Gescheiterte Ehen wegen Trennung
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Ragnar Schluchtmann
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Bephep
Ich finde die Schilderung von Dagmar realistisch.
Aber im Westen war es genau so,die Soldaten wurden oft versetzt.Fuer den Mann ziemlich einfach,nur neue Arbeitsstelle,fuer Frau und Kinder eine Katastrophe.
Beim Bund gabs den Spruch,Vater versetzt Kinder bleiben sitzen ( in der Schule).
Dagmar gehoerte schon zu DDR Zeiten zu den verlierern des Systems und hinterher auch.
Die Wiedervereinigung hat fuer viele in der BRD oder eh.DDR viele Veraenderungen gebracht,nicht nur gute.
Aber im Westen war es genau so,die Soldaten wurden oft versetzt.Fuer den Mann ziemlich einfach,nur neue Arbeitsstelle,fuer Frau und Kinder eine Katastrophe.
Beim Bund gabs den Spruch,Vater versetzt Kinder bleiben sitzen ( in der Schule).
Dagmar gehoerte schon zu DDR Zeiten zu den verlierern des Systems und hinterher auch.
Die Wiedervereinigung hat fuer viele in der BRD oder eh.DDR viele Veraenderungen gebracht,nicht nur gute.
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Zeppelin
- Zar/iza

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Dennoch bin ich der Meinung, dass es ein Vergleich von Äpfeln und Birnen ist.Bephep hat geschrieben:Ich finde die Schilderung von Dagmar realistisch.
Aber im Westen war es genau so,die Soldaten wurden oft versetzt.Fuer den Mann ziemlich einfach,nur neue Arbeitsstelle,fuer Frau und Kinder eine Katastrophe.
Beim Bund gabs den Spruch,Vater versetzt Kinder bleiben sitzen ( in der Schule).
Dagmar gehoerte schon zu DDR Zeiten zu den verlierern des Systems und hinterher auch.
Die Wiedervereinigung hat fuer viele in der BRD oder eh.DDR viele Veraenderungen gebracht,nicht nur gute.
Die Schilderung von Dagmar ist auch durchaus realistisch und es ist nicht schön, was ihr passiert ist.
Das sie schon zu DDR-Zeiten zu den "Verlieren" des Systems gehörten haben sollte, wage ich jedoch arg zu bezeifeln.
Klar, auch meine ehemalige Abi-Klassenkameradin und damalige FDJ-Sekretärin (die natürlich 'nie' parteinah war, 'nie' IM gewesen ist...), fühlt sich als Opfer des Systems und der Wende.
Allerdings werde ich die Arroganz der eifrigen Karriereplaner nie vergessen, die uns liberale Demokraten nur belächelt haben , dass wir uns nicht mit dem System arrangieren wollten und entsprechend nicht an die Unis kamen: "Was? Du arbeitest auf dem Bau? Mein Mann studiert an der Militärakademie. Wie naiv bist Du eigentlich?..."
Auch aus meiner späteren Berufspraxis kenne ich tausende vergleichbare Fälle. (Mein Studienschwerpunkt lag im Berich der biografischen Brüche in Folge der Wiedervereinigung.)
Ich weiß, dass ich mich nicht sonderlich beliebt bei jenen mache, die nicht anders gekonnt haben wollen. Aber mein Respekt vor jenen, die dem Spuk - unter Aufbringung weitaus größeren persönlichen Einsatzes und der damit verbundenen Konsequenzen - ein Ende gemacht haben, ist allemal größer.
Zeppelin
Danke. Ich war echt etwas schockiert von Deiner Schilderung.Ragnar Schluchtmann hat geschrieben:Ich gebe dir vollkommen recht, mit der Erfahrung weiterer 10 Jahre. Heute bin ich auch soweit, dass ich es nicht zulasse.
Und jetzt stell Dir vor, ein überzeugter Sozialist tut das gleiche heute in der BRD: Da gibts auch genug Leute, die so etwas völlig lächerlich fänden.Zeppelin hat geschrieben:Allerdings werde ich die Arroganz der eifrigen Karriereplaner nie vergessen, die uns liberale Demokraten nur belächelt haben , dass wir uns nicht mit dem System arrangieren wollten und entsprechend nicht an die Unis kamen: "Was? Du arbeitest auf dem Bau? Mein Mann studiert an der Militärakademie. Wie naiv bist Du eigentlich?..."
Ich finde es aber etwas schade, dass das thema sich nun so auf die politischen Aspekte verlagert. Aber gut, vielleicht gibts dazu auch gar nicht mehr zu sagen.
