Здоровья, самое главное, Здоровья!
-ah-


Btw und alles roundaboutАбсолютное большинство россиян (80%) считают Владимира Путина одним из самых влиятельных мировых лидеров — таковы результаты свежего исследования, опубликованного Аналитическим центром ВЦИОМ. Опрос был приурочен к 74-летию президента России, которое он отметил 7 октября 2026 года.
Согласно официальным данным государственного социологического центра, ключевые показатели распределились следующим образом:
• Влияние в мире: 80% респондентов признают Путина лидером глобального масштаба. Противоположного мнения придерживаются 17% опрошенных.
• Укрепление позиций страны: 71% участников опроса считают, что за годы его президентства Россия стала сильнее и увереннее в себе.
• Международный авторитет: 69% граждан уверены, что благодаря политике действующего президента с Россией стали больше считаться на мировой арене. Около четверти (25%) опрошенных не согласились с этими оценками.
• Взгляд в будущее: 68% респондентов выразили уверенность, что под руководством Путина страна сможет преодолеть все текущие трудности.
Методология: Всероссийский телефонный опрос «ВЦИОМ-Спутник» был проведен среди 1600 россиян в возрасте от 18 лет. Предельная погрешность выборки составляет 2,5%.
(Примечание: Стоит учитывать, что весной и летом 2026 года независимые аналитики и медиа, ссылаясь на закрытые данные и альтернативные метрики (например, опросы с открытыми вопросами), фиксировали определенное снижение базовых рейтингов одобрения на фоне блокировок интернет-сервисов и экономических факторов. Однако в официальном праздничном релизе ВЦИОМ к октябрю показатели демонстрируют консолидацию вокруг фигуры президента)


Ich halte diese Argumentation für etwas oberflächlich. Erstens: das Land selber war im Jahre 2000 neu, es war entstanden nicht als Ergebnis einer langen Entwicklung, sondern einer - stark vereinfacht gesagt - Nacht- und Nebelaktion, entstanden aus Gründen, die zu erörtern im Zuges dieses posts den Rahmen desselben sprengen würde. Es gab keine festgefügten Strukturen, im Gegenteil, sämtliche zuvor bestehenden Strukturen waren zerstört. Das betraf die politischen, die wirtschaftlichen, die sozialen, und, für jeden Staat äußerst gefährlich, die Machtstrukturen selber waren aufgelöst. Wer die Situation im Lande seit Anfang der 90er Jahre erlebt hat (wer nicht, hat bestimmt Leute, die diese Zeit bewußt erfahren haben, die dieses aus leidvoller Erfahrung bestätigen werden), der weiß, dass nichts funktionierte, dass das Land in der Tat kurz davor war, sich aufzulösen. Polizei und organisierte Verbrechen waren nur durch die Kleidung voneinander zu unterscheiden, ansonsten unterschieden sie sich durch nichts voneinander und waren eng miteinander verwoben, es gab nichts, was den Leuten, dem Staat Halt geben konnte. Eindeutige Gesetze gab es nicht, für jedes Gesetz gab es irgendwo ein anderes Gesetz, das das Gegenteil bestimmte, und es gab niemanden, der die Gesetze auch anwenden und durchsetzen konnte (oder sogar wollte). Das Land konnte nur durch das Regulativ "Handeln dem Verständnis nach (жить/действовать по понятиям)" handlungsfähig bleiben, Geld war praktisch abgeschafft und durch Bartergeschäfte ersetzt und und und.Zejtnot hat geschrieben: 12 Okt 2026, 10:56 Welche langfristige Regierungserfahrung hatte den W.W.P. beim Amtsantritt? Von den zwei Jahren Probezeit als Premier mal abgesehen, einem Posten, der bekanntlich in Russland nur für ganz kurze Zeit Relevanz hatte, als der Präsident aus Versehen mal Medwedew hieß.





Gut? Wladimir30s Antwort verdient einen Hype, ohne wenn und aber!

