" paar Hundert Meter lang waren mit entspr. Infrastruktur und Toiletten etc.)
Lässt natürlich die Schlüssel im Auto stecken, nimmst aber die Kennzeichen sowie Papiere mit (zur Abmeldung).. , sicherheitshalber auch Batterie abklemmen u. ne Sicherung rausnehmen, damit das Fahrzeug sich (auf Anhieb) nicht starten lässt
Danach GEHST zu Fuß (oder halt mit dem Rad) wieder Richtung Georgien zurück (falls es an der Grenze irgendwelche Fragen aufkommen sollten, so erklärst du, dass Du dringend /etwa weil jemand krank geworden ist oder ähnl./ wieder zurück musst (falls noch zusätzliche Fragen kommen in Bezug auf "warum ohne Fahrzeug", - weil es einfach "kaputt" sei etc.)
Um aber gleich einigermaßen "auf der sicheren Seite zu sein" und um 'unangenehmen' Fragen gleich aus dem Weg zu gehen (oder es schlicht keine Möglichkeit gibt, zurück zu Fuß die Grenze zu passieren) könntest Du alternativ z.B. jemanden (von russischer Seite aus kommend) , sagen wir mal für nen Fuffi, bitten dich mitzunehmen...
Dabei wäre vielleicht gar nicht verkehrt, in diesem Fall ne hübsche (aus Russland ausreisewillige/"flüchtende") Blondine im fetten Lexus 'auszuwählen' und ihr auch womöglich seine Hilfe anbieten, (sich) besser in Georgien "zurechtzukommen" (zurechtfinden)
Re: EU-Auto in Russland verschrotten
Genau so war das.bella_b33 hat geschrieben: 03 Jun 2024, 16:16Nimm besser die Erste. Bei Bobsie hat wahrscheinlich schon seine Aufenthaltsgenehmigung mit reingespielt und das Dingen wurde als Umzugsgut gesehen.MimaBlack hat geschrieben: 03 Jun 2024, 15:19 Das sind 2 sehr unterschiedliche Aussagen. Kann da jemand noch etwas Definitives zu sagen?

