Iran

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willi
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Re: Iran

Beitrag von willi »

HJ52 hat geschrieben: 05 Mär 2026, 06:18 Rammstein scheint eine nicht unwesentliche Rolle zu spielen, der Einschlag einer Rakete der Iraner, trotz 19 Anfangraketen, zeigt, das die Iraner können, wenn sie wollen. Denkt darüber mal nach....
Gab vor nicht allzulanger Zeit einen Artikel auf Focus wonach die Trefferquote der Patriot in der Ukraine durch geänderte Flugbahnen der russischen Raketen von 37% auf nur noch 6% gesunken wäre. Das heisst, im Schnitt 16 Patriot a 2,5 Mio€ gleich 45 Mio€ um irgendwas vom Himmel zu holen, - da wärst du dann auch mit deinen 19 Abfangraketen. Bei den gängigen russischen und iranischen Raketen entspricht das einem Kostenfaktor von 1:20- 1:30, womit sich das Argument der grossen Überlebenheit unserer Wirtschaften relativiert.
Und das gleiche wurde letztes Jahr über ATACMS und GPS-gestütze Artilleriemunition auf Grund Jammings berichtet.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders
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Wladimir30
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Re: Iran

Beitrag von Wladimir30 »

fugen hat geschrieben: 05 Mär 2026, 09:34 Was passiert jetzt eigentlich mit der Fußball WM?
Nun, bei dem FIFA Präsidenten, der weniger wie ein Mensch, sondern eher wie ein menschgewordenes Dollarzeichen aussieht, wird da nicht mehr viel anbrennen. Die ziehen das Ding durch.
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Zejtnot
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Re: Iran

Beitrag von Zejtnot »

Aber Axel, verstehe ich Dein Posting korrekt, dass Du es schlecht findest, wenn Europa Kiew hilft, wieder die Kontrolle über das eigene Land zu bekommen, nachdem es gewisse Teile nicht mehr unter Kontrolle hatte? Dass Du also dafür bist, dass - wo nötig - ausländische Kräfte ein fremdes Land kontrollieren. Und dass Du es zugleich gut findest, wenn Europa (konkret Spanien) nicht hilft, dass ausländische Kräfte in einem fremden Land - wo nötig - Kontrolle gewinnen. Ist das nicht ein Widerspruch?

Und Bluewolf, genauso anders herum: Du argumentierst ja nun, dass es im Iran richtig wäre, die Mullahs mit Gewalt zu stoppen, weil sie Andersdenkende im Land mit Gewalt unterdrückten. Und wirfst diversen Forenmitgliedern vor, dass sie genau so vorher aus russischer Perspektive in der Ukraine argumentiert hatten, wo es ja unweigerlich auch zu Gewalt gegen Andersdenkende kam - beispielsweise im Gewerkschaftshaus in Odessa. Ist das nicht auch ein Widerspruch?
AnuLeB
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Re: Iran

Beitrag von AnuLeB »

Die Gefahr, dass sich die USA im sinnlosen Irankonflikt verausgabt, und China dann auf einmal den Takt angeben kann, würde ich als groß einschätzen.

Man muss sich nur mal vergegenwärtigen, wie das Mullahregime ihr Regime völlig dezentral aufgebaut haben, und auf diversen Eliteschulen mehrere Hundert Führungskräfte heranzüchten. Die Führung des Landes beruht eben nicht auf einem Familien- oder Mafiaclan, sondern dem ebenfalls ziemlich dezentral aufgebauten Klerus. Selbst die Revolutionsgarden, die sogannten Eliteeinheiten der Iraner, sind ebenfalls dezentral strukturiert und obendrein Selbstversorger.

Dazu die Topografie des Landes, welche es unfaßbar schwer macht, in das Land einzumarschieren. Die können in ihren Gebirgszügen ganze Armeen verstecken, ohne das auch nur eine Aufklärungsdrohne oder gar Satellit diese Truppen wahr nimmt. Zumal man annehmen kann, dass die Iraner die Örtlichkeiten kennen, und daher jede Höhle, jedes Tal und jeden Gebirgszug nutzen können.