Auch wenn ich Dir hier natürlich recht geben kann und muss (und es auch sehr gerne will), sehe ich doch andere Gewichtungen. KI ist mit Sicherheit die größte aktuelle Herausforderung weltweit, für die noch keine Antworten bereit liegen. Die Globalisierung allerdings sehe ich hier nicht als Punkt. Erstens ist die Globalisierung schon ein langandauernder Prozeß, hier sehe ich kaum, dass richtig neue Ideen her müssen. Ich sehe einen fast gegenteiligen Trend (na ja, das ist sicherlich übertrieben), eine Dezentralisierung. Die weltweiten Machtzentren verschieben sich. Waren früher die USA und die UdSSR die bipolaren Machtzentren, so sind es heute zunächst erstmal drei: USA, Russland (da kann man sagen was man will, aber als High-tech Atommacht mit riesigem Marktpotential und Rohstoffen gehört Russland eindeutig hier mit her) und China. Indien kommt langsam hinzu, wobei es sich selber durch das immer noch die Hierarchien bestimmende Kastensystem selbst im Wege steht. Allgemein ist BRICS ein immer größer werdender Faktor, der im Westen immer wieder versucht wird, zu ignorieren. Die EU auf der anderen Seite schafft sich langsam selber ab, England ist schon raus, überbordende Bürokratie (wie @zejtnot ja auch anmerkte) und planlose Aufblähung von Kosten, verstärkt durch inkompetente Bürokraten in Brüssel stärken nicht gerade die EU. Der Globale Süd-Osten ist technologisch dem Westen weit voraus (wovon sich jeder durch eine Reise dorthin problemlos überzeugen kann). Und das vermutlich Wichtigste: Das weltumspannende Finanzsystem, das auf dem Dollar basiert und auf den alles zugeschnitten ist inclusive des infolge des Bretton Woods Abkommen entstandenen Systems aus weltweiten Organisationen (Weltbank, IWF, WTO usw. usf.) bricht immer mehr zusammen. Das auch in der Öffentlichkeit bekannteste Beispiel sind die Petrodollars, die seit dem unseligen Irankrieg immer mehr abgeschafft werden und durch direkte Zahlungen (z.B. zwischen Iran und China), ohne den Umweg über den Dollar, an Bedeutung verlieren. Auch hier spielt BRICS eine Vorreiterrolle, wobei man gespannt sein darf, inwieweit der politische Wille der Teilnehmer (es werden ja nun immer mehr, was das Konfliktpotential erhöht) ausreicht, diese Chance für einen tiefgreifenden Wandel zu ergreifen. Gerade die Frage der direkten Zahlungskanäle wird schwer umzusetzen sein, weil Puffer, die die Handelsüberschüsse und -defizite zwischen den Teilnehmern auffangen und ausgleichen, geschaffen werden müssen. Hierfür hatte der Dollar genügend Reserven, und hier muss ein alternatives Sytem (nicht eine alternative Währung) etabliert werden. Das wird dauern.Zejtnot hat geschrieben: 12 Okt 2026, 15:52 Die Welt verändert sich rasant, konkret die zwei Stichworte Globalisierung und KI. Deutschland versucht, dies mit den altbewährten Rezepten zu lösen: Noch mehr Regeln. Anstatt flexibler zu werden, werden wir noch starrer.
Jein. Angesichts der oben genannten Punkte wird immer deutlicher, das F.Merz absolut genau der Falsche sein muss, kommt er doch aus den Tiefen dieses alten Systems, das eben gerade abgeschafft wird.Braucht Deutschland nicht genau deswegen ebenso jemanden, der die Dinge neu denkt, der nicht in diesem "Apparat" aufgewachsen ist?
Das sehe ich anders. Wenn es jemand wird, der nicht aus diesem System immanent hervorgegangen ist, müsste ja streng genommen eine Revolution des politischen Systems in Deutschland erfolgen. Wer sollte es sonst nach oben schaffen? Und ein System kann man nur dann mit Stumpf und Stil, na, nicht ausrotten, aber tiefgreifend ändern, wenn man es wirklich kennt.Und deswegen würde ich nun wirklich nicht sagen, dass es zwingend jemand sein muss, der die Tippeltappeltour einer Parteikarriere inklusive Ministerposten durchlaufen hat.