Neue Verlustzahlen beider Seiten
- Axel Henrich
- Zar/iza

- Beiträge: 5793
- Registriert: 16 Aug 2004, 20:38
- Wohnort: Gera - Thueringen / Rasskasowo - Tambowski Oblast
Neue Verlustzahlen beider Seiten
Von (inzwischen )"Frontbericht" gestern Abend einen Bericht über eine neue Studie von aktuelle Verlustzahlen beider Seiten gehört ...
Ingwie interessant, vlt. möchte man aber inzwischen auch nur, dass beide Seiten "nur" über roundabout 160.000 Verluste zu klagen haben ... Klar, auch das ist idiotisch viel in diesem Konflikt, aber immer noch besser, als die allg. verbreiteten Zahlen von über 1.000.000, egal von WEM?!
https://youtu.be/94CLDrCNiRk?is=VQR2cYVVHXIbo1X_
326.000
-ah-
Ingwie interessant, vlt. möchte man aber inzwischen auch nur, dass beide Seiten "nur" über roundabout 160.000 Verluste zu klagen haben ... Klar, auch das ist idiotisch viel in diesem Konflikt, aber immer noch besser, als die allg. verbreiteten Zahlen von über 1.000.000, egal von WEM?!
https://youtu.be/94CLDrCNiRk?is=VQR2cYVVHXIbo1X_
326.000
-ah-
-
paramecium
- Zar/iza

- Beiträge: 1430
- Registriert: 01 Feb 2008, 20:29
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
In Bezug auf die Berichte in denen von über 1.000.000 Menschen gesprochen wird, werden üblicherweise militärische "Verluste" und Tote durcheinander geworfen. Hab das Gefühl, dass wird in dem Video auch bewusst nicht klar aufgedröselt um einen möglichst großen Kontrast zu den kolportierten hohen Zahlen zu erzeugen.Axel Henrich hat geschrieben: 12 Mär 2026, 21:38 Von (inzwischen )"Frontbericht" gestern Abend einen Bericht über eine neue Studie von aktuelle Verlustzahlen beider Seiten gehört ...
Ingwie interessant, vlt. möchte man aber inzwischen auch nur, dass beide Seiten "nur" über roundabout 160.000 Verluste zu klagen haben ... Klar, auch das ist idiotisch viel in diesem Konflikt, aber immer noch besser, als die allg. verbreiteten Zahlen von über 1.000.000, egal von WEM?!
https://youtu.be/94CLDrCNiRk?is=VQR2cYVVHXIbo1X_
326.000
-ah-
Wenn wir aber von 320.000 in öffentlichen Quellen namentlich bestätigten Toten sprechen, ist eine militärische Velustzahl von >1.000.000 Soldaten (= Summe aus Toten, schwer Kriegsgeschädigten und Vermissten) leider absolut realistisch.
Zuletzt geändert von paramecium am 13 Mär 2026, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
- Norbert
- Globaler Moderator

- Beiträge: 14565
- Registriert: 30 Jun 2006, 11:25
- Wohnort: Nowosibirsk, Dresden
- Kontaktdaten:
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Wenn ich in Deutschland gefragt werde, warum sich Russen finden, die sich freiwillig für den Militärdienst anwerben lassen, dann argumentiere ich immer, dass das sehr hohe Salär attraktiv ist und insofern für manche Menschen die Wahl zwischen "100 % Perspektivlosigkeit" und "75 % Überlebenschance mit gut Geld" ist. Da wundern sich immer viele, dass ich die Überlebenschance so hoch einschätze. Vermutlich ist sie sogar noch höher.
- Wladimir30
- Globaler Moderator

- Beiträge: 6637
- Registriert: 07 Okt 2014, 11:14
- Wohnort: Celle / Wladimir
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Es gibt noch andere Kategowrien von Leuten, die sich freiwillig melden. Da sind zum einen diejenigen, die re htskräftig zu Gefängnis oder anderen Anstalten verurteilt werden. Diese stellen nicht selten einen Antrag auf Ersatz der Haft durch Freiwilligendienst. Man sollte nicht unterschätzen, wieviele das sind. Andererseits gibt es viele, die nach häuslichem Streit - meist verstärkt durch erhöhten Wodkagenuss - sich ebenfalls freiwillig melden. Auch hier, es sind nicht wenige.
Die Überlebenschance bei den Freiwilligen hängt äußerst stark davon ab, wo genau man sich meldet. Wenn es die übliche Meldung beim Kreiswehrersatzamt ist, ist in der Tat diese Chance als sehr gering einzustufen. Es gibt aber einige andere Strukturen, die auch militärisch sind, die aber in einem komplizierten Geflecht teils dem Verteidigungsministerium unterstehen, teils als private Strukturen zu gelten haben. Diese sind oft in der Logistik, hinter der Front, tätig. Auch hier ist der Verdienst nicht gering, und die Überlebenschance relativ hoch.
Die Überlebenschance bei den Freiwilligen hängt äußerst stark davon ab, wo genau man sich meldet. Wenn es die übliche Meldung beim Kreiswehrersatzamt ist, ist in der Tat diese Chance als sehr gering einzustufen. Es gibt aber einige andere Strukturen, die auch militärisch sind, die aber in einem komplizierten Geflecht teils dem Verteidigungsministerium unterstehen, teils als private Strukturen zu gelten haben. Diese sind oft in der Logistik, hinter der Front, tätig. Auch hier ist der Verdienst nicht gering, und die Überlebenschance relativ hoch.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
- Axel Henrich
- Zar/iza