Der Iran lässt sich nur von innen heraus durch das Volk verändern. Und dieses muss dazu bereit sein, Verluste in vermutlich 7-stelliger Zahl zu akzeptieren. Ich denke, die werden es niemals darauf ankommen lassen, und lieber versuchen, das Land zu verlassen.
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Axel Henrich
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Re: Iran

Beitrag von Axel Henrich »

Zejtnot hat geschrieben: 05 Mär 2026, 18:53verstehe ich Dein Posting korrekt, dass Du es schlecht findest, wenn Europa Kiew hilft, wieder die Kontrolle über das eigene Land zu bekommen, nachdem es gewisse Teile nicht mehr unter Kontrolle hatte? Dass Du also dafür bist, dass - wo nötig - ausländische Kräfte ein fremdes Land kontrollieren. Und dass Du es zugleich gut findest, wenn Europa (konkret Spanien) nicht hilft, dass ausländische Kräfte in einem fremden Land - wo nötig - Kontrolle gewinnen. Ist das nicht ein Widerspruch?
Ну ты даёшь ;) , eine wirklich gute Frage, unglaublich komplex, aber auch suggestiv!
Bekanntermaßen bin ich Putin- und Russlandfan, bemühe mich um Objektivität, aber ne "Einfärbung" wird es da immer geben ... ;)

Sànchez hat in seiner Rede eigentlich alles Nötige, Logische und Vernünftige dazu gesagt. Man kann nicht alles weg Bomben, was einem nicht gefällt. Und wenn du dich erinnerst, war immer(!) meine Meinung, man muss den "kritischen"Ländern auch die Chance und Zeit geben, sich zu entwickeln. Ich wiederhole mich, aber wir sehen ja, dass in allen(!) Ländern, in denen die Amis "eingegriffen" haben, sich für die Menschen, NIX, aber auch GAR NICHTS zum besseren geändert hat. Klar, weil es nicht um die Menschen ging, sondern um Hegemonie, Systemchanges, Geopolitische/Finanzielle/Rohstoffe- Interessen, etc ...

Wenn man Rubio gehört hat, ist es sogar noch kruder... Sinngemäß: Wir hatten momentan mit dem Iran eigentlich kein Problem, aber weil die Israelis mit ihren Vorbereitungen für den Präventivschlag gegen den Iran fertig waren und praktisch schon angefangen hatten, ihre Pläne umzusetzen, konnten wir nicht tatenlos daneben stehen ...

Wie Sánchez sagte, die Probleme im Iran (die zweifellos vorhanden sind) sind nicht mit Bomben zu klären.

Die Jüngeren/Jugend im Iran wurde immer kritischer, selbstbewusster, Chamenei war 86 ..., auch der Iran wird sich früher, oder später "modernisieren"! Der Iran, wie jedes andere Land hat doch das verdammte Recht seinen eigenen Weg zu gehen und für sich die Zeit in Anspruch zu nehmen die es braucht. Das bekannte westliche Sytem ist nicht der alleinige Heilsbringer, andere Länder, andere Sitten ..., ich sehe da kein Problem!

AFAIR Rubio sagte auch mal im Zusammenhang mit dem UA-Ru Konflikt: "Wenn Putin wirklich der Hitler wäre, den Ihm viele unterstellen, würden wir diesem Problem eine andere Aufmerksamkeit schenken, aber das sehen wir momentan nicht". Genau so sehen übrigens die recht gut informierten Geheimdienste der Amis, auch nicht die russische Angriffslust auf Europa, was Letztere natürlich nicht daran hindert, diese Hysterie zur Umsetzung ihrer Interessen, weiter zu pflegen ...