Es ist einfach fürchterlich, dass durch die modernen Anforderungen der Gesellschaft an das Individuum (im freiheitlichen markwirtschaftlichen System höchstwahrscheinlich noch viel mehr, als im Sozialismus) ständig Lebensgemeinschaften zerbrochen werden! Ständig musst Du mobil sein, 700 km von Sachsen nach BW pendeln, immer bereit zum Absprung, wirst jahrelang nicht sesshaft, hast immer nur +/- gute Bekannte, kannst Dich auf nichts verlassen (außer de Familie)...
Und andererseits kriegst Du dogmatisch immer erzählt, immer wieder, bis Du es glaubst, wie wahnsinnig toll es doch ist, dass wir so individualistisch sind. Dass sich jeder selbstverwirklichen kann, wie es ihm/ihr passt. Dass es normal sei, dass Beziehungen nie länger als 1-3 jahre dauern, dass man von "Lebensabschnittsgefähten" spricht, dass man in einer Beziehung immer damit rechnen muss, dass der Partner eine(n) andere(n) findet...
So etwas macht den Menschen doch kaputt.
Und da wundert man sich über Geburtenrückgang?!
Natürlich werden immer wieder Partnerschaften zerbrechen. Aber, um den Bogen zum eigentlichen Thema zu schlagen, durch Umstände, wie die oben beschriebenen (also auch langfristiges Getrenntsein, und die damit verbundenen Belastungen) wird doch das doch krass forciert.
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Zeppelin
- Zar/iza

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Ich schrieb bereits, dass ich in der Biographieforschung nicht ganz unbewandert bin.waldmeister hat geschrieben:Danke. Ich war echt etwas schockiert von Deiner Schilderung.Ragnar Schluchtmann hat geschrieben:Ich gebe dir vollkommen recht, mit der Erfahrung weiterer 10 Jahre. Heute bin ich auch soweit, dass ich es nicht zulasse.
Und jetzt stell Dir vor, ein überzeugter Sozialist tut das gleiche heute in der BRD: Da gibts auch genug Leute, die so etwas völlig lächerlich fänden...Zeppelin hat geschrieben:Allerdings werde ich die Arroganz der eifrigen Karriereplaner nie vergessen, die uns liberale Demokraten nur belächelt haben , dass wir uns nicht mit dem System arrangieren wollten und entsprechend nicht an die Unis kamen: "Was? Du arbeitest auf dem Bau? Mein Mann studiert an der Militärakademie. Wie naiv bist Du eigentlich?..."
Es gibt eben keine politisch abgesicherten Erfolgsgarantien und jede(r) muss wissen was er/sie tut.
Ebenso lassen sich politische Leitbilder und Privatleben keineswegs so auseinadnederhalten, wie man sich das vielleicht wünschen mag.
Nicht jeder schafft den Weg über das Kanzleramt bis zum Gasprom-Aufsichtsrat.
Da gibt es doch für Leute mit einem Minimum an Verstand, wohl nur eine Lösung: Nämlich Klärung des Sachverhalts oder die gebotene Konsequenz.Die Männer waren nur für ihre Aktentaschen verantwortlich und viele hatten bereits in dieser Zeit Freundinnen an den jeweiligen Studienorten. Die schlimmste Zeit für uns Ehefrauen, die zwar „freiwillig“ mit nach Leningrad gezogen waren, begann aber erst mit unserem Eintreffen dort.
Eine Scheidung in der DDR wäre nicht gar zu schwer gewesen!!! (Deutlich unaufwendiger als nach Bundesrecht.)
Aber statt dessen lese ich:
Dazu besteht wohl auch Grund.Wenn ich dann die guten Ratschläge und den ganzen Sülz mit „Pünktchen“ und Co. lese, wird mir einfach schlecht.
Ich bin nur verdammt froh, dass es heute zunehmend Frauen gibt, die sich nicht per se als "Opfer der Umstände" aufführen.
Aber vielleicht ist das eine Fähigkeit, die frau vor allem dann erwirbt, wenn "Vollkasko" ohnehin keine relevante Option ist.
Es mag hier im Forum auch noch so viel über die Frauen aus der RF hergezogen werden, aber die wissen wenigstens, dass sie sich im Zweifelsfalle nur auf sich selbst verlassen können (zumindest in meinem Bekanntenkreis.)