- Beiträge: 5793
- Registriert: 16 Aug 2004, 20:38
- Wohnort: Gera - Thueringen / Rasskasowo - Tambowski Oblast
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Da hast du sicherlich Recht! Weiß nicht, ob das in Zeiten mit diesen Schei...-Splitterbomben auch noch zutrifft, aber man sprach mal von einem Verhältniss von 3:1 Verletzten zu Toten ...paramecium hat geschrieben: 13 Mär 2026, 09:21Wenn wir aber von 320.000 in öffentlichen Quellen namentlich bestätigten Toten sprechen, ist eine militärische Velustzahl von >1.000.000 Soldaten (= Summe aus Toten, schwer Kriegsgeschädigten und Vermissten) leider absolut realistisch.
-ah-
- Axel Henrich
- Zar/iza

- Beiträge: 5793
- Registriert: 16 Aug 2004, 20:38
- Wohnort: Gera - Thueringen / Rasskasowo - Tambowski Oblast
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Im Irakkrieg sprach man mal davon, dass, wenn die amerikanischen Soldaten, nach einer Verletzung, die 1. 30 Minuten überlebten, die Überlebenschance gut 99% betrug ....Wladimir30 hat geschrieben: 13 Mär 2026, 14:39Auch hier ist der Verdienst nicht gering, und die Überlebenschance relativ hoch.
-ah-
-
paramecium
- Zar/iza

- Beiträge: 1430
- Registriert: 01 Feb 2008, 20:29
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Im Irakkrieg herrschten bezüglich der Erstversorgung allerdings optimale Bedingungen. Übrigens kamen da auf rund 4500 US-Tote etwa 1500 Personen mit Amputationen. Und das spiegelt nur einen Teil der Verletzungen wieder: Hirnverletzungen, dauerhafte Nerven- oder Organschädigungen, Entstellungen durch Gesichtsverletzungen, extrem hohe Zahlen von postraumatischen Belastungsstörungen (inklusive daraus folgender Gewaltverbrechen oder Suizide). Das belastet trotz der vergleichsweise geringen Opferzahlen heute noch die US-Gesellschaft.Axel Henrich hat geschrieben: 13 Mär 2026, 14:57Im Irakkrieg sprach man mal davon, dass, wenn die amerikanischen Soldaten, nach einer Verletzung, die 1. 30 Minuten überlebten, die Überlebenschance gut 99% betrug ....Wladimir30 hat geschrieben: 13 Mär 2026, 14:39Auch hier ist der Verdienst nicht gering, und die Überlebenschance relativ hoch.
-ah-
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Ich habe vor kurzem die Zahl von 160.000-220.000 getöteten Russen gelesen und etwa 20% weniger für die Ukrainer. Kann mich allerdings nicht mehr an die Quelle erinnern.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Schade dass im Nachhinein keiner davon redet…
Hat einer Zahlen vom Afghanistan Krieg?
Was berichtet wurde und was im Endeffekt der Sachstand war?
Hat einer Zahlen vom Afghanistan Krieg?
Was berichtet wurde und was im Endeffekt der Sachstand war?
Re: Neue Verlustzahlen beider Seiten
Wenn ich zu Hause bin, läuft beim Frühstück eigentlich immer die Morgennachrichten auf 1. oder 2 Kanal. Als Laufschritt wird, auch wenn nicht in den Nachrichten darüber berichtet wird, die Gesamtverlust-Zahl (auf UA Seite) vom Vortag bekannt gegeben. Diese schwankt zwischen um 100 bis 160 Feinde. Lese ich die UA Zahlen (Google Vorschlagsliste Nachrichten), dann sind eigentlich immer 1000 bis 1400 auf RUS Seite.willi hat geschrieben: 13 Mär 2026, 19:11 Ich habe vor kurzem die Zahl von 160.000-220.000 getöteten Russen gelesen und etwa 20% weniger für die Ukrainer. Kann mich allerdings nicht mehr an die Quelle erinnern.
Je stärker die Nato, desto sicherer der Weltfrieden.