Bei dieser Kritik an China, Russalnd etc. krieg ich sowieso immer Hals ... :roll: China seit Jahren als Workbench nutzen, andererseits aber z.B. den fehlenden Umweltschutz kritisieren. Wir lassen, im Ausland produzieren, unseren ganzen Dreck im Ausland aufarbeiten und geben an wie ein Pfund Mücken, wie sauber doch Deutschland ist ...
Genau so Russland..., bomben Russland in die Steinzeit zurück, überlassen es sich danach selbst und lästern heuer über deren Entwicklung ... :evil:


Was UA betrifft ... Habe ich nicht nur einmal geäussert, dass ich die Landnahme/Übernahme der 4 Oblaste durch Russland ingwie nicht verstehe... Also nicht in dem Sinne, wie das militärische Eingreifen zum Schutz des russisch sprachigen Anteils der Bevölkerung im Osten UAs etc. ... begründet wurde. In 4/22 ging es AFAIR auch noch nicht darum ...
Budanov sagte kürzlich nach dem 2. Treffen, dass es den Russen wohl hauptsächlich nur noch um die Gebietsabtretung ging ... Klar, wenn man in einer Phase des Übermutes diese Übernahme der 4 Oblaste schon als gegeben ansah ... Dass es dann doch komplizierter wurde und inzwischen wohl als nicht umsetzbar (maximal Donbass, also Luganzk und Donezk), setzt Russland unter Druck ... Hochmut kommt vor dem Fall!

Was die Natoosterweiterung betrifft, Sicherheitsinteressen Russlands (in dem Zusammenhang auch Hinterhofsäuberung, Blockfreiheit UAs etc.), unbedingte Einbindung Russland in die Sicherheitsdoktrin Europas, bin ich natürlich voll RUSSE!

Europa hätte, anstatt Butscha zu konstruieren (IMHO!), helfen können, den Konflikt in dieser Phase damals '22, gleich wieder zu beenden. 2 Möglichkeiten hatte ich hier im Thraed schon genannt. Jetzt weiter zu "helfen", hilft nur (wieder IMHO) das Leid der Menschen in UA zu verlängern. Leid tun mir neben den Russen, natürlich auch die Ukrainer, die da ihr Leben lassen. Wie bekannt sein dürfte, kenne ich durch meine Arbeit vor allem auch den westlichen Teil UAs, von Uschgorod, über Strie, Levov, bis Inwano Fr. sehr gut und habe da auch Bekannte.

Ich kürze das mal ab, weil da wohl unsere Meinung nicht unbedingt übereinstimmt, aber nach langen Diskussionen auch inzwischen klar sein sollte ... ;) Es gibt mit Sicherheit verschiedene Lösungen/Möglichkeiten/Wege und ich bin definitiv nicht im Besitz der einzigen Wahrheit! ;)

Und um mal was Aktuelles einzubringen ... Selenski droht Orban:
Зеленский ранее, намекая на Орбана, заявил, что если кредит ЕС и в дальнейшем будет блокироваться, "адрес этого лица" предоставят Вооруженным силам Украины.

"Пусть они ему звонят и с ним общаются на своем языке" ... :shock:

Wer auch immer hinter Sel steht, das Interesse derer an Ihrer eigenen Bevölkerung ist ziemlich marginal ... :cry:

Aber auch hier wäre ich nicht dafür, diesen Proll weg zu Bomben, man würde aus diesem ungebildeten/undiplomatischen Clown nur einen Märtyrer machen, aber dass er seinem Land inzwischen nur noch schadet, dürfte wohl ohne Zweifel sein!