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Ragnar Schluchtmann
Die LDPD hatte sich sehr wohl mit dem System arrangiert und stand immer auf den Wahlvorschlaegen der Nationalen Front.Zeppelin hat geschrieben: Allerdings werde ich die Arroganz der eifrigen Karriereplaner nie vergessen, die uns liberale Demokraten nur belächelt haben , dass wir uns nicht mit dem System arrangieren wollten und entsprechend nicht an die Unis kamen
Selbstverstaendlich immer Leute ohne Privilegien und nur als geheime Widerstandskaempfer.
Ein echter KennerZeppelin hat geschrieben: Ich schrieb bereits, dass ich in der Biographieforschung nicht ganz unbewandert bin.
Eben. Ich habe mir das nie gewuenscht und wuensche mir das auch heute nicht. Ich lebe entsprechend meinen politischen Ueberzeugungen.Zeppelin hat geschrieben: Ebenso lassen sich politische Leitbilder und Privatleben keineswegs so auseinadnederhalten, wie man sich das vielleicht wünschen mag.
Genau das habe ich getan und wird mir heute vorgeworfen.Zeppelin hat geschrieben: Die Männer waren nur für ihre Aktentaschen verantwortlich und viele hatten bereits in dieser Zeit Freundinnen an den jeweiligen Studienorten. Da gibt es doch für Leute mit einem Minimum an Verstand, wohl nur eine Lösung: Nämlich Klärung des Sachverhalts oder die gebotene Konsequenz.
Ich hatte uebrigens keine Freundin am Studienort.
Ein wahrer Kenner. Empfehle Erik Neutsch - Spur der SteineZeppelin hat geschrieben:
Eine Scheidung in der DDR wäre nicht gar zu schwer gewesen!!! (Deutlich unaufwendiger als nach Bundesrecht.)
Was das Geld angeht, und das ist Dir vielleicht das Wichtigste, magst Du Recht haben.
Wieder in den Bereich der Hellseher und Wahrsager zurueckgekehrt.Zeppelin hat geschrieben:
Aber statt dessen lese ich: Wenn ich dann die guten Ratschläge und den ganzen Sülz mit „Pünktchen“ und Co. lese, wird mir einfach schlecht.
Dazu besteht wohl auch Grund.
Diesmal mit 100% Fehlerquote. Du wirst schlechter. Ausserdem beleidigst Du 7Punkt damit. Langsam Zeit, sich zu entschuldigen.
Deine auch?Zeppelin hat geschrieben:
Es mag hier im Forum auch noch so viel über die Frauen aus der RF hergezogen werden, aber die wissen wenigstens, dass sie sich im Zweifelsfalle nur auf sich selbst verlassen können (zumindest in meinem Bekanntenkreis.)
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Zeppelin
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Okay Ragnar,
wenn Du es brauchst oder willst, dann maße Dir weiterhin die ultimative Urteilskraft als Oberossi an.
Aber erspare mir und allen anderen bitte Deine peinlichen Denunziationsversuche.
Vor allem unterlassse bitte, mit falschen Zitaten andere - von mir sehr geschätzte - Mitglieder des Forums vor Deinen Selbstrechtfertigungskarren zu spannen.
Es war diese gewissse Dagmar, die 7Punkt offenkundig beleidigen wollte und keinesfalls Ich!
Ferner kannst Du Dir Dir Konstruktion mit den "Blockflöten" (LDPD & Co. sparen.)
Falls Du aber der Meinung sein solltest, mir - mit welchem Recht auch immer - Handlungsanweisungen erteilen zu dürfen oder zu müssen, meine empirischen Erfahrungen und Schlussfolgerungen anzuzweifeln, meine ethische Orientierung beurteilen zu können, mich über die Literatur der DDR, meinen Beruf etc. belehren zu müssen, dann mach es.
Und um Deiner Sehnsucht zu genügen: JA! Auch meine Gattin ist keineswegs abhängig von mir, sondern eine souveräne Persönlichkeit, vor der es auch Dir nicht an Respekt mangeln sollte. Aber soweit reicht es wohl nicht bei jedem.
Sollte ich Dich nun in Deiner Kaderehre gekränkt haben, bdauere ich dies aus tiefstem Herzen.
wenn Du es brauchst oder willst, dann maße Dir weiterhin die ultimative Urteilskraft als Oberossi an.
Aber erspare mir und allen anderen bitte Deine peinlichen Denunziationsversuche.
Vor allem unterlassse bitte, mit falschen Zitaten andere - von mir sehr geschätzte - Mitglieder des Forums vor Deinen Selbstrechtfertigungskarren zu spannen.
Es war diese gewissse Dagmar, die 7Punkt offenkundig beleidigen wollte und keinesfalls Ich!
Ferner kannst Du Dir Dir Konstruktion mit den "Blockflöten" (LDPD & Co. sparen.)
Falls Du aber der Meinung sein solltest, mir - mit welchem Recht auch immer - Handlungsanweisungen erteilen zu dürfen oder zu müssen, meine empirischen Erfahrungen und Schlussfolgerungen anzuzweifeln, meine ethische Orientierung beurteilen zu können, mich über die Literatur der DDR, meinen Beruf etc. belehren zu müssen, dann mach es.
Und um Deiner Sehnsucht zu genügen: JA! Auch meine Gattin ist keineswegs abhängig von mir, sondern eine souveräne Persönlichkeit, vor der es auch Dir nicht an Respekt mangeln sollte. Aber soweit reicht es wohl nicht bei jedem.
Sollte ich Dich nun in Deiner Kaderehre gekränkt haben, bdauere ich dies aus tiefstem Herzen.
Zuletzt geändert von Zeppelin am 03 Jul 2006, 01:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Bephep
Ich schreibe einmal auf mehrere Beitraege.
>>Das sie schon zu DDR-Zeiten zu den "Verlieren" des Systems gehörten haben sollte, wage ich jedoch arg zu bezeifeln.<<
Das war bei den Soldaten hier in der BRD genau so das die Maenner immer versetzt wurden.Das Problem hatten die Frauen.
>>Die LDPD hatte sich sehr wohl mit dem System arrangiert und stand immer auf den Wahlvorschlaegen der Nationalen Front.
Selbstverstaendlich immer Leute ohne Privilegien und nur als geheime Widerstandskaempfer<<
Ohne in einer Partei zu sein hatte man in der DDR schlechte Karten.Und die SED traute auch den anderen Parteien nicht.Da waren unter den Parteisekretaeren der LDPD jede Menge IM.
Als die LDPD in Dresden 1990 im Maerz ??einen Parteitag hatte war ich auch dort,Mittags gab es Wurst und Aepfel.Wir nahmen keine Aepfel und wurden gefragt ob unsere Aepfel abgeben wuerden,dann haete der Mann etwas fuer seine Kinder zu Hause.
Sicher ,das System bei uns ist auch nicht das beste aber nach den Erfahrungen ( ich war dann 90/91 sehr oft in Sachsen)wuerde ich nie tauschen wollen.
Allerdings werde ich die Arroganz der eifrigen Karriereplaner nie vergessen, die uns liberale Demokraten nur belächelt haben , dass wir uns nicht mit dem System arrangieren wollten und entsprechend nicht an die Unis kamen: "Was? Du arbeitest auf dem Bau? Mein Mann studiert an der Militärakademie. Wie naiv bist Du eigentlich?..."
Das ist war und richtig,gleiche Chancen gab es nicht.
>>Das sie schon zu DDR-Zeiten zu den "Verlieren" des Systems gehörten haben sollte, wage ich jedoch arg zu bezeifeln.<<
Das war bei den Soldaten hier in der BRD genau so das die Maenner immer versetzt wurden.Das Problem hatten die Frauen.
>>Die LDPD hatte sich sehr wohl mit dem System arrangiert und stand immer auf den Wahlvorschlaegen der Nationalen Front.
Selbstverstaendlich immer Leute ohne Privilegien und nur als geheime Widerstandskaempfer<<
Ohne in einer Partei zu sein hatte man in der DDR schlechte Karten.Und die SED traute auch den anderen Parteien nicht.Da waren unter den Parteisekretaeren der LDPD jede Menge IM.
Als die LDPD in Dresden 1990 im Maerz ??einen Parteitag hatte war ich auch dort,Mittags gab es Wurst und Aepfel.Wir nahmen keine Aepfel und wurden gefragt ob unsere Aepfel abgeben wuerden,dann haete der Mann etwas fuer seine Kinder zu Hause.
Sicher ,das System bei uns ist auch nicht das beste aber nach den Erfahrungen ( ich war dann 90/91 sehr oft in Sachsen)wuerde ich nie tauschen wollen.
Allerdings werde ich die Arroganz der eifrigen Karriereplaner nie vergessen, die uns liberale Demokraten nur belächelt haben , dass wir uns nicht mit dem System arrangieren wollten und entsprechend nicht an die Unis kamen: "Was? Du arbeitest auf dem Bau? Mein Mann studiert an der Militärakademie. Wie naiv bist Du eigentlich?..."
Das ist war und richtig,gleiche Chancen gab es nicht.
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Ragnar Schluchtmann