-ah-
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Wladimir30
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Re: Iran

Beitrag von Wladimir30 »

AnuLeB hat geschrieben: 05 Mär 2026, 19:23 Die Gefahr, dass sich die USA im sinnlosen Irankonflikt verausgabt, und China dann auf einmal den Takt angeben kann, würde ich als groß einschätzen.
Nun, dem würde ich nicht zustimmen. Wenn man sich die Ereignisse der letzten Monate anschaut, dann sieht man eine klare Strategie hinter der Politik der USA. Ziel ist es, China abzudrängen, den vermutlich größten geopolitischen Gegenspieler. Erst die Zölle, die gegen Importe aus China erhoben wurden, wobei auch indirekte Importe über Drittländer mit erfasst werden sollten. Dann das Abschneiden von den Energieresourcen. Erst Venezuela, dann der Nahe Osten. Nicht umsonst hat China dem Iran gedroht, die Straße von Hormus für die Öltanker nach China wieder zu öffnen, somst ist es vorbei mit den Waffenlieferungen. Ich glaube, es sind 10 Mio. Tonnen Öl, die China täglich verbraucht. China soll energetisch der Hahn zugedreht und die Absatzmärkte verringert werden.
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Re: Iran

Beitrag von AnuLeB »

Ich denke, du konstruierst da ein wenig.

Die Zölle, welche Trump gegen China erhoben hatte, wurden von den Chinesen mit einem Verkaufsverbot seltener Erden gekontert. Die USA ist auf diese seltenen Erden für ihre Hightec- und Rüstungsbetriebe sehr angewiesen. Zeitgleich haben die Chinesen einen Schwung amerikanischer Staatsanleihen auf den Markt geworfen, woraufhin die Zinsbeslastung für neue amerikanische Staatsanleihen gestiegen sind. Trump hatte da schnell zurückgerudert, und die Zölle gegen China bis Ende 2026 auf Null gesetzt.

Das mit dem Öl kann natürlich schon sein. Allerdings wurde Trump in Sachen Öl aus Venezuela von seinen Wirtschaftsfreunden ziemlich im Stich gelassen. Die zeigten nun mal kein überschäumendes Interesse an dem venezolanischen Öl. Warum auch? Die USA ist mittlerweile der weltweit größte Erdölproduzent. Die brauchen das venezolanische Öl nicht, und wollen daher dort auch nicht die notwendigen großen Investitionen tätigen. Das sie jedoch China die Beschaffungsmärkte mit militärischer Gewalt zerstören wollen, halte ich für eine ziemlich waghalsige Theorie. China täte sich sowas nicht gefallen lassen, und würde offensiv mit Sanktionen gegen die USA vorgehen. Und, auch wenn China unter anderem auf die USA als Absatzmarkt unbedingt angewiesen sind, so haben die in der Vergangenheit bewiesen, dass sie in Sachen Sanktionen und Zölle den USA gegenüber die besseren Hebel haben.
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Re: Iran

Beitrag von AnuLeB »

So allmählich scheint sich sowas wie eine Strategie zu finden. Einerseits sind die USA und Israel nach Kräften bemüht, die iranische Rüstungs-, Erdöl- und Nuklearindustrie zu zerbomben. Andererseits machen sie Jagd auf die neuen Führungsgestalten, um diese schnellstmöglich zu liquidieren. Dahinter steckt dann wohl die Hoffnung, dass es irgendwann keinen Iraner mehr geben wird, welcher, aufgrund der geringen Lebenserwartung, einen der führenden Jobs annehmen möchte. Das setzt dann natürlich vorraus, dass Israel und die USA sowohl über die dazu notwendigen präzisen Waffen, und einen sehr gut funktionierenden Nachrichtendienst verfügen, welcher die neuen Führungsfiguren identifizieren, und deren Aufenthaltsort zeitnah übermitteln kann. Präzise Waffen sind ja definitiv vorhanden, aber ob der Nachrichtendienst auf die Dauer mit der notwendigen Präzision arbeiten kann, möchte ich schon ein wenig bezweifeln. Immerhin wäre das eine Vorgehensweise, welche so bisher noch niemand versucht hat. Die Idee dahinter ist schon klar: Verfügen die Organisationen des Mullahregimes über keine Führung mehr, wird irgendwann auch die Kommunikation, Koordination und Einsatzsteuerung untereinander so derartig erschwert, sodass ein Volksaufstand bessere Chancen hat, seine volle Wirkung zu entfalten.

Irgendwie scheint mir das alles an den Haaren herbeigezogen, so unwahrscheinlich klingt das alles. Aber, lassen wir uns mal von der Zukunft überraschen.
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Re: Iran

Beitrag von AnuLeB »

Tja, nun sind wir im Mai angekommen, und es ist immer noch keine Lösung in Sicht. Dafür sind die Pulverwolken verschwunden, und haben offengelegt, dass der Iran der in der Region ansässigen, amerikanischen, militärischen Infrastruktur erheblichen Schaden zugefügt hat. Einige Stützpunkte sind sogar total unbrauchbar geworden, und es dürfte fraglich sein, ob die USA diese Stützpunkte wieder herrichten, also in den ursprünglichen Zustand, bringen wird. Um es kurz zu machen: Der Iran hat den USA eine gehörige Lektion erteilt. Natürlich hat die USA nach wie vor eine gewaltige militärische Streitmacht, aber diese fußt technisch, taktisch und strategisch überwiegend nach wie vor auf der Technik und dem strategischen Denkens des 20. Jahrhunderts. Nicht umsonst lagen die amerikanischen Militäranalysten im Ukrainekrieg stets falsch. Aber, egal, hier geht es um den Iran.

Dieser hält nach wie vor die Straße von Hormus gesperrt. Die USA können trotz ihrer gewaltigen Militärmacht nichts daran ändern. Der USA bleibt nur, die Meeresenge auch für iranische Schiffe zu sperren. Die daraus resultierenden Folgen werden wohl erst nächstes Jahr ihre verhehrende Wirkung richtig entfalten. Ich prognostiziere jetzt schon massive Hungerprobleme, mindestens jedoch horrend steigende Lebensmittelpreise, nicht nur in den üblichen Regionen dieser Welt.

Nüchtern und sachlich betrachtet, haben die USA den "Kurzeinsatz" verloren. Nichts hat dazu geführt, das Terrorregime im Iran zu schächen. Der Großteil der dortigen Bevölkerung wird es ausbaden dürfen. Außerdem kann man sich, mit einem verstohlenen Blick auf Nordkorea, nicht vorstellen, dass das iranische Terrorregime auf den Bau von Nuklearbomben verzichten wird. Ganz im Gegenteil, die wissen jetzt genau, wofür diese Bomben gut sind. Die USA haben einen Großteil ihrer teuren Flugabwehrraketen verbraucht. Und das auch noch gegen viele, absurd günstiger herzustellende Drohnen.

Als zunehmend problematisch dürfte sich erweisen, dass der Gesundheitszustand des amerikanischen und israelischen Präsidenten, welche ja beide gemeinsam den Angriff gegen den Iran gestartet haben, als fragwürdig gelten dürfte. Es ist weder ein Plan noch eine Strategie ersichtlich, wie die USA den Konflikt beenden möchte. Je länger diese Situation andauert, desto größer dürfte die Wahrscheinlichkeit werden, dass sich auch andere Akteure in diesen Konflikt mit einklinken. Sie werden, aus vermutlich wirtschaftlichen Gründen, auch geradezu dazu genötigt sein. Und, ich glaube eher nicht, dass sie die nicht vorhandene, amerikanische Position einnehmen werden. Die Kernforderung, auf Nuklearwaffen zu verzichten, ist auf die Dauer einfach nur reichlich dünn. Dem Rest der Welt ist das ziemlich egal. Die wollen einfach nur ihre Bevölkerungen durchbringen und Perspektiven für eine bessere Zukunft haben. Zumindestens sofern sie Wert darauf legen, Ruhe und Frieden im eigenen Land zu haben. Das ist ja ein Ziel, welches bei nicht jedem Machthaber im Fokus steht.